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„Getanzte Augenblicke“ im Rathaussaal Telfs

Zauberhafter Ballett-Nachmittag der Ballettklassen von Elena Syutkovskaya und Marie Stockhausen

Der Rathaussaal Telfs verwandelte sich kürzlich in eine Ballettbühne. Ballettklassen von Elena Syutkovskaya und Marie Stockhausen der Landesmusikschule (LMS Telfs) verzauberten das Publikum mit tausenden getanzten Momenten. Von den kleinsten Ballerinen bis zu den Fortgeschrittenen schwebten die Schülerinnen über das Parkett. Ein Nachmittag voller Tanz und Emotionen, der die gesamte tänzerische Vielfalt der LMS Telfs eindrucksvoll zeigte.

8. Juni 2026
„Getanzte Augenblicke“ im Rathaussaal Telfs zeigte eindrucksvoll die tänzerische Vielfalt der LMS Telfs. Foto: Hirsch
Foto: Friederike Hirsch
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Foto: Friederike Hirsch
„Getanzte Augenblicke“ war mehr als eine Ballettaufführung – es war ein fließendes Mosaik aus tausenden Momenten, die im Laufe des Schuljahres gewachsen sind. Ein liebevoll zusammengestelltes Puzzle aus zahllosen Probenstunden, gemeinsamen Erfahrungen und künstlerischem Über-sich-hinaus-Wachsen.  Die Choreografien von Marie Stockhausen, Elena Syutkovskaya, Julia Beer, Kiara Krautschneider, Emilia Jamschek und Marie Schletterer bezauberten mit ersten spielerischen Schritten bis hin zu technischer Präzision. Spaß, Leidenschaft und wahrhafte tänzerische Kunst erweckten die Augenblicke eines Schuljahres und zeigten die tänzerische Fülle der LMS Telfs.

EINFÜHLSAME CHOREOGRAFIEN. Jede einzelne Choreografie spiegelte die Entwicklung und die individuelle Persönlichkeit der Tänzerinnen wider und ließ so eine bunte Gesamtkomposition entstehen, die im Laufe der Zeit immer stärker zusammenwuchs. Besonders beeindruckend war, wie die einfühlsamen Choreografien auch die jüngsten Ballerinen zum Strahlen brachten. Schon die Kleinsten zeigten mit sprühender Lebensfreude und kindlicher Anmut, dass Tanz nicht nur Technik, sondern auch Ausdruck und Gefühl ist. Die Lehrerinnen und Choreografinnen verstanden es meisterhaft, die unterschiedlichen Niveaus und Altersklassen harmonisch zusammenzuführen. Von den ersten Grundschritten bis hin zu komplexeren Bewegungen der Fortgeschrittenen konnten die Tänzerinnen ihr Können und ihr Potenzial zeigen.

VIELFALT JENSEITS DER GRUNDSCHRITTE. Die Vielfalt der Darbietungen reichte weit über die klassischen Grundschritte des Balletts hinaus. Jenseits von Plié, Tendu und Relevé entfalteten die Choreografinnen und die Tänzerinnen jene Momente, die das Ballett so unwiderstehlich machen: Das Streben nach Perfektion wird zur Suche nach Ausdruck, das Körperliche wird zum Medium für Emotionen und die Präzision zur spontanen Magie im Hier und Jetzt. Raffinierte Kombinationen aus klassischen und modernen Elementen, gepaart mit emotionaler Tiefe, verliehen jeder Szene einen eigenen Charakter. Die Fortgeschrittenen überzeugten durch kraftvolle, präzise und doch gefühlvolle Darstellungen, während die Jüngsten mit ihrer Unbefangenheit und ihrem natürlichen Talent bezauberten. Diese Balance zwischen spielerischer Leichtigkeit und professionellem Anspruch machte den Nachmittag zu einem besonderen. In jedem Sprung und jeder Pirouette offenbarte sich eine faszinierende Welt aus Ausdruck, Magie und Schönheit. Die Tänzerinnen, von den Kleinsten bis zu den Fortgeschrittenen, verbanden Technik mit Leidenschaft, ließen Momente lebendig werden und entführten das Publikum in eine Sphäre, in der die Zeit stillzustehen schien. Manchmal schienen die Tänzerinnen fast schwerelos über die Bühne zu gleiten. Diese Schwerelosigkeit ist das Ergebnis unermüdlichen Trainings, Disziplin und einer tief verwurzelten Hingabe. Sie lässt das Unmögliche möglich erscheinen: einen Sprung, der fliegt, eine Pose, die atemberaubend bleibt.

LIEBEVOLLE AUSSTATTUNG. Die liebevoll gestalteten Kostüme, die jeden Auftritt optisch aufwerteten und die Stimmung der jeweiligen Stücke perfekt unterstrichen, machten aus jeder einzelnen Tänzerin eine leuchtende Ballerina. Farblich abgestimmt und mit viel Liebe zum Detail gefertigt, unterstützten sie die Erzählkraft der Tänze. Auch Lichtdesign und Sound wurden gezielt eingesetzt, um eine Atmosphäre zu schaffen, die die Zuschauer in ihren Bann zog und die Ausdrucksstärke der Tänzerinnen noch zusätzlich betonte. Die Komposition aus Licht, Musik, Kostüm und Tanz formte eine Einheit, die sinnlich und geistig gleichermaßen erlebbar wurde und nicht nur das Auge erfreute, sondern auch das Herz berührte. Insgesamt dauerte die Aufführung im Rathaussaal Telfs etwa eine Stunde, die wie im Flug verging. Die Zuschauer wurden mitgenommen auf eine Reise voller unterschiedlichster Gefühle, von heiter-fröhlichen Momenten über sanfte Melancholie bis hin zu kraftvollem Ausdruck und dynamischer Bewegung. „Getanzte Augenblicke“ zeigte, wie bewegend und berührend Ballett sein kann, wenn es mit Herz, Können und Leidenschaft dargeboten wird. Der Ballett-Nachmittag „Getanzte Augenblicke“ der Landesmusikschule Telfs war ein Beweis dafür, dass Tanz mehr als nur eine Sportart ist – er ist Sprache, Ausdruck und Kunst zugleich. Es war ein wahrhaft getanzter Augenblick voller Magie und Schönheit. Diese getanzten Augenblicke sind flüchtig, kaum greifbar – eine zarte Berührung zwischen Raum, Zeit und Mensch. Doch genau darin liegt die Faszination Ballett: im Zauber des Augenblicks, der für immer bleibt.

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