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Unvergesslicher Ballettabend in Telfs

Umjubelte Wiederaufnahme des Balletts „Der Widerspenstigen Zähmung“ im RathausSaal

Nach dem großen Erfolg im Juni und der hohen Nachfrage präsentierte sich die Ballettschule der Landesmusikschule Telfs noch einmal mit ihrem witzigflotten und poetischen Ballettabend. Die Ballett - Schüler erzählten tanzend das -Drama nach der berühmten Komödie „Der widerspenstigen Zähmung“ von Wilhelm Shakespeare – virtuos und komisch auf ihre ganz eigene Art und Weise. Es war ein umjubelter Abend im vollen RathausSaal.
26. November 2024 | von Friederike Hirsch
Die Ballettschule der LMS Telfs sorgte mit der Kombination aus reizvollen Choreografien für einen unvergesslichen Abend. Fotos: Hirsch
Die Ballettschule der LMS Telfs sorgte mit der Kombination aus reizvollen Choreografien für einen unvergesslichen Abend. Fotos: Hirsch
Die Ballettschule der LMS Telfs sorgte mit der Kombination aus reizvollen Choreografien für einen unvergesslichen Abend. Fotos: Hirsch
Die Ballettschule der LMS Telfs sorgte mit der Kombination aus reizvollen Choreografien für einen unvergesslichen Abend. Fotos: Hirsch
Die Ballettschule der LMS Telfs sorgte mit der Kombination aus reizvollen Choreografien für einen unvergesslichen Abend. Fotos: Hirsch
Die Ballettschule der LMS Telfs sorgte mit der Kombination aus reizvollen Choreografien für einen unvergesslichen Abend. Fotos: Hirsch
Die Ballettschule der LMS Telfs sorgte mit der Kombination aus reizvollen Choreografien für einen unvergesslichen Abend. Fotos: Hirsch
Die Ballettschule der LMS Telfs sorgte mit der Kombination aus reizvollen Choreografien für einen unvergesslichen Abend. Fotos: Hirsch
Die Ballettschule der LMS Telfs sorgte mit der Kombination aus reizvollen Choreografien für einen unvergesslichen Abend. Fotos: Hirsch
Die Ballettschule der LMS Telfs sorgte mit der Kombination aus reizvollen Choreografien für einen unvergesslichen Abend. Fotos: Hirsch
Die Ballettschule der LMS Telfs sorgte mit der Kombination aus reizvollen Choreografien für einen unvergesslichen Abend. Fotos: Hirsch
Die Ballettschule der LMS Telfs sorgte mit der Kombination aus reizvollen Choreografien für einen unvergesslichen Abend. Fotos: Hirsch
Die Ballettschule der LMS Telfs sorgte mit der Kombination aus reizvollen Choreografien für einen unvergesslichen Abend. Fotos: Hirsch
Die Ballettschule der LMS Telfs sorgte mit der Kombination aus reizvollen Choreografien für einen unvergesslichen Abend. Fotos: Hirsch
Die Ballettschule der LMS Telfs sorgte mit der Kombination aus reizvollen Choreografien für einen unvergesslichen Abend. Fotos: Hirsch
Die Ballettschule der LMS Telfs sorgte mit der Kombination aus reizvollen Choreografien für einen unvergesslichen Abend. Fotos: Hirsch
Die Ballettschule der LMS Telfs sorgte mit der Kombination aus reizvollen Choreografien für einen unvergesslichen Abend. Fotos: Hirsch
Die Ballettschule der LMS Telfs sorgte mit der Kombination aus reizvollen Choreografien für einen unvergesslichen Abend. Fotos: Hirsch
Die Ballettschule der LMS Telfs sorgte mit der Kombination aus reizvollen Choreografien für einen unvergesslichen Abend. Fotos: Hirsch
Die Ballettschule der LMS Telfs sorgte mit der Kombination aus reizvollen Choreografien für einen unvergesslichen Abend. Fotos: Hirsch
Die Ballettschule der LMS Telfs sorgte mit der Kombination aus reizvollen Choreografien für einen unvergesslichen Abend. Fotos: Hirsch
Die Ballettschule der LMS Telfs sorgte mit der Kombination aus reizvollen Choreografien für einen unvergesslichen Abend. Fotos: Hirsch
Die Ballettschule der LMS Telfs sorgte mit der Kombination aus reizvollen Choreografien für einen unvergesslichen Abend. Fotos: Hirsch
Die Ballettschule der LMS Telfs sorgte mit der Kombination aus reizvollen Choreografien für einen unvergesslichen Abend. Fotos: Hirsch
Die Ballettschule der LMS Telfs sorgte mit der Kombination aus reizvollen Choreografien für einen unvergesslichen Abend. Fotos: Hirsch
Die Ballettschule der LMS Telfs sorgte mit der Kombination aus reizvollen Choreografien für einen unvergesslichen Abend. Fotos: Hirsch
Die Ballettschule der LMS Telfs sorgte mit der Kombination aus reizvollen Choreografien für einen unvergesslichen Abend. Fotos: Hirsch
Die Ballettschule der LMS Telfs sorgte mit der Kombination aus reizvollen Choreografien für einen unvergesslichen Abend. Fotos: Hirsch
Die Ballettschule der LMS Telfs sorgte mit der Kombination aus reizvollen Choreografien für einen unvergesslichen Abend. Fotos: Hirsch
Die Ballettschule der LMS Telfs sorgte mit der Kombination aus reizvollen Choreografien für einen unvergesslichen Abend. Fotos: Hirsch
Die Ballettschule der LMS Telfs sorgte mit der Kombination aus reizvollen Choreografien für einen unvergesslichen Abend. Fotos: Hirsch
Ein Ballettabend ist mehr als nur ein Theaterbesuch. Er ist eine Reise in die Welt der Bewegungen, Klänge und Emotionen. Die Bühne verwandelt sich in ein fantastisches Reich, in dem Geschichten erzählt werden, ohne ein einziges Wort zu sprechen. Für viele ist das Ballett eine der reinsten Kunstformen, die den Körper und die Seele vereint. Einmal mehr gelang es der Ballettschule der LMS Telfs unter der Leitung von Marie Stockhausen den vollen RathausSaal in den Ballettbann zu ziehen. Marie Stockhausen inszenierte und choreografierte die Ballett-Komödie „Der Widerspenstigen Zähmung“ witzigflott und zugleich poetisch. Mit klarem Blick für das Können ihrer Schüler und mit machbaren Herausforderungen für die Tänzer entwickelt sie alljährlich getanzte Geschichten.

DER INHALT. Diese Ballett-Komödie erzählt die Geschichte des reichen Kaufmanns Baptista, der seine beiden Töchter zur Vermählung freigibt. Die jüngere Tochter Bianca, sanftmütig und schön, wird von vielen Männern umworben, doch darf sie erst heiraten, wenn die ältere Tochter Katharina, kratzbürstig und aufsässig und mit einem losen Mundwerk ausgestattet, einen Mann gefunden und sich vermählt hat. Der genauso aufsässige wie attraktive Petruchio – getanzt vom Stargast Paulo dos Santos – der scheinbar mehr an der Mitgift als an Katharina selbst interessiert ist, wirbt um ihre Hand. In den Rollen der Schwestern sind Lisa Neuner und Miriam Wegscheider, beide 16 Jahre jung, zu sehen. Bis auf einen kleinen Jungen, der einen der Waldgeister spielt und dem Vater der Schwestern, sind alle Rollen ausschließlich mit Frauen und Mädchen besetzt. Marie Stockhausen: „Die Mädels in den Männerrollen hatten es schwer. Es war eine Herausforderung, die sie bestens gemeistert haben.“

DIE INSZENIERUNG. Mit einer Mischung aus klassischer Ballettmusik und modernen Rhythmen gelang es, sowohl Klassikliebhaber als auch moderne Tanzenthusiasten zu begeistern. Die Musik unterstützte dabei jede Bewegung der Tänzer. Die Wahl der Musik verstärkte die emotionale Wirkung jeder Szene und trug wesentlich zur Gesamtdramaturgie bei. Mit Einfühlsamkeit und ihrer ganz besonderen Herangehensweise hat Marie Stockhausen die großartige Sprache von Wilhelm Shakespeare in Bewegung umgeformt, die Tiefen des Textes nicht vernachlässigt und das komödienhafte frech und flott in Körpersprache gegossen. „Ich wollte ein Stück für und mit jungen Menschen machen, das frech und vielschichtig bleibt“, so Stockhausen. Die Inszenierung entpuppte sich als  eine vielschichtige Reise durch die Welt des Tanzes und entführte das Publikum in eine Traumlandschaft voller Anmut und Emotionen, Witz und Humor. Die Hauptdarstellerinnen Lisa Neuner (Katharina) und Miriam Wegscheider (Bianca) verkörperten die Rollen mit einer Leichtigkeit, die das Publikum verzauberte. Ihre Bewegungen waren nicht nur technisch brillant, sondern strahlten auch ein tiefes emotionales Verständnis für die Figuren aus. Die gelungenen Darbietungen der Tänzer neben ihnen, schufen eine magische Atmosphäre, die die Zuschauer bis zum Ende fesselte. Gasttänzer Paolo dos Santos verschmolz förmlich mit seiner Rolle des attraktiven und willensstarken Petruchio. „Wenn ich Musik höre, dann sehe ich sie auch. Mit all ihren Farben, Facetten und Bewegungen“, so der leidenschaftliche Profitänzer.

KOSTÜME UND BÜHNENBILD. Die visuelle Gestaltung der Aufführung war ebenso beeindruckend. Die Kostüme waren nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern unterstützten auch die Charaktere und deren Entwicklung. Liebevoll und mit gutem Auge für Details war das Ensemble immer wieder überraschend neu ausgestattet. Beim Bühnenbild galt die Devise: weniger ist mehr. Gestaltet als poetische Unterstützung für das Ensemble und die Tänzer, brauchte es auch nicht mehr. Geprägt von fantasievollen Projektionen und dynamischen Lichtwechseln, trug das Bühnenbild dazu bei, die verschiedenen Welten zu erschaffen, in die das Publikum eintauchen konnte.

RESÜMEE. Während der Aufführung war es faszinierend zu beobachten, wie die Emotionen im Publikum schwankten. Von stiller Bewunderung über ausgelassene Begeisterung bis hin zu ergreifenden Momenten, die den Atem raubten. Manchmal konnte man sogar die Reaktionen der Zuschauer spüren – das Kichern bei einer humorvollen Szene oder das kollektive Aufatmen in einem dramatischen Höhepunkt. Für Ballettliebhaber und Neulinge gleichermaßen war dieser Abend ein Fest für die Sinne und eine Einladung, die Schönheit und Tiefe des Tanzes zu entdecken.

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