Bleibende Eindrücke statt Schall und Rauch
Zwischen Explosion und Emotion: Die Uraufführung der Feuernacht begeisterte knapp 900 Zuschauer
Mit einem lauten Knall kam Felix Mitterer in der spektakulären Uraufführung von „Feuernacht“ zurück nach Telfs. Das Stück spielt Anfang der 1960er-Jahre, zur Hochzeit der sogenannten „Bumser“. Südtirol befindet sich im permanenten Ausnahmezustand. Schüsse, Explosionen und Folter: Für „Feuernacht“ gibt es sogar eine Triggerwarnung, auf das eigene Wohlbefinden zu achten, falls man auf solche Inhalte sensibel reagiert. Als Kulisse dient ein Abbruchhaus in der Südtiroler Siedlung. Über 30 Darstellende und 30 Szenen bestimmen die Inszenierung, die eine ganz eigene Welt aus Vergangenheit und Gegenwart schafft.
3. August 2026
Mut und Hadern – Verantwortung tragen oder flüchten, die Figuren sind permanentem Druck ausgesetzt. Die Lage spitzt sich immer weiter zu, bis es komplett eskaliert. Gelegentlich ist nicht ganz klar, welcher der vielen Charaktere ein falsches Spiel spielt und welcher trotz anderer Überzeugung redlich bleibt. Die Akteure sind im Strudel der Ereignisse rund um die Sprengung von Strommasten vom 11. auf den 12. Juni 1961 gefangen. Ständig sehen sie sich mit den Autoritäten und verzwickten Situationen konfrontiert. Gewalt gehört zum Alltag. Neben Opportunisten zerbrechen empfindsame Charaktere an den Geschehnissen. Die alte Südtiroler Siedlung wurde dabei zum beeindruckenden Setting und das einzigartige Bühnenbild tat das Übrige. Die stimmige Live-Musik von Herbert Pixner und Band und die Live-Projektionen auf die Leinwand trugen zum cineastischen Effekt des Stückes bei. Die großen Emotionen wurden von den Schauspielern mit Leib und Seele umgesetzt. Die Eindrücke des Abends werden den Zusehern sicher noch lange im Gedächtnis bleiben und ihre Wirkung behalten.
AUFWENDIG UND KOMPLEX. „Die letzten Wochen waren außergewöhnlich. Mit so vielen großartigen Menschen an einer so aufwendigen und komplexen Geschichte arbeiten zu dürfen, ist ein Geschenk. Eine Uraufführung ist immer etwas Besonderes. Dass heute alles so geklappt hat, wie wir uns das vorgenommen haben, freut mich außerordentlich. Von den Darstellerinnen und Darstellern, über die großartige Live-Band rund um Herbert Pixner, die Menschen in der Technik und alle rund um das Team auf der Bühne – jeder hat abgeliefert und wirklich wunderbares Theater gezeigt. „Genauso darf es jetzt im August weitergehen“, freute sich Regisseur Thomas Gassner über die gelungene Uraufführung. Gassner erhielt für seine Inszenierung Standing-Ovationen und minutenlangen Applaus.
AUFWENDIG UND KOMPLEX. „Die letzten Wochen waren außergewöhnlich. Mit so vielen großartigen Menschen an einer so aufwendigen und komplexen Geschichte arbeiten zu dürfen, ist ein Geschenk. Eine Uraufführung ist immer etwas Besonderes. Dass heute alles so geklappt hat, wie wir uns das vorgenommen haben, freut mich außerordentlich. Von den Darstellerinnen und Darstellern, über die großartige Live-Band rund um Herbert Pixner, die Menschen in der Technik und alle rund um das Team auf der Bühne – jeder hat abgeliefert und wirklich wunderbares Theater gezeigt. „Genauso darf es jetzt im August weitergehen“, freute sich Regisseur Thomas Gassner über die gelungene Uraufführung. Gassner erhielt für seine Inszenierung Standing-Ovationen und minutenlangen Applaus.
Christina Hötzel





