Kunstgenuss im Einkaufszentrum
Plattform für regionale Künstler bei Kunstmeile im Inntalcenter Telfs
Kunst und Kreativität standen bei der Kunstmeile im Inntalcenter Telfs im Mittelpunkt. Vom 9. Oktober an präsentierten dreizehn Künstlerinnen und Künstler Werke zu unterschiedlichsten Themen und werteten damit das Einkaufszentrum nicht nur optisch auf.
2. November 2026
Kunst, die durch ihre Nähe zur Pop-Art punktet, eignet sich optisch für ein Einkaufszentrum besonders gut. Zu sehen im Inntalcenter Telfs. Foto: Agnes Dorn
Die Veranstaltung „Kunstmeile“ im Obergeschoss des Inntalcenters bot den Besuchern des Einkaufszentrums die Gelegenheit, unterschiedliche Kunststile und kreative Ideen kennenzulernen. Gleichzeitig rückte sie das künstlerische Schaffen aus der Region in den Mittelpunkt und machte Kunst einem breiten Publikum zugänglich. Eine der Künstlerinnen ist Eva-Maria Huter, Obfrau des Mieminger Kunstwerkraums Mesnerhaus, die mit ihren Installationen immer wieder Gewalt gegen Frauen thematisiert. Mit ihrer neuesten Skulptur, für die sie den öffentlichen Raum des Einkaufszentrums nutzte, wollte sie noch vor den 16 Tagen zum Thema Gewalt an Frauen sensibilisieren und zur gegenseitigen Wertschätzung zwischen den Menschen aufrufen.
KUNST DARF SENSIBILISIEREN. So stellte sie auch eine Auswahl an Literatur zur Ansicht bereit, die aber nicht wie gedacht nur angesehen, sondern gleich mehrmals von Besuchern des Einkaufszentrums mitgenommen wurde. Das Buch von Reinhard Haller „Wunder der Wertschätzung“ wurde gleich vier Mal „ausgeliehen“, worüber sich Huter aber insgeheim freute. Außerdem informierte sie an ihrer Skulptur auch über die Hotlines, an die sich von Gewalt betroffene Frauen (0800-222555) wenden können. Auch für Männer, die sich mit dem Thema ernsthaft auseinandersetzen wollen, gibt es die Möglichkeit, sich telefonisch unter 0800-400777 zu informieren. In diesem Sinne kann Kunst im öffentlichen Raum auch dazu genutzt werden, auf Missstände in der
Gesellschaft aufmerksam zu machen. Dies gelingt ebenso gut in einem Einkaufszentrum, wo auch jene Menschen erreicht werden, die ansonsten für Kunstgenuss wenig Muse aufbringen.
KUNST DARF SENSIBILISIEREN. So stellte sie auch eine Auswahl an Literatur zur Ansicht bereit, die aber nicht wie gedacht nur angesehen, sondern gleich mehrmals von Besuchern des Einkaufszentrums mitgenommen wurde. Das Buch von Reinhard Haller „Wunder der Wertschätzung“ wurde gleich vier Mal „ausgeliehen“, worüber sich Huter aber insgeheim freute. Außerdem informierte sie an ihrer Skulptur auch über die Hotlines, an die sich von Gewalt betroffene Frauen (0800-222555) wenden können. Auch für Männer, die sich mit dem Thema ernsthaft auseinandersetzen wollen, gibt es die Möglichkeit, sich telefonisch unter 0800-400777 zu informieren. In diesem Sinne kann Kunst im öffentlichen Raum auch dazu genutzt werden, auf Missstände in der
Gesellschaft aufmerksam zu machen. Dies gelingt ebenso gut in einem Einkaufszentrum, wo auch jene Menschen erreicht werden, die ansonsten für Kunstgenuss wenig Muse aufbringen.
Eva-Maria Huter möchte mit ihren Installationen für das Thema Gewalt gegen Frauen sensibilisieren. Foto: Agnes Dorn







