Landesmusikschule Zirl feiert
Neujahrskonzert und 30 Jahre Landesmusikschule
21. Jänner 2026 | von
Peter Bundschuh
Etwa 400 Zuhörer durften sich in Zirl über einen gelungenen Konzertabend freuen. Foto: Bundschuh
Nicht nur die Landesmusikschule Zirl, sondern auch die Darbietungen der Gäste von „Inigazingo“ und dem Kirchenchor Zirl wurden für ihre gesangliche Leistung mit großem Beifall belohnt. Anerkennung gab es darüber hinaus für „Musik bewegt – klangvoll durchs Jahr“ von Helmut Schmid, Vorstand der Abteilung Landesmusikdirektion. Er meint (hier als Auszug): „Die Landesmusikschule Zirl verfolgt das Ziel, Zentrum musikalisch-künstlerischer Bildung für alle zu sein, und erfüllt damit eine wesentliche kulturelle, bildungsrelevante, pädagogische, aber auch inklusive Gemeinschaftsaufgabe. Gemeinsam wird es auch in Zukunft gelingen, die Landesmusikschule Zirl als Ausbildungsstätte und wertvollen Kulturträger sowie Motor der Musikvereine sicherzustellen.“
BUNT GEMISCHTES PROGRAMM. Aus dem vielfältigen Schatz geeigneter Musikliteratur zum Anlass eines Neujahrskonzertes hat die Landesmusikschule Zirl eine höchst ansprechende Auswahl getroffen. Zum Auftakt präsentierte sich das Orchester mit „Farandole“ von Georges Bizet, gefolgt von Sergei Rachmaninows „Vocalise“. Absolut bekannt dann „Säbeltanz“ von Aram Chatschaturjan, und „Jets“ brachten „Metric Lips“ von Béla Fleck auf die Bühne. Weiter ging es mit „Experience“ von Ludovico Einaudi, Solistin: Ya-Wen Köhler-Yang. Der Champagner-Galopp aus der Feder von Hans Ch. Lumbye bot „Spritziges“ und auch leicht alkoholisch die „Schwipspolka“ aus der Operette „Eine Nacht in Venedig“ von Johann Strauss Sohn. Aus der Operette „Der Zigeunerbaron“ von Johann Strauss Sohn brachte die Musikschulveranstaltung den „Einzugsmarsch“. Mit „Viva la Vida“ (Guy Berryman, Jonny Buckland und Will Champion) sollte der im Stil des „klassischen“ Neujahrskonzerts zeitgemäßen Zuschnitts gestaltete Abend seinen Abschluss finden. Als Moderatorenpaar führten Claudia Nussbaumer und Musikschulleiter Stephan Moosmann durch den musikalischen Reigen. Für die Choreinstudierung zeichnete Simone Zöhrer-Varrone verantwortlich, und die Gesamtleitung oblag Ya-Wen Köhler-Yang.


