„Floki“ hat den Almsommer nicht überlebt
Polizeihund spürte vermissten „Isländer Wallach“ im „Puittal“ verendet zwischen Latschen auf
Seit Ende Juni vermissten Ernst und Herta Oberleitner vom „Ponyhof beim Lipp“ in Telfs einen „Isländer Wallach“, den sie Ende Juni gemeinsam mit drei weiteren Pferden zur „Wangalm“ aufgetrieben haben – die RUNDSCHAU Telfs-Seefeld-Völs berichtete darüber. Vorletzten Mittwoch wurde es Gewissheit: „Floki“, so wurde der „Isländer Wallach“ von seinen Besitzern liebevoll genannt, wurde im „Puittal“ verendet zwischen Latschen aufgefunden.
26. August 2026
Wochenlang wurde nach dem vermissten „Isländer Wallach“ gesucht. Vor einigen Tagen wurde von einem Polizeihund das Pferd verendet zwischen Latschen im „Puittal“ entdeckt. Foto: privat
Das Ehepaar Oberleitner hat die vergangenen Wochen zwischen Hoffen und Bangen verbracht. Lebt unser „Floki“ noch, ist er im Gelände abgestürzt oder wurde er gar gestohlen? Auf diese Fragen gibt es seit vorletztem Mittwoch Antworten. Der vermisste „Isländer Wallach“ wurde an diesem Tag gegen 20.30 Uhr im Puittal, oberhalb der Weideflächen, verendet zwischen Latschen liegend aufgefunden. Das tote Pferd wurde von einem Polizeidiensthund, mit dem sich eine Hundeführerin privat im Berggebiet aufhielt, abseits der dortigen Wanderwege aufgefunden. Der zunächst bestehende Verdacht eines Diebstahls hat sich somit nicht bestätigt.
DANKESCHÖN. Die Trauer um „Floki“ ist bei Ernst und Herta Oberleitner groß. „Es ist nicht der materielle, sondern der ideelle Wert, der uns betroffen macht. ‚Floki‘ war ein prächtiger Isländer Wallach, zwei Tiroler Meistertitel hat er sogar errungen. Das Pferd ist uns ans Herz gewachsen, jetzt können wir nur noch hoffen, dass ‚Floki‘ vor seinem Tod nicht zu sehr leiden musste“, sagt Ernst Oberleitner. Er glaubt, dass der „Isländer Wallach“ von einem Hund oder Wildtier aufgeschreckt wurde und auf der Flucht mit einem Bein in der Latsche hängen geblieben ist. Ernst und Herta Oberleitner bedanken sich auf diesem Wege nochmals bei allen Helfern, die unentgeltlich an der Suche nach „Floki“ beteiligt waren. „Für diese hilfsbereiten Leute werden wir demnächst ein Grillfestl veranstalten“, lassen die Oberleitners ausrichten.
DANKESCHÖN. Die Trauer um „Floki“ ist bei Ernst und Herta Oberleitner groß. „Es ist nicht der materielle, sondern der ideelle Wert, der uns betroffen macht. ‚Floki‘ war ein prächtiger Isländer Wallach, zwei Tiroler Meistertitel hat er sogar errungen. Das Pferd ist uns ans Herz gewachsen, jetzt können wir nur noch hoffen, dass ‚Floki‘ vor seinem Tod nicht zu sehr leiden musste“, sagt Ernst Oberleitner. Er glaubt, dass der „Isländer Wallach“ von einem Hund oder Wildtier aufgeschreckt wurde und auf der Flucht mit einem Bein in der Latsche hängen geblieben ist. Ernst und Herta Oberleitner bedanken sich auf diesem Wege nochmals bei allen Helfern, die unentgeltlich an der Suche nach „Floki“ beteiligt waren. „Für diese hilfsbereiten Leute werden wir demnächst ein Grillfestl veranstalten“, lassen die Oberleitners ausrichten.
Gebi G. Schnöll 




