22. Afra-Benefizaktion im Hause Stecher
„Über die Grenze“ – Lithografie von Helmut Margreiter steht heuer im Zentrum der Benefizaktion
Wieder öffnet sich das heimelige Haus von Annaliese und Günther Stecher für die 22. Afra-Benefizaktion zugunsten der beiden Frauen-Unterstützungseinrichtungen Tiroler Frauenhaus und „Frauen helfen Frauen“. Im Rahmen ihres „Open House“ sind sie den ganzen Herbst über für angemeldete Besucher gerne da.
29. Juli 2025
Im Zentrum der 22. Afra-Benefizaktion im Hause Annaliese und Günther Stecher steht heuer die 12-farbige Lithografie „Über die Grenze“ von Helmut Margreiter. Foto: Bundschuh
Im Zentrum steht diesmal die 12-farbige Lithografie „Über die Grenze“ von Helmut Margreiter. „Uns hat die Gestaltung des Telfer Fasnachtsplakates für 2025 sehr gut gefallen, so kamen wir auf die Idee, Helmut zu fragen“, lacht Günther Stecher beim RUNDSCHAU-Interview. „Und seine Lithografie überrascht wirklich mit einer abstrakten, grenzüberschreitenden Farbexplosion“, ergänzt Annaliese. Denn die Familie Stecher „druckt“ sich seit vielen Jahren nicht davor, zu helfen, und bemüht sich nach Kräften, einen neuen Spendenrekord mit der 22. Afra-Benefizaktion zu erreichen.
HELMUT MARGREITER – EIN UNIVERSELL BEGABTER TIROLER. Der 1940 in Tirol geborene Künstler absolvierte die Glasfachschule in Kramsach für Glasfenster und Glasdesign. Er schloss eine Zeichentrick-Filmausbildung in Wiesbaden an, bevor er seine Tätigkeit als Bauzeichner aufnahm. 1962 begann er sein Studium an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien, die er als Magister Artium mit einem Diplompreis abschloss. In den Jahren 1968 bis 1975 lehrte er Malerei an der Hochschule für Angewandte Kunst. Seither ist er als freier Künstler tätig, hält seit 1982 Vorlesungen für Maltechnik, Kunst und Bau an derselben Fakultät und ist durch seine zahlreichen Ausstellungen in ganz Österreich, Hongkong, Stuttgart, Madrid und München international bekannt.
„ÜBER DIE GRENZE“. Helmut Margreiter schenkt bei seinen Werken dem Zusammenspiel von Material und der künstlerischen Idee, passend zum jeweiligen Projekt, besondere Beachtung. Dies kommt in der gegenständlichen Lithografie besonders zum Ausdruck. „Die Mitte des seelischen Lebens soll unversehrt rein sein. Im Kern ist das Geistige, das Überzeitliche. Die Kraft des Lebens unterwandert diese Reinheit und bildet so in der vegetativen Einbettung einen Dialog“, beschreibt Margreiter seine farbenprächtige Arbeit. Für Oswald Oberhuber eröffnet Margreiters Empfindlichkeit eine neue Welt des Realen, die sich hinter seiner Geistigkeit verbirgt. Gabi Plattner vom Frauenhaus Tirol wird durch diese Lithografie daran erinnert, „wie wichtig es ist, auf einen seelischen Kern der Unversehrtheit bauen zu können, damit wir Grenzen überwinden können, ohne dabei zu vergessen, die Grenzen anderer zu achten.“ Und Verena Piegger vom Verein „Frauen helfen Frauen“ interpretiert Margreiters Werk als Hinauswachsen über die eigenen Grenzen: „Das vorrangige Ziel unserer Arbeit ist, dass Frauen lernen, über sich hinauszuwachsen.“
„ZWEI GLÜCKSKÄFER“. Auch Stechers Enkel Julian Thurner ist diesmal wieder mit dabei. Zum fünften Mal unterstützt auch er mit einer Lithografie diese Benefizaktion. „Julian ist in der Natur immer mit offenen Augen unterwegs und bringt viele Vorschläge für neue Aktionen. Diesmal haben wir die Marienkäfer gewählt“, lacht der stolze Opa. Die „Zwei Glückskäfer“ als achtfarbige Lithografie sind in guter Gesellschaft, denn am Beginn stand „Mein Hase Stefan“, gefolgt von der Katzenlitho „Mitzi & Morello“, den „Zwei Kitzen“ und dem Hühnerpaar „Fanny & Franz“. Und Oma Annaliese schmunzelt: „Glück kann jeder brauchen, ganz besonders Frauen in schwierigen Situationen. Da passt das speziell gut.“
OPEN HOUSE BEI STECHER & STECHER IN WILDERMIEMING: Voranmeldung unter 05264/5196, Mail: steindruck@stecher-stecher.at. Der komplette Verkaufspreis von Helmut Margreiters „Über die Grenze“ von 380 Euro pro signiertem und nummeriertem Blatt mit einer Auflage von 165 Stück geht je zur Hälfte an das Tiroler Frauenhaus und den Verein „Frauen helfen Frauen“. Mit Passepartout und weißem/schwarzem Rahmen um 488 Euro, mit Goldrahmen um 554 Euro. Gleiches gilt für den Erlös der „Glückskäfer“ als limitierte Edition von 50 Stück pro Blatt um 55 Euro, weiß gerahmt mit Passepartout um 103 Euro.
HELMUT MARGREITER – EIN UNIVERSELL BEGABTER TIROLER. Der 1940 in Tirol geborene Künstler absolvierte die Glasfachschule in Kramsach für Glasfenster und Glasdesign. Er schloss eine Zeichentrick-Filmausbildung in Wiesbaden an, bevor er seine Tätigkeit als Bauzeichner aufnahm. 1962 begann er sein Studium an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien, die er als Magister Artium mit einem Diplompreis abschloss. In den Jahren 1968 bis 1975 lehrte er Malerei an der Hochschule für Angewandte Kunst. Seither ist er als freier Künstler tätig, hält seit 1982 Vorlesungen für Maltechnik, Kunst und Bau an derselben Fakultät und ist durch seine zahlreichen Ausstellungen in ganz Österreich, Hongkong, Stuttgart, Madrid und München international bekannt.
„ÜBER DIE GRENZE“. Helmut Margreiter schenkt bei seinen Werken dem Zusammenspiel von Material und der künstlerischen Idee, passend zum jeweiligen Projekt, besondere Beachtung. Dies kommt in der gegenständlichen Lithografie besonders zum Ausdruck. „Die Mitte des seelischen Lebens soll unversehrt rein sein. Im Kern ist das Geistige, das Überzeitliche. Die Kraft des Lebens unterwandert diese Reinheit und bildet so in der vegetativen Einbettung einen Dialog“, beschreibt Margreiter seine farbenprächtige Arbeit. Für Oswald Oberhuber eröffnet Margreiters Empfindlichkeit eine neue Welt des Realen, die sich hinter seiner Geistigkeit verbirgt. Gabi Plattner vom Frauenhaus Tirol wird durch diese Lithografie daran erinnert, „wie wichtig es ist, auf einen seelischen Kern der Unversehrtheit bauen zu können, damit wir Grenzen überwinden können, ohne dabei zu vergessen, die Grenzen anderer zu achten.“ Und Verena Piegger vom Verein „Frauen helfen Frauen“ interpretiert Margreiters Werk als Hinauswachsen über die eigenen Grenzen: „Das vorrangige Ziel unserer Arbeit ist, dass Frauen lernen, über sich hinauszuwachsen.“
„ZWEI GLÜCKSKÄFER“. Auch Stechers Enkel Julian Thurner ist diesmal wieder mit dabei. Zum fünften Mal unterstützt auch er mit einer Lithografie diese Benefizaktion. „Julian ist in der Natur immer mit offenen Augen unterwegs und bringt viele Vorschläge für neue Aktionen. Diesmal haben wir die Marienkäfer gewählt“, lacht der stolze Opa. Die „Zwei Glückskäfer“ als achtfarbige Lithografie sind in guter Gesellschaft, denn am Beginn stand „Mein Hase Stefan“, gefolgt von der Katzenlitho „Mitzi & Morello“, den „Zwei Kitzen“ und dem Hühnerpaar „Fanny & Franz“. Und Oma Annaliese schmunzelt: „Glück kann jeder brauchen, ganz besonders Frauen in schwierigen Situationen. Da passt das speziell gut.“
OPEN HOUSE BEI STECHER & STECHER IN WILDERMIEMING: Voranmeldung unter 05264/5196, Mail: steindruck@stecher-stecher.at. Der komplette Verkaufspreis von Helmut Margreiters „Über die Grenze“ von 380 Euro pro signiertem und nummeriertem Blatt mit einer Auflage von 165 Stück geht je zur Hälfte an das Tiroler Frauenhaus und den Verein „Frauen helfen Frauen“. Mit Passepartout und weißem/schwarzem Rahmen um 488 Euro, mit Goldrahmen um 554 Euro. Gleiches gilt für den Erlös der „Glückskäfer“ als limitierte Edition von 50 Stück pro Blatt um 55 Euro, weiß gerahmt mit Passepartout um 103 Euro.






