Ab sofort regieren die Faschingsnarren
Nach sechs Jahren wurde in Zirl unter großem Jubel endlich wieder der „Naz“ ausgegraben
Sechs Jahre ist es her, seit der „Naz“ in Zirl regiert hat. Vergangenen Freitag wurde er ausgegraben und aus der Versenkung geholt. Bürgermeister Thomas Öfner übergab den Gemeindeschlüssel an die Faschingsgilde, und ab sofort regiert in der Marktgemeinde der „Naz“. Bis zum Faschingsdienstag ist das Dorf nun fest in den Händen der Faschingsgilde rund um Obmann Daniel Liebl.
14. Jänner 2025
Der Zirler „Naz“ hat das „Licht der Welt erblickt“. Die Gemeinde ist bis Faschingsdienstag fest in der Hand der Faschingsnarren. Foto: Hirsch
Hexen, Bojazzln, Bären und Goaß und die Laninger machten sich am Wochenende in Zirl auf die Suche nach dem „Naz“. Quer durch den Ort führte die aufwendige Suche, bis die Zirler ihren „Naz“ schließlich am Dorfplatz gefunden haben. Aufwendige Vermessungen sogar mittels Laser waren notwendig, um das Versteck zu finden. Mit viel Jubel und Musik wurde er aus seinem Grab gehoben, und der Startschuss zur fünften Jahreszeit in Zirl ist getan. Das närrische Treiben kann endlich wieder beginnen. Bürgermeister Thomas Öfner übergab schließlich unter lautem Beifall den Gemeindeschlüssel an Faschingsgilde-Obmann Daniel Liebl. Öfner selbst reiste tags darauf in die Ferne. Um so rasch wie möglich die wirklich wichtigen Dinge in der Gemeinde umzusetzen, stockte Obmann Liebl den Gemeinderat auf 57 Personen auf und betonte: „Wir wollen Brücken bauen.“
FÜNFTE JAHRESZEIT IST ANGEBROCHEN. Den Bojazzln wurde der Auftrag erteilt, besonders gut auf den „Naz“ aufzupassen, soll es doch Gerüchte geben, dass jemand den „Bua“ stehlen will. Robert Neuner, vulgo Hölblig, wurde zum Schriftführer ernannt, der sogleich die „Labara“ vortrug. Schon jetzt fiebern alle dem Höhepunkt des närrischen Treibens am 26. Jänner entgegen. Am Faschingsdienstag wird der „Naz“ wieder in die Versenkung verabschiedet. „Dann kann Bürgermeister Thomas Öfner wieder selbst wursteln und das hinterlassene Chaos beseitigen“, meinte Faschingsgilde-Obmann Daniel Liebl launisch.
FÜNFTE JAHRESZEIT IST ANGEBROCHEN. Den Bojazzln wurde der Auftrag erteilt, besonders gut auf den „Naz“ aufzupassen, soll es doch Gerüchte geben, dass jemand den „Bua“ stehlen will. Robert Neuner, vulgo Hölblig, wurde zum Schriftführer ernannt, der sogleich die „Labara“ vortrug. Schon jetzt fiebern alle dem Höhepunkt des närrischen Treibens am 26. Jänner entgegen. Am Faschingsdienstag wird der „Naz“ wieder in die Versenkung verabschiedet. „Dann kann Bürgermeister Thomas Öfner wieder selbst wursteln und das hinterlassene Chaos beseitigen“, meinte Faschingsgilde-Obmann Daniel Liebl launisch.






