Brandwunden am Herzen Seefelds fast heil
Einheimische und Gäste zeigen viel Verständnis für dringende Bauarbeiten nach dem Großbrand am 13. April
Baustellen in den Saisonmonaten im Seefelder Ortszentrum sind normalerweise ein Tabu. Doch heuer gibt es eine Ausnahme: Die Sanierung der Pfarrkirche St. Oswald und der Wiederaufbau des „Hotel Klosterbräu“ nach einem Großbrand heuer am 13. April erfordern bei Einheimischen und Urlaubsgästen Geduld und Verständnis.
3. August 2026
Baukräne im Ortskern von Seefeld in den Saisonmonaten sind normalerweise ein Tabu. Doch in diesem Sommer gibt es nach dem Großbrand am 13. April eine Sondergenehmigung.
Fotos: Region Seefeld
Fotos: Region Seefeld
Die Fußgängerzone ist das Herzstück der Gemeinde Seefeld und in gewisser Weise auch das der Region. Hier trifft man sich zum Flanieren, Feiern, Shoppen und Genießen. Auch derzeit tummeln sich täglich wieder viele Gäste in der Shopping- und Eventmeile. Nebengeräusche kommen heuer aber auch von Baumaschinen und Bauarbeiten, die derzeit am „Hotel Klosterbräu“ und an der Pfarrkirche St. Oswald durchgeführt werden.
ZUSAMMENHALT. Um alle Sanierungsarbeiten vor dem Winter abschließen zu können, wurde von Gemeindeseite der sommerliche Baustopp im Ortszentrum aufgehoben. „Wir sind dafür sehr dankbar und versuchen, die Baustellen so weit wie möglich zu reduzieren und hauptsächlich über unsere Gartenseite zu arbeiten“, erklärt Alois Seyrling. „Für uns war die Aufhebung des Baustopps gar keine Frage“, bekräftigt Bürgermeisterin Andrea Neuner die Entscheidungen des Gemeinderats. „Das Schlimmste wäre, wenn der Ortskern verfällt oder langfristig schlecht aussieht.“ Zudem müsse man bedenken, dass Handel, Gemeinde und Tourismusverband massive Einbußen durch die Schließung des „Klosterbräu“ haben. Der Wiederaufbau des Fünfsternhauses und der Erhalt der Kirche seien für die gesamte Region wichtig. Verständnis, gegenseitige Rücksicht und die Vorfreude auf den neuen Glanz im Ortszentrum lassen die unangenehmen Störfaktoren leichter ertragen.
ZUSAMMENHALT. Um alle Sanierungsarbeiten vor dem Winter abschließen zu können, wurde von Gemeindeseite der sommerliche Baustopp im Ortszentrum aufgehoben. „Wir sind dafür sehr dankbar und versuchen, die Baustellen so weit wie möglich zu reduzieren und hauptsächlich über unsere Gartenseite zu arbeiten“, erklärt Alois Seyrling. „Für uns war die Aufhebung des Baustopps gar keine Frage“, bekräftigt Bürgermeisterin Andrea Neuner die Entscheidungen des Gemeinderats. „Das Schlimmste wäre, wenn der Ortskern verfällt oder langfristig schlecht aussieht.“ Zudem müsse man bedenken, dass Handel, Gemeinde und Tourismusverband massive Einbußen durch die Schließung des „Klosterbräu“ haben. Der Wiederaufbau des Fünfsternhauses und der Erhalt der Kirche seien für die gesamte Region wichtig. Verständnis, gegenseitige Rücksicht und die Vorfreude auf den neuen Glanz im Ortszentrum lassen die unangenehmen Störfaktoren leichter ertragen.
Gebi G. Schnöll 





