Das kleine Glück im Handarbeitscafé
Seit März letzten Jahres treffen sich rund 25 Kreative einmal im Monat in Kematen zum Stricken, Häkeln & Co
10. September 2024 | von
Nina Zacke
Ob gehäkelte Patchworkdecken, gestrickte Mützen und Schals oder gefilzte Monster, im Handarbeitscafé in Kematen wird fleißig und gern unter Gleichgesinnten gehandarbeitet. Foto: Britta Bucher
Die Stricknadeln klappern, die Nähmaschinen rattern, Häkelgarn verteilt sich über den Fußboden und Gelächter ist zu hören – beim Handarbeitscafé im Kentrum in der Gemeinde Kematen treffen sich regelmäßig rund fünfundzwanzig Frauen, um gemeinsam zu handarbeiten. Ob Nähen, Häkeln, Stricken, Filzen, Sticken oder Basteln: Alles ist hier erlaubt, was mit den Händen gefertigt werden kann. „Jeder kann hier machen, was er will, von Diamond Paintings über Patchworkdecken oder Glückswürmchen bis hin zu Tüchern, Mützen oder Körben“, erklärt Britta Bucher das Motto des kreativen Austauschs, der jeden ersten Freitag im Monat von 15 bis 18 Uhr stattfindet.
KREIS AN KREATIVEN IN KEMATEN NIMMT ZU. „Die Ideengeberin des Handarbeitscafés ist die Kunsthandwerkerin Ulla Schenke, die eines Tages in die Runde fragte, ob jemand Interesse an einem Nähcafé hätte“, schildert Bucher im Gespräch mit der RUNDSCHAU. Und das Interesse war groß. Aus dem Nähcafé wurde schlussendlich ein Handarbeitscafé. Die Räumlichkeiten stellte der Kemater Kulturverein zur Verfügung. Im März vergangenen Jahres trafen sich kreative Kemater zum ersten Mal. Seitdem ist die Runde gewachsen. „Wir sind eine total nette und lustige Runde aus zwanzig bis fünfunzwanzig älteren und jüngeren Damen, es wird gehäkelt, geklebt, gestrickt und gelacht“, sagt die kreative Frau. Der Kreis vergrößere sich zunehmend, so Bucher, es kommen immer mehr hinzu. Aktuell besteht der Kreis der Handarbeitenden lediglich aus weiblichen Teilnehmerinnen. Es sei aber prinzipiell ein offener Treffpunkt. „Jeder ist willkommen, natürlich auch Männer“, so Bucher. Auch Anfänger sind erwünscht, denn hier im Café sind viele Frauen dabei, die gern und viel erklären oder mit Tipps und Tricks aushelfen können. Viele Damen nehmen auch ab und zu ihre Kinder oder Enkelkinder mit, schildert Bucher: „Die Kinder sind ganz kreativ und vertiefen sich im Zeichnen oder Basteln, arbeiten konzentriert vor sich hin, auch Buben sind dabei.“ Für den Nachwuchs sei also vorgesorgt, ergänzt die Kematerin schmunzelnd.
HANDARBEIT ALS GLÜCKMOMENT. Mit den Händen etwas zu erschaffen und gleichzeitig unter Menschen zu sein – das Rezept für das kleine Glück, das alle Teilnehmenden hier kochen, ist simpel, aber unwahrscheinlich nachhaltig: „Gerade in Zeiten, in denen alles digital funktioniert, ist Handarbeit wichtiger denn je, dabei hat das Stricken oder Handarbeiten an sich zugleich etwas sehr Meditatives, das merken auch viele junge Menschen“, meint Bucher, die beruflich als Krankenschwester arbeitet und zudem noch ehrenamtlich tätig ist. Was sie selbst daran begeistere, sei das Zusammensein mit Gleichgesinnten, beschreibt sie. Es gehe in erster Linie auch darum, gleiche Interessen zu haben und die Handarbeit zu schätzen zu wissen. Denn: Viele wissen oftmals nicht, wie viele Arbeitsstunden in einer selbst gestrickten Wolldecke oder einem gehäkelten Tuch stecken. Durch den Austausch untereinander bekomme man Impulse und auf einmal habe man neue Ideen, erzählt Bucher die Wirkung des Treffens.
KREIS AN KREATIVEN IN KEMATEN NIMMT ZU. „Die Ideengeberin des Handarbeitscafés ist die Kunsthandwerkerin Ulla Schenke, die eines Tages in die Runde fragte, ob jemand Interesse an einem Nähcafé hätte“, schildert Bucher im Gespräch mit der RUNDSCHAU. Und das Interesse war groß. Aus dem Nähcafé wurde schlussendlich ein Handarbeitscafé. Die Räumlichkeiten stellte der Kemater Kulturverein zur Verfügung. Im März vergangenen Jahres trafen sich kreative Kemater zum ersten Mal. Seitdem ist die Runde gewachsen. „Wir sind eine total nette und lustige Runde aus zwanzig bis fünfunzwanzig älteren und jüngeren Damen, es wird gehäkelt, geklebt, gestrickt und gelacht“, sagt die kreative Frau. Der Kreis vergrößere sich zunehmend, so Bucher, es kommen immer mehr hinzu. Aktuell besteht der Kreis der Handarbeitenden lediglich aus weiblichen Teilnehmerinnen. Es sei aber prinzipiell ein offener Treffpunkt. „Jeder ist willkommen, natürlich auch Männer“, so Bucher. Auch Anfänger sind erwünscht, denn hier im Café sind viele Frauen dabei, die gern und viel erklären oder mit Tipps und Tricks aushelfen können. Viele Damen nehmen auch ab und zu ihre Kinder oder Enkelkinder mit, schildert Bucher: „Die Kinder sind ganz kreativ und vertiefen sich im Zeichnen oder Basteln, arbeiten konzentriert vor sich hin, auch Buben sind dabei.“ Für den Nachwuchs sei also vorgesorgt, ergänzt die Kematerin schmunzelnd.
HANDARBEIT ALS GLÜCKMOMENT. Mit den Händen etwas zu erschaffen und gleichzeitig unter Menschen zu sein – das Rezept für das kleine Glück, das alle Teilnehmenden hier kochen, ist simpel, aber unwahrscheinlich nachhaltig: „Gerade in Zeiten, in denen alles digital funktioniert, ist Handarbeit wichtiger denn je, dabei hat das Stricken oder Handarbeiten an sich zugleich etwas sehr Meditatives, das merken auch viele junge Menschen“, meint Bucher, die beruflich als Krankenschwester arbeitet und zudem noch ehrenamtlich tätig ist. Was sie selbst daran begeistere, sei das Zusammensein mit Gleichgesinnten, beschreibt sie. Es gehe in erster Linie auch darum, gleiche Interessen zu haben und die Handarbeit zu schätzen zu wissen. Denn: Viele wissen oftmals nicht, wie viele Arbeitsstunden in einer selbst gestrickten Wolldecke oder einem gehäkelten Tuch stecken. Durch den Austausch untereinander bekomme man Impulse und auf einmal habe man neue Ideen, erzählt Bucher die Wirkung des Treffens.
