Einsparungen in Hatting durch Energiepolitik
Erfolgreiche Maßnahmen wie Nutzung erneuerbarer Energien fruchten in der Gemeinde bereits für das Jahr 2025
Wie in vielen anderen Gemeinden ist auch die finanzielle Situation in der Gemeinde Hatting schwierig. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet die Gemeinde im Budget 2025 eine Ausgabensteigerung von ca. acht Prozent. Demgegenüber stehen aufgrund der allgemeinen schlechten Wirtschaftslage nur geringe Einnahmensteigerungen von etwa drei Prozent. Erfreulich sei jedoch, berichtet Bürgermeister Dietmar Schöpf im Gespräch mit der RUNDSCHAU, dass es bereits erste positive Ergebnisse durch verschiedene Maßnahmen zur Energieeinsparung und Nutzung erneuerbarer Energie für das laufende Jahr in Hatting gebe.
4. Feber 2025
GV Nikolaus Moll und Bürgermeister Dietmar Schöpf freuen sich über die erste Bilanz der Energieeinsparung in der Gemeinde. RS-Foto: Zacke
Die finanziell schwierige Situation betrifft viele Gemeinden, auch die kleine Gemeinde Hatting. Die Ausgaben steigen in nahezu allen Bereichen. „Es ist kein Geheimnis, dass sich alle Gemeinden schwer tun, die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben zu schließen, insgesamt verzeichnen wir im Budget 2025 eine Ausgabensteigerung von ca. acht Prozent, verglichen zum Jahr 2024“, schildert der Hattinger Bürgermeister Dietmar Schöpf. Demgegenüber stehen aufgrund der allgemeinen schlechten Wirtschaftslage nur geringe Steigerungen bei den Einnahmen von etwa drei Prozent. „Das große Problem sind dabei die Abgaben-Ertragsanteile des Bundes, die seit 2023 stagnieren, und eine wichtigste Einnahmequelle darstellen“, so Schöpf weiters. Hier brauche es dringend eine Strukturreform des Finanzausgleiches, fordert der Dorfchef, da die Gemeinden die an sie übertragenen Aufgaben ohne entsprechende Abgeltung einfach nicht mehr bewältigen können. Diese Differenz von etwa vier bis fünf Prozent zwischen Einnahmen und Ausgaben im Budget 2025 gilt es zu kompensieren. „Diese Lücke können wir nur teilweise durch Einsparungen der Angebote seitens der Gemeinde wie VVT-Tickets, Parkraumüberwachung, Versicherungen oder den Gemeindeausflug schließen, weswegen inflationsbedingte Gebührenanpassungen für die Haushalte unumgänglich sind“, erklärt Schöpf. Um die Familien nicht noch mehr zu belasten, wurden die Kosten der Kinderbetreuung jedoch nicht erhöht.
ERFOLGREICHE MASSNAHMEN ZUR ENERGIEEINSPARUNG UND NUTZUNG ERNEUERBARER ENERGIE. Erfreulich berichtete der Bürgermeister gemeinsam mit dem Gemeindevorstand und Obmann der Erneuerbaren Energiegemeinschaft Hatting, Nikolaus Moll, dass sich aufgrund verschiedener Maßnahmen durch Energieeinsparungen und der Nutzung von erneuerbarer Energien im vergangenen Jahr erste Ergebnisse ablesen lassen, die sich positiv auf das Budget 2025 auswirken. Einer der Schlüsselfaktoren war etwa die Installation von Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Schule, des Gemeindesaals und des Sportheims. Diese Anlagen produzieren nun einen nicht unwesentlichen Teil des benötigten Stroms für die jeweiligen Gebäude und tragen so zur Reduzierung der Energiekosten bei. Darüber hinaus hat die Nutzung der Solarenergie einen direkten positiven Effekt auf die CO₂-Bilanz der Gemeinde, was sowohl aus ökologischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht von großer Bedeutung ist. Ein weiterer bedeutender Schritt in Richtung Energieeffizienz war die vollständige Umstellung der Straßenbeleuchtung auf moderne LED-Technologie. Durch diese Maßnahme konnte die Gemeinde Hatting die Stromkosten für die Beleuchtung im öffentlichen Raum nach ersten Berechnungen um rund zwei Drittel reduzieren. Die LED-Leuchten sind nicht nur deutlich energieeffizienter als herkömmliche Straßenlampen, sondern auch langlebiger, was zu geringeren Wartungskosten und einer insgesamt besseren Kosten-Nutzen-Bilanz führt. Begleitet wurden diese Maßnahmen durch die Gründung der Erneuerbaren Energiegemeinschaft Hatting, kurz EEG, die es der Gemeinde ermöglicht, den produzierten Strom vor der Abgabe in das öffentliche Netz selbst zu nutzen. Damit werden Kindergarten, Recyclinghof und Gemeindeamt mit Feuerwehr gleichsam zum Teil eigenversorgt.
EINSPARUNGEN VON ETWA 20.000 EURO. Die erfolgreiche Umsetzung dieser Maßnahmen hat auch spürbare finanzielle Vorteile für Hatting. Die Einsparungen, die durch die Nutzung von Solarstrom und die Umstellung auf LED-Beleuchtung erzielt wurden, summieren sich auf etwa 20.000 Euro, die direkt dem Haushalt 2025 zugutekommen. Diese Einsparungen werden die angespannten finanziellen Ressourcen der Gemeinde etwas entlasten. Obschon eine 100%ige Energieautarkie in Hatting nicht realisierbar ist, handelt es sich dabei aber um einen entscheidenden Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Kostensenkung. „Unsere Gemeinde geht mit gutem Beispiel voran und beweist, dass eine nachhaltige und wirtschaftlich sinnvolle Energiepolitik gerade auf lokaler Ebene erfolgreich umgesetzt werden kann“, freut sich Schöpf.
ERFOLGREICHE MASSNAHMEN ZUR ENERGIEEINSPARUNG UND NUTZUNG ERNEUERBARER ENERGIE. Erfreulich berichtete der Bürgermeister gemeinsam mit dem Gemeindevorstand und Obmann der Erneuerbaren Energiegemeinschaft Hatting, Nikolaus Moll, dass sich aufgrund verschiedener Maßnahmen durch Energieeinsparungen und der Nutzung von erneuerbarer Energien im vergangenen Jahr erste Ergebnisse ablesen lassen, die sich positiv auf das Budget 2025 auswirken. Einer der Schlüsselfaktoren war etwa die Installation von Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Schule, des Gemeindesaals und des Sportheims. Diese Anlagen produzieren nun einen nicht unwesentlichen Teil des benötigten Stroms für die jeweiligen Gebäude und tragen so zur Reduzierung der Energiekosten bei. Darüber hinaus hat die Nutzung der Solarenergie einen direkten positiven Effekt auf die CO₂-Bilanz der Gemeinde, was sowohl aus ökologischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht von großer Bedeutung ist. Ein weiterer bedeutender Schritt in Richtung Energieeffizienz war die vollständige Umstellung der Straßenbeleuchtung auf moderne LED-Technologie. Durch diese Maßnahme konnte die Gemeinde Hatting die Stromkosten für die Beleuchtung im öffentlichen Raum nach ersten Berechnungen um rund zwei Drittel reduzieren. Die LED-Leuchten sind nicht nur deutlich energieeffizienter als herkömmliche Straßenlampen, sondern auch langlebiger, was zu geringeren Wartungskosten und einer insgesamt besseren Kosten-Nutzen-Bilanz führt. Begleitet wurden diese Maßnahmen durch die Gründung der Erneuerbaren Energiegemeinschaft Hatting, kurz EEG, die es der Gemeinde ermöglicht, den produzierten Strom vor der Abgabe in das öffentliche Netz selbst zu nutzen. Damit werden Kindergarten, Recyclinghof und Gemeindeamt mit Feuerwehr gleichsam zum Teil eigenversorgt.
EINSPARUNGEN VON ETWA 20.000 EURO. Die erfolgreiche Umsetzung dieser Maßnahmen hat auch spürbare finanzielle Vorteile für Hatting. Die Einsparungen, die durch die Nutzung von Solarstrom und die Umstellung auf LED-Beleuchtung erzielt wurden, summieren sich auf etwa 20.000 Euro, die direkt dem Haushalt 2025 zugutekommen. Diese Einsparungen werden die angespannten finanziellen Ressourcen der Gemeinde etwas entlasten. Obschon eine 100%ige Energieautarkie in Hatting nicht realisierbar ist, handelt es sich dabei aber um einen entscheidenden Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Kostensenkung. „Unsere Gemeinde geht mit gutem Beispiel voran und beweist, dass eine nachhaltige und wirtschaftlich sinnvolle Energiepolitik gerade auf lokaler Ebene erfolgreich umgesetzt werden kann“, freut sich Schöpf.





