Erste Hilfe braucht Mut und viel Übung
Beim Erste-Hilfe-Landesbewerb des Tiroler Jugendrotkreuzes behielten die Jugendlichen gekonnt den Überblick
12. Mai 2026 | von
Christina Hötzel
Auch bei der Wiederbelebung zögerten die Schüler nicht. Foto: Hötzel
Erstmals kamen in einem Wettbewerbssetting Übungspuppen mit weiblicher Anatomie zum Einsatz. Besonders Bildungs- und Landesrätin Cornelia Hagele hatte auf die Problematik hingewiesen, dass Ersthelfer oft zögern, Wiederbelebungsmaßnahmen an weiblichen Personen durchzuführen. „Alle Hilfsmittel sind immer nur auf Männer ausgerichtet, man sollte aber auch am Frauenkörper üben“, erklärte sie. Und üben, üben, üben sei das Wichtigste, so Ellinger. „Man lernt ständig etwas Neues und sollte die Kenntnisse immer wieder auffrischen, damit man sich traut zu helfen. Ihr rockt das.“ Die Jugendlichen hatten keine Berührungsängste. Von der Wiederbelebung über den Einsatz eines Defibrillators und die stabile Seitenlage bis hin zum Stillen starker Blutungen oder der Anwendung des Heimlich-Handgriffs – mit großer Sicherheit meisterten die Schüler Notfallsituationen. Bei der Station „All in“ war sogar extra ein Kartenspieltisch wie in einem Casino aufgebaut, an dem gleich zwei Personen Hilfe brauchten. Ein immer größeres Thema ist auch die Erste Hilfe bei psychiatrischen Notfällen und psychosozialen Krisen, auch das wurde geübt. Die Siegergruppe des Landesbewerbs darf am Bundesbewerb teilnehmen. Die Freude über die errungenen Medaillen, die auf der Bühne entgegengenommen wurden, war aber generell groß. Auch Vertreter des Bundesheeres halfen bei der Durchführung des Bewerbs.
VIELE MÖGLICHKEiTEN, HILFE ZU LEISTEN. Der Landesbewerb ist das Highlight für die Jugendlichen, aber auch sonst ist Helfen das große Motto beim Jugendrotkreuz. Bei Aktionen wie „Schüler helfen Schülern“, Geldsammelaktionen, der Suchtprävention, aber auch bei Radfahr- oder Schwimmkursen setzen sich junge Menschen ein. „Es erfüllt mich mit großem Stolz, mit wie viel Herzblut unsere Junghelfer heute zur Tat geschritten sind. Sie sind der Beweis dafür, dass man nie zu jung ist, um Verantwortung zu übernehmen“, betonte Hagele.
VIELE MÖGLICHKEiTEN, HILFE ZU LEISTEN. Der Landesbewerb ist das Highlight für die Jugendlichen, aber auch sonst ist Helfen das große Motto beim Jugendrotkreuz. Bei Aktionen wie „Schüler helfen Schülern“, Geldsammelaktionen, der Suchtprävention, aber auch bei Radfahr- oder Schwimmkursen setzen sich junge Menschen ein. „Es erfüllt mich mit großem Stolz, mit wie viel Herzblut unsere Junghelfer heute zur Tat geschritten sind. Sie sind der Beweis dafür, dass man nie zu jung ist, um Verantwortung zu übernehmen“, betonte Hagele.
Beim Versorgen der Hilfebedürftigen war Teamwork gefragt. Das Mädchen wurde vorsichtig aus dem Rollstuhl gehoben und versorgt. Foto: Hötzel

