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Grünes Licht für neues „Regionalbad Axams“

16,5 Millionen Euro der 31,5 Millionen Euro Gesamtkosten entstammen dem Bädertopf

Ein gemeinsamer Kraftakt von vierzehn Gemeinden, Tourismus und Land Tirol lässt nun in Axams ein Regionalbad entstehen: Mit dem Spatenstich durch LH Anton Mattle, LH-Stv. Philip Wohlgemuth, Peter Paul Mölk, Obmann von Innsbruck Tourismus, sowie den 14 Bürgermeistern der beteiligten Gemeinden gibt es nun endgültig grünes Licht zur Umsetzung des Regionalbades Mittelgebirge. Es ist das erste Projekt, das auf Basis der „Tiroler Bäderstudie 2024“ und mit Unterstützung des Bädertopfes umgesetzt wird.

20. August 2025
Grünes Licht für neues „Regionalbad Axams“
Großes Interesse herrschte beim Spatenstich für den zukünftigen „Badetempel“ des Mittelgebirges mit einem Einzugsgebiet von etwa 40.000 Personen. Foto: Bundschuh
Die Umsetzung des Schwimmflächenplans Axams ist mit 31,5 Millionen Euro veranschlagt, die 14 Gemeinden trugen zu dieser „Mammutaufgabe“ mit 9,2 Millionen bei, 16,5 Millionen kamen vom „Bädertopf“ des Landes, drei Millionen steuert Innsbruck–Tourismus bei und der Rest stammt aus Bundes- und EU-Förderungen sowie Sponsorengeldern. Dabei war die Badeanlage Neu bei Weitem keine von vornherein „g’mahnte Wiesn“. Die Zurückhaltung gegenüber der finanziellen Riesenbelastung war in vielen Gemeinden gegenwärtig. Letztlich fanden die 190 Gemeinderäte der insgesamt etwa 40.000 Einwohner-Gemeinden zu einer Entscheidung. Fazit: Die Bagger sind aufgefahren, die alten Mauern fallen.

FREUDENTAG, ABER WEITERE KOMMUNALE AUFGABEN DRÄNGEN. Der Schwimmbadneubau soll aber über Finanzierungsengpässe in Belangen der Daseinsvorsorge, Bildung, Kinderbetreuung und örtlicher Infrastrukturmaßnahmen nicht hinwegtäuschen, mahnte Planungsverbandsobmann Josef Singer ein. Dem Bürgermeister der Standortgemeinde Axams, Thomas Suitner, fiel offenbar der sprichwörtliche Stein vom Herzen: „In Zeiten wie diesen die Finanzierung auf die Beine zu stellen, war meine bisher härteste Prüfung.“ Landeshauptmann Anton Mattle betonte anlässlich des Spatenstiches am Schwimmbadgelände: „Schwimmen ist eine Tiroler Grundsportart und wir arbeiten auf Basis der Bäderstudie gemeinsam daran, die entsprechende Infrastruktur flächendeckend sicherzustellen. Das Hallenbadprojekt Axams zeigt vor, wie eine Region mit 14 Gemeinden, der Tourismus und das Land Tirol erfolgreich zusammenarbeiten.“ Darauf, dass ein Schwimmbad natürlich der Freizeitgestaltung dienen soll, aber auch sportpädagogische Aufgaben zu erfüllen hat, kam der ressortzuständige Landeshauptmann-Stellvertreter Philip Wohlgemuth zu sprechen, wenn er meinte: „Viele tausend Kinder werden in den nächsten Jahrzehnten hier wieder schwimmen lernen.“ Darüber hinaus fasste Tourismusobmann Peter Paul Mölk zusammen, dass der Tourismus gezielt in Projekte investiere, die sowohl Gästen als auch Einheimischen zugutekämen.

UND SO SOLL ES AUSSEHEN. Der Neubau des Schwimmbades umfasst ein Erlebnisbecken für Nichtschwimmer im Sinne eines Eltern-Kind-Bereiches sowie Freibad und Saunalandschaft mit Saunagarten. Im Zentrum der neuen Anlage wird ein 25 Meter langes Sportbecken mit Sprungturm stehen, das auch als Bewegungspool ausgerichtet ist. Dieses Vier-Bahnen-Becken wird noch durch eine Boulderwand für Kletterbegeisterte ergänzt. Wer es salzig mag, der wird sich im Sole-Außenbecken wohlfühlen, und für Menschen, die es heiß mögen, wird eine Vier-Kabinen-Saunalandschaft zur Verfügung stehen. Das bereits bestehende Außenbecken wird saniert und gestalterisch in das Neubaukonzept eingefügt. Auch ein Gastronomiebetrieb soll das Axamer Bad ergänzen. Konkret wird nun der Abriss der technisch veralteten und nach ökonomischen Gesichtspunkten nicht mehr zu „stemmenden“ Badeanlage unmittelbar beginnen und für Juni 2027 ist die Eröffnung des neuen „Regionalbadetempels“ vorgesehen.

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