„Isländer Wallach“ spurlos verschwunden
Pferd weidete auf der Telfer „Wangalm“, seit 30. Juni fehlt von ihm jede Spur – 1.000 Euro Belohnung ausgesetzt
Ernst und Herta Oberleitner vom „Ponyhof beim Lipp“ in Telfs sind ratlos. Seit Ende Juni vermissen sie auf der „Wangalm“ eines ihrer vier Pferde, die sie Ende Juni zu den Almweiden aufgetrieben haben. Es handelt sich um einen „Isländer Wallach“, der zwei Tage nach dem Auftrieb spurlos verschwunden ist. Der Besitzer sieht drei Möglichkeiten: „Entweder ist 'Floki' tödlich verunglückt, gestohlen worden oder durch einen kaputten Zaun von der Almweide in Richtung Gaistal oder Mittenwald getrabt!“ Für Hinweise, die zum – noch lebenden – Wallach führen, gibt es eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro.
20. Juli 2026
Herta und Ernst Oberleitner hoffen innigst darauf, dass ihr „Floki“ noch lebt und bald gefunden wird. Foto: Schnöll
Kann sich ein Pferd in Luft auflösen? Nein! Aber wo befindet sich dann der etwa 18 Jahre alte „Isländer Wallach“, den die Oberleitners während der vielen Jahre in ihr pferdeliebendes Herz geschlossen haben? Zwei Tiroler Meistertitel hat das Tier bereits gewonnen, nun ist es nicht mehr auffindbar. „Über den Termin zum Auftrieb auf die Wangalm wurden wir zu spät verständigt, daher konnten wir unsere Pferde erst eine Woche später hinauf zur Moosweide bringen. Zwei Tage später wurden wir darüber informiert, dass eines unserer Pferde alleine an einem Weidezaun steht, der in einem ziemlich schlechten Zustand ist. Als wir dem am nächsten Tag nachgingen, mussten wir tatsächlich feststellen, dass sich ein Pferd von den anderen Tieren abgesondert hatte und der Isländer Wallach überhaupt fehlte“, schildert Ernst Oberleitner. Dem zuständigen Hirten, der den „Hirtenstab“ inzwischen wieder abgelegt haben soll, sei die Abgängigkeit des „Isländer Wallachs“ gar nicht aufgefallen, sagt Oberleitner.
hinweise erbeten. Vom 30. Juni bis zum 8. Juli suchten 18 freiwillige Helfer das weitläufige Almgebiet und die Aufstiegswege nach dem abgängigen Pferd ab. Auch etliche Drohnenflüge mit und ohne Wärmebildkamera wurden durchgeführt, und es suchte auch eine Hundestaffel nach dem abgängigen Pferd. Ergebnislos, es fehlt bis dato jede Spur von dem „Isländer Wallach“. Rund 10.000 Euro ist das Pferd wert, aber das stecken Ernst und Herta Oberleitner weg. „Vielmehr ist es der ideelle Schaden, das Pferd ist Teil unserer Familie, insbesondere meine Frau hängt ganz besonders an dem Tier“, sagt Ernst. Er sieht Fehler bei der Almbewirtschaftung: „Der Hirte wusste, als er eingestellt wurde, offenbar gar nicht, wie groß das Almgebiet ist, und konnte daher auch kaum wissen, dass unser Pferd auf der Weide fehlt!“ Der Telfer Anwalt Norbert Tanzer, der als Substanzverwalter unter anderem auch für die Wangalm zuständig ist, erklärt auf Anfrage: „Es tut mir leid, dass das Pferd nicht mehr da ist. Unsere Weidezäune werden laufend überprüft und im Bedarfsfall auch repariert!“ Die Familie Oberleitner hat seit dem Verschwinden des Pferdes gemeinsam mit Freunden Folder verteilt, mit denen die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche gebeten wird (Tel. 0650 270 37 04). Vielleicht gibt es ja doch noch ein Happy End.
hinweise erbeten. Vom 30. Juni bis zum 8. Juli suchten 18 freiwillige Helfer das weitläufige Almgebiet und die Aufstiegswege nach dem abgängigen Pferd ab. Auch etliche Drohnenflüge mit und ohne Wärmebildkamera wurden durchgeführt, und es suchte auch eine Hundestaffel nach dem abgängigen Pferd. Ergebnislos, es fehlt bis dato jede Spur von dem „Isländer Wallach“. Rund 10.000 Euro ist das Pferd wert, aber das stecken Ernst und Herta Oberleitner weg. „Vielmehr ist es der ideelle Schaden, das Pferd ist Teil unserer Familie, insbesondere meine Frau hängt ganz besonders an dem Tier“, sagt Ernst. Er sieht Fehler bei der Almbewirtschaftung: „Der Hirte wusste, als er eingestellt wurde, offenbar gar nicht, wie groß das Almgebiet ist, und konnte daher auch kaum wissen, dass unser Pferd auf der Weide fehlt!“ Der Telfer Anwalt Norbert Tanzer, der als Substanzverwalter unter anderem auch für die Wangalm zuständig ist, erklärt auf Anfrage: „Es tut mir leid, dass das Pferd nicht mehr da ist. Unsere Weidezäune werden laufend überprüft und im Bedarfsfall auch repariert!“ Die Familie Oberleitner hat seit dem Verschwinden des Pferdes gemeinsam mit Freunden Folder verteilt, mit denen die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche gebeten wird (Tel. 0650 270 37 04). Vielleicht gibt es ja doch noch ein Happy End.
Gebi G. Schnöll 






