Neue E-Busflotte verbindet Seefelder Plateau
VVT-Kunden sind nun nachhaltig und sauber unterwegs – mindestens 233.000 Euro Treibstoffersparnis jährlich
Leise, sauber und komfortabel kann man nun am Seefelder Plateau unterwegs sein. Mit dem Regiobusangebot am Seefelder Plateau setzt der VVT zwischen Seefeld, Leutasch, Reith, Scharnitz und Telfs auf emissionsfreie Mobilität. Seit dem 1. Juli 2026 verkehren E-Busse auf den Strecken Seefeld–Weidach–Oberleutasch (Linie 430), Telfs–Buchen–Leutasch (Linie 431), Seefeld–Reith–Leithen (Linie 432), Seefeld–Weidach–Oberleutasch (Linie 433) sowie Seefeld–Mösern–Telfs (Linie 434). Damit setzt der VVT mit seinen Partnern vor Ort künftig auf 100 Prozent Elektromobilität im öffentlichen Verkehr am Plateau – ein Vorzeigeprojekt dafür, wie die Öffis der Zukunft aussehen können.
15. September 2026
Die neue E-Busflotte hat nun am Seefelder Plateau den Betrieb aufgenommen. Die VVT-Kunden kommen leise, sauber und komfortabel ans Ziel. Foto: VVT/Raphael Gutleben
Die Umstellung auf Elektromobilität erfolgte nach einer Testphase von Mitte Mai bis Ende Juni 2026. Seither sind insgesamt 13 neue E-Busse im Regelbetrieb unterwegs. Die Linien fahren täglich überwiegend im Stundentakt, die Linie 431 teilweise im Zweistundentakt. Die ersten Kurse starten morgens zwischen 5.30 und 8.30 Uhr, die letzten Fahrten enden abends je nach Linie zwischen 19.30 Uhr und 20.30 Uhr. Das Fahrplanangebot wurde mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 eingeführt. Betreiber der Linien ist das Busunternehmen „Reisebüro Breuss“, das bereits in Vorarlberg und Salzburg wichtige Erfahrungen mit E-Bussen gesammelt hat.
Mehr als ein Fünftel der Seefelder Plateau-Bewohner sind Stammkunden. Die Dekarbonisierung ist der letzte Schritt einer umfangreichen Fahrplanverbesserung am Seefelder Plateau seit Dezember 2023. Bis zu diesem Zeitpunkt legte die Busflotte 471.000 Jahreskilometer zurück. Heute sind das über 830.000 Jahreskilometer. Das entspricht einer Steigerung von 76 Prozent. Ähnlich stark gestiegen ist die Anzahl der Stammkunden. Im Jahr 2022 besaßen noch rund 1.200 Personen in den Plateaugemeinden ein Jahresticket, heute sind es rund 2.000 Personen. Das ist ein Plus von 68 Prozent gegenüber 2022. Insgesamt besitzen heute rund 21 Prozent der Einwohner am Plateau ein „KlimaTicket“. Mit der Einführung der E-Busse im Frühjahr hat die Nachfrage nach Öffis am Plateau noch einmal einen Schub bekommen. Allein seit Dezember 2025 ist die Anzahl der Stammkunden hier um acht Prozent gestiegen. Leutasch sticht mit einem Plus von zwölf Prozent mehr „KlimaTickets“ seit Dezember 2025 besonders deutlich hervor. Mobilitätslandesrat René Zumtobel betont die Kooperation in der Region und die Strahlkraft für weitere Tiroler Gemeinden sowie über die Landesgrenzen: „Mit dem Seefelder Plateau haben wir ein weiteres Zukunftsprojekt auf dem Weg zu einem vollständig emissionsfreien öffentlichen Verkehr in Tirol umgesetzt. Solche Vorhaben gelingen nur, wenn Land, Bund, Gemeinden und bis zu den Touristikern vor Ort an einem Strang ziehen – genau das ist hier vorbildlich gelungen. Nach dem Neubau des Bahnhofes Seefeld als regionale multimodale Mobilitätsdrehscheibe und dem sukzessiven Ausbau des Öffi-Angebotes sind nun auch die Busse am Plateau modern, zukunftsfit und klimafreundlich unterwegs.“
Moderne Fahrzeuge. Zum Einsatz kommen zwölf „m-E-Busse“ von Mercedes (Modell eCitaro) sowie drei „7 m-E-Busse“ von Wisdom (Modell Motor Sigma 7). Die großen Mercedes-Busse mit einer Kapazität für 36 Sitzplätze und 43 Stehplätze fahren zwischen Telfs und Seefeld sowie in Leutasch längere Strecken mit Steigungen, dabei ist eine Reichweite von mehr als 400 Kilometern möglich. Die kleineren Sigma-Busse mit zwölf Sitzplätzen und 14 Stehplätzen sind im Ortsgebiet von Seefeld unterwegs. Dabei ist eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern möglich. Die Busse sind modern ausgestattet und verfügen unter anderem über WLAN, barrierefreie Zugänge und eine Klimaanlage. Für den Betrieb der E-Busse wurde von April bis Juni entlang der Linien die erforderliche Ladeinfrastruktur geschaffen. Die Umstellung bringt spürbare Vorteile für Anrainer entlang der Busstrecken. Mit den neuen Elektrobussen spart der Regiobus am Seefelder Plateau inklusive der Verbindungen nach Telfs jedes Jahr 233.000 Euro an Treibstoffkosten. Weil die Busse mit Strom statt mit Diesel fahren, sinken die Energiekosten um 62 Prozent. Das spart Geld und schont gleichzeitig die Umwelt.
Mehr als ein Fünftel der Seefelder Plateau-Bewohner sind Stammkunden. Die Dekarbonisierung ist der letzte Schritt einer umfangreichen Fahrplanverbesserung am Seefelder Plateau seit Dezember 2023. Bis zu diesem Zeitpunkt legte die Busflotte 471.000 Jahreskilometer zurück. Heute sind das über 830.000 Jahreskilometer. Das entspricht einer Steigerung von 76 Prozent. Ähnlich stark gestiegen ist die Anzahl der Stammkunden. Im Jahr 2022 besaßen noch rund 1.200 Personen in den Plateaugemeinden ein Jahresticket, heute sind es rund 2.000 Personen. Das ist ein Plus von 68 Prozent gegenüber 2022. Insgesamt besitzen heute rund 21 Prozent der Einwohner am Plateau ein „KlimaTicket“. Mit der Einführung der E-Busse im Frühjahr hat die Nachfrage nach Öffis am Plateau noch einmal einen Schub bekommen. Allein seit Dezember 2025 ist die Anzahl der Stammkunden hier um acht Prozent gestiegen. Leutasch sticht mit einem Plus von zwölf Prozent mehr „KlimaTickets“ seit Dezember 2025 besonders deutlich hervor. Mobilitätslandesrat René Zumtobel betont die Kooperation in der Region und die Strahlkraft für weitere Tiroler Gemeinden sowie über die Landesgrenzen: „Mit dem Seefelder Plateau haben wir ein weiteres Zukunftsprojekt auf dem Weg zu einem vollständig emissionsfreien öffentlichen Verkehr in Tirol umgesetzt. Solche Vorhaben gelingen nur, wenn Land, Bund, Gemeinden und bis zu den Touristikern vor Ort an einem Strang ziehen – genau das ist hier vorbildlich gelungen. Nach dem Neubau des Bahnhofes Seefeld als regionale multimodale Mobilitätsdrehscheibe und dem sukzessiven Ausbau des Öffi-Angebotes sind nun auch die Busse am Plateau modern, zukunftsfit und klimafreundlich unterwegs.“
Moderne Fahrzeuge. Zum Einsatz kommen zwölf „m-E-Busse“ von Mercedes (Modell eCitaro) sowie drei „7 m-E-Busse“ von Wisdom (Modell Motor Sigma 7). Die großen Mercedes-Busse mit einer Kapazität für 36 Sitzplätze und 43 Stehplätze fahren zwischen Telfs und Seefeld sowie in Leutasch längere Strecken mit Steigungen, dabei ist eine Reichweite von mehr als 400 Kilometern möglich. Die kleineren Sigma-Busse mit zwölf Sitzplätzen und 14 Stehplätzen sind im Ortsgebiet von Seefeld unterwegs. Dabei ist eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern möglich. Die Busse sind modern ausgestattet und verfügen unter anderem über WLAN, barrierefreie Zugänge und eine Klimaanlage. Für den Betrieb der E-Busse wurde von April bis Juni entlang der Linien die erforderliche Ladeinfrastruktur geschaffen. Die Umstellung bringt spürbare Vorteile für Anrainer entlang der Busstrecken. Mit den neuen Elektrobussen spart der Regiobus am Seefelder Plateau inklusive der Verbindungen nach Telfs jedes Jahr 233.000 Euro an Treibstoffkosten. Weil die Busse mit Strom statt mit Diesel fahren, sinken die Energiekosten um 62 Prozent. Das spart Geld und schont gleichzeitig die Umwelt.
Setzen auf E-Mobilität: Georgios Chrysochoidis (Bürgermeister Leutasch), TVB-GF Elias Walser, LR René Zumtobel, Andrea Neuner (Bürgermeisterin Seefeld), Dominik Hiltpolt (Obmann Planungsverband Seefelder Plateau), Alexander Jug (Geschäftsführer VVT), Joachim Toppler (Geschäftsführer Reisebüro Breuss), Christian Ihrenberger (Bürgermeister Scharnitz) und Christian Härting (Bürgermeister Telfs). Foto: VVT/Raphael Gutleben
Gebi G. Schnöll





