Unfallszenario auf der Möserer Straße
Großübung mit 160 Einsatzkräften zeigte, dass die Blaulichtorganisationen für den Ernstfall gewappnet sind
Dramatische Szenen spielten sich am vergangenen Mittwoch auf der Möserer Landesstraße L 36 ab. Dort ist es in den Abendstunden zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen und etlichen zum Teil schwer verletzten Insassen gekommen. Rund 160 Einsatzkräfte von Feuerwehren, Rettung und Polizei waren vor Ort, um die Unfallopfer zu bergen und Erste Hilfe zu leisten. Glücklicherweise handelte es sich bei dem Szenario nur um eine Großübung für den Ernstfall, der hoffentlich nie eintritt.
16. Juni 2026
37 zum Teil schwer verletzte Personen mussten aus den Unfallfahrzeugen geborgen und erstversorgt werden. Foto: Thomas Hagele (FF Telfs)/Florian Fischer (PI Telfs)
Die Übungsannahme hatte es in sich. In den Unfall waren zwei Busse, ein Lastwagen, mehrere Pkw, ein Traktor sowie ein Moped verwickelt. Insgesamt 37 Personen mussten geborgen und medizinisch erstversorgt werden, 15 Fahrzeuginsassen galten als teils schwer verletzt. Zudem wurden mehrere Personen vermisst, wodurch neben Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auch Bergrettungskräfte und ein Team der Österreichisches Rettungshundebrigade angefordert werden mussten. Als erst-eintreffende Einheit am Unfallort kam dem SLG Mösern eine wichtige Aufgabe zu. Die Mannschaft musste sich rasch einen Überblick über die unübersichtliche Lage verschaffen, erste Rückmeldungen an die Einsatzleitung absetzen und gleichzeitig erste Maßnahmen einleiten. Dazu zählten neben den Erstversorgungsmaßnahmen an den Unfallopfern auch die Vorbereitung des Brandschutzes sowie erste Sicherungsmaßnahmen an den beteiligten Fahrzeugen. Es musste zudem darauf geachtet werden, dass ein Fahrstreifen für nachrückende Einsatzkräfte offen blieb.
EINSATZLEITUNG. Nach dem Eintreffen weiterer Kräfte wurde der Einsatzbereich durch Einsatzleiter ABI Matthias Hagele und Einsatzabschnittsleiter BM Tobias Schneider in mehrere Abschnitte gegliedert. Unterstützend wurde auch die Lageführung der Feuerwehr Wildermieming für die Einsatzleitung aufgebaut. Dort liefen die Informationen aus den einzelnen Einsatzbereichen zusammen, wurden geordnet und für die weitere Einsatzführung aufbereitet. Im Zuge der Großübung wurde auch die Gemeindeeinsatzleitung aktiviert. Sie unterstützte den angenommenen Katastropheneinsatz auf organisatorischer Ebene und konnte ebenfalls wichtige Abläufe zwischen Einsatzstelle, Behörden und Gemeinde trainieren.
160 EINSATZKRÄFTE. An der Übung beteiligt waren die Freiwilligen Feuerwehren Telfs, Mösern, Seefeld und Wildermieming, das Rote Kreuz, die Polizei, die Bergrettung, die Österreichische Rettungshundebrigade sowie die Gemeindeeinsatzleitung. Gerade die Abstimmung zwischen den verschiedenen Organisationen war ein wesentlicher Bestandteil der Übung. Neben der technischen Rettung wurden vor allem Kommunikation, Lageführung, Patientenbetreuung, Suchmaßnahmen und die Zusammenarbeit über mehrere Einsatzabschnitte hinweg beübt.
KOOPERATION FUNKTIONIERTE BESTENS. Die Übungsleitung lag bei Kommandant-Stellvertreter OBI Mario Schrott und Ausbildungsleiter HLM Philipp Hosp von der Freiwilligen Feuerwehr Telfs. Gemeinsam mit Bezirksrettungskommandant Florian Derflinger und dessen Stellvertreter Rainer Lindner vom Roten Kreuz Telfs wurde ein forderndes und realitätsnahes Szenario vorbereitet. Unterstützt wurde die Planung auch von der Marktgemeinde Telfs, insbesondere durch Manfred Auer, sowie von weiteren beteiligten Stellen.
EINSATZLEITUNG. Nach dem Eintreffen weiterer Kräfte wurde der Einsatzbereich durch Einsatzleiter ABI Matthias Hagele und Einsatzabschnittsleiter BM Tobias Schneider in mehrere Abschnitte gegliedert. Unterstützend wurde auch die Lageführung der Feuerwehr Wildermieming für die Einsatzleitung aufgebaut. Dort liefen die Informationen aus den einzelnen Einsatzbereichen zusammen, wurden geordnet und für die weitere Einsatzführung aufbereitet. Im Zuge der Großübung wurde auch die Gemeindeeinsatzleitung aktiviert. Sie unterstützte den angenommenen Katastropheneinsatz auf organisatorischer Ebene und konnte ebenfalls wichtige Abläufe zwischen Einsatzstelle, Behörden und Gemeinde trainieren.
160 EINSATZKRÄFTE. An der Übung beteiligt waren die Freiwilligen Feuerwehren Telfs, Mösern, Seefeld und Wildermieming, das Rote Kreuz, die Polizei, die Bergrettung, die Österreichische Rettungshundebrigade sowie die Gemeindeeinsatzleitung. Gerade die Abstimmung zwischen den verschiedenen Organisationen war ein wesentlicher Bestandteil der Übung. Neben der technischen Rettung wurden vor allem Kommunikation, Lageführung, Patientenbetreuung, Suchmaßnahmen und die Zusammenarbeit über mehrere Einsatzabschnitte hinweg beübt.
KOOPERATION FUNKTIONIERTE BESTENS. Die Übungsleitung lag bei Kommandant-Stellvertreter OBI Mario Schrott und Ausbildungsleiter HLM Philipp Hosp von der Freiwilligen Feuerwehr Telfs. Gemeinsam mit Bezirksrettungskommandant Florian Derflinger und dessen Stellvertreter Rainer Lindner vom Roten Kreuz Telfs wurde ein forderndes und realitätsnahes Szenario vorbereitet. Unterstützt wurde die Planung auch von der Marktgemeinde Telfs, insbesondere durch Manfred Auer, sowie von weiteren beteiligten Stellen.
Mehrere Verletzte mussten nach der Erstversorgung vor Ort in Krankenhäuser eingeliefert werden. Foto: Thomas Hagele (FF Telfs)/Florian Fischer (PI Telfs)
Gebi G. Schnöll 






