Zirler Trinkwasser ist jetzt wieder sauber
Aber: Die Bevölkerung erwartet von Dorfchef Öfner Klarheit über die Ursachen des Trinkwasserproblems
Zirl hat ein massives Trinkwasserproblem: Nach einem Unwetter am 4. August musste das Wasser über Tage hinweg abgekocht werden, schließlich wurde dem Trinkwassersystem auch noch Chlor beigemengt. Bürger beklagen, dass von Dorfchef Thomas Öfner (SPÖ) bisher kaum Informationen über die Ursache geflossen sind, die Oppositionsfraktionen ÖVP, Zirl Aktiv, MFG und Freie fordern vom Bürgermeister sogar eine Sondergemeinderatssitzung, bei der er dann mit Fragen zum Trinkwasserproblem konfrontiert wird.
18. August 2026
Das Zirler Trinkwasser musste tagelang vor dem Verzehr abgekocht werden. Vergangenen Freitag gab es Entwarnung. Foto: Schnöll
Viele Zirler Dorfbewohner sind derzeit aufgebracht und zugleich verunsichert. Nicht nur, weil über Tage hinweg das Trinkwasser vor dem Verzehr abgekocht werden musste und dem Trinkwasser auch Chlor beigemengt wurde, sondern auch darüber, weil von Seiten der Gemeinde bisher nur spärliche Informationen zur Ursache für das Trinkwasserproblem geflossen seien, heißt es.
Dürftiger informationsfluss. Mehrere Bürger fragten in den vergangenen Tagen im Gemeindeamt um die Befunde von Wasseruntersuchungen an. Man will wissen, welche genauen Umstände zur Verunreinigung des Trinkwassers durch Fäkalkeime führten, welche Keime tatsächlich wann genau und in welcher Konzentration festgestellt wurden. Eine befriedigende Antwort gab es bisher offenbar nicht. Auch stellen sich viele Dorfbewohner die Frage, warum es per AT-ALERT zwar eine Entwarnung, aber keine Warnung auf die örtlichen Handys gab. Seit 2016 sei der Ortspolitik übrigens bekannt, dass das Trinkwassersystem marod ist, deshalb haben aufgebrachte Bürger in den vergangenen Tagen Sachverhaltsdarstellungen an die Gemeindeaufsichtsbehörde geschickt. Um Antworten zu liefern hatte Bürgermeister Thomas Öfner am Montag dieser Woche zu einer Pressekonferenz geladen, diesen Donnerstag wird er gemeinsam mit Bernd Jenewein, dem Leiter des INAQ Instituts für Analytik und Qualität GmbH, auch den Bürgern Rede und Antwort stehen. Die RUNDSCHAU wird berichten.
Dürftiger informationsfluss. Mehrere Bürger fragten in den vergangenen Tagen im Gemeindeamt um die Befunde von Wasseruntersuchungen an. Man will wissen, welche genauen Umstände zur Verunreinigung des Trinkwassers durch Fäkalkeime führten, welche Keime tatsächlich wann genau und in welcher Konzentration festgestellt wurden. Eine befriedigende Antwort gab es bisher offenbar nicht. Auch stellen sich viele Dorfbewohner die Frage, warum es per AT-ALERT zwar eine Entwarnung, aber keine Warnung auf die örtlichen Handys gab. Seit 2016 sei der Ortspolitik übrigens bekannt, dass das Trinkwassersystem marod ist, deshalb haben aufgebrachte Bürger in den vergangenen Tagen Sachverhaltsdarstellungen an die Gemeindeaufsichtsbehörde geschickt. Um Antworten zu liefern hatte Bürgermeister Thomas Öfner am Montag dieser Woche zu einer Pressekonferenz geladen, diesen Donnerstag wird er gemeinsam mit Bernd Jenewein, dem Leiter des INAQ Instituts für Analytik und Qualität GmbH, auch den Bürgern Rede und Antwort stehen. Die RUNDSCHAU wird berichten.
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Kommentare
1 Post
Claudia
20:48
Immer andere schuld
Was soll man zu diesem Bürgermeister noch sagen!?Nicht bürgernah u.bei Fehlern immer andere schuld.leider..
Ich glaube,sehr viele Bürger wünschen sich einen anderen Ortschef.
Gebi G. Schnöll 




