Zirler Trinkwasserproblem bald gelöst
Im „Schlossbachhochbehälter“ wird eine UV-Anlage installiert, Trübungsmessungen gibt es bei allen drei Behältern
Das Trinkwasserproblem bleibt in Zirl ein Dauerbrenner. Viele Bürger sind ob der bisher nur eher spärlich geflossenen Informationen aus dem Gemeindeamt immer noch aufgebracht. Im Zentrum der Kritik steht aber Bürgermeister Thomas Öfner (SPÖ). Montag vergangener Woche nannte der Dorfchef im Beisein von Bernd Jenewein, Trinkwassergutachter und Leiter des „INAQ Instituts für Analytik und Qualität GmbH“, bei einer Pressekonferenz und am vergangenen Donnerstag bei einem Infoabend im „B4“ nochmals Gründe, die zum Trinkwasserproblem geführt haben könnten, und er erklärte auch, wie man das Problem in den Griff bekommen will.
25. August 2026
Ein Glas Zirler Wasser? Bürgermeister Thomas Öfner (r.) und Trinkwasserexperte Bernd Jenewein informierten bei einer Pressekonferenz über den Ist-Stand der Trinkwasserproblematik. Foto: Schnöll
Im Juni ist wegen eines Wasserleitungsschadens der „Schlossbachhochbehälter“ leer gelaufen, am 4. August kam es nach einem Gewitter zu einer mikrobiologischen Belastung des Zirler Trinkwassers. Ein Wasserzulauf zum „Schlossbachhochbehälter“ weise immer noch erhöhte biologische Messwerte auf. „Wir sehen ganz klar das Unwetterereignis als Ursache für die Keimeinträge in unsere Quellfassungen“, sagt Bürgermeister Thomas Öfner. Bern Jenewein von der „INAQ Institut für Analytik und Qualität GmbH“ sagt, dass man einen Verdacht habe, welcher Zulauf das Problem war, zu 100 Prozent sicher sei man sich jedoch nicht, ob es sich nur um einen Zulauf handelt.
uv-anlage und trübungsmessungen. Das Trinkwasser muss zwar nicht mehr abgekocht werden, im „Schlossbachhochbehälter“ wurde inzwischen aber eine Chlor-Dosieranlage installiert, mit der das Wasser des Hochbehälters chloriert wird. „Das Trinkwasser schmeckt zwar gelegentlich nach Chlor, aber es hat Trinkwasserqualität“, zeigt Öfner auf. Dem Problem mit den Bakterien will die Marktgemeinde in Zukunft mit einer UV-Desinfektionsanlage entgegentreten, die möglichst bald im „Schlossbachhochbehälter“ installiert wird. Zusätzlich werden bei den Einläufen zu den drei Zirler Hochbehältern „Schlossbach“, „Geistbühel“ und „Eigenhofen“ Geräte für Trübungsmessungen eingebaut. Den Eindruck, dass die Zirler Wasserversorgung an ihre Grenzen stößt, weist Öfner zurück. „Unsere Anlage ist ausreichend dimensioniert, sowohl was die Wassermenge als auch das Leitungssystem als solches betrifft“, so der Zirler Dorfchef.
sondersitzung. Zur Trinkwasserproblematik gab es Dienstag dieser Woche eine Sondergemeinderatssitzung, die von den Oppositionslisten Zukunft Zirl-ÖVP, Neos, MFG und von der freien Mandatarin beantragt wurde. „Ziel dieser Sondersitzung ist keine Vorverurteilung einzelner Personen, sondern eine vollständige sachliche öffentliche Aufklärung der Ereignisse sowie eine dringende Verbesserung der Kommunikation mit der Bevölkerung. Es wird darauf verwiesen, dass bereits mehrere Oppositionsfraktionen des Gemeinderates zu diesem dringlichen Thema verschiedene eigenständige Anfragen eingebracht haben. Da diese Initiativen bisher zu keiner umfassenden Aufklärung geführt haben, ist die Behandlung im Rahmen einer öffentlichen Sondersitzung des gesamten Gemeinderates unumgänglich“, hielten die Oppositionellen im Antrag zur Sondersitzung fest. Konkret geht es den Oppositionsgemeinderäten darum, dass Bürgermeister Thomas Öfner endlich Klarheit über die tatsächliche Trinkwassersituation schaffen muss.
uv-anlage und trübungsmessungen. Das Trinkwasser muss zwar nicht mehr abgekocht werden, im „Schlossbachhochbehälter“ wurde inzwischen aber eine Chlor-Dosieranlage installiert, mit der das Wasser des Hochbehälters chloriert wird. „Das Trinkwasser schmeckt zwar gelegentlich nach Chlor, aber es hat Trinkwasserqualität“, zeigt Öfner auf. Dem Problem mit den Bakterien will die Marktgemeinde in Zukunft mit einer UV-Desinfektionsanlage entgegentreten, die möglichst bald im „Schlossbachhochbehälter“ installiert wird. Zusätzlich werden bei den Einläufen zu den drei Zirler Hochbehältern „Schlossbach“, „Geistbühel“ und „Eigenhofen“ Geräte für Trübungsmessungen eingebaut. Den Eindruck, dass die Zirler Wasserversorgung an ihre Grenzen stößt, weist Öfner zurück. „Unsere Anlage ist ausreichend dimensioniert, sowohl was die Wassermenge als auch das Leitungssystem als solches betrifft“, so der Zirler Dorfchef.
sondersitzung. Zur Trinkwasserproblematik gab es Dienstag dieser Woche eine Sondergemeinderatssitzung, die von den Oppositionslisten Zukunft Zirl-ÖVP, Neos, MFG und von der freien Mandatarin beantragt wurde. „Ziel dieser Sondersitzung ist keine Vorverurteilung einzelner Personen, sondern eine vollständige sachliche öffentliche Aufklärung der Ereignisse sowie eine dringende Verbesserung der Kommunikation mit der Bevölkerung. Es wird darauf verwiesen, dass bereits mehrere Oppositionsfraktionen des Gemeinderates zu diesem dringlichen Thema verschiedene eigenständige Anfragen eingebracht haben. Da diese Initiativen bisher zu keiner umfassenden Aufklärung geführt haben, ist die Behandlung im Rahmen einer öffentlichen Sondersitzung des gesamten Gemeinderates unumgänglich“, hielten die Oppositionellen im Antrag zur Sondersitzung fest. Konkret geht es den Oppositionsgemeinderäten darum, dass Bürgermeister Thomas Öfner endlich Klarheit über die tatsächliche Trinkwassersituation schaffen muss.
Gebi G. Schnöll 



