„Zukunft statt Dauerstreit und Anzeigen“
Wildermiemings Bürgermeister Matthias Fink wandte sich mit einem Appell an die Bevölkerung
In der vergangenen Woche sah sich der Wildermieminger Bürgermeister Matthias Fink dazu veranlasst, ein Flugblatt an alle Haushalte auszusenden. „Wildermieming verdient Zukunft statt Dauerstreit und Anzeigen“, heißt es in der Überschrift. „Seit dem Austritt der beiden Gemeinderatsmitglieder aus unserer Fraktion bekomme ich regelmäßig Anzeigen seitens oppositioneller Gemeinderäte und der beiden ausgetretenen Gemeinderäte beziehungsweise auch anonyme Anzeigen, die in den letzten Monaten zahlreich zugenommen haben“, erklärt Fink seine Motivation.
16. Juni 2026
Bürgermeister Matthias Fink vor dem Gemeindezentrum Wildermieming hat genug von Anzeigen und öffentlichen Vorwürfen. Foto: Hötzel
Die vergangenen Monate wären in Wildermieming von einer ungewöhnlich hohen Zahl an Anzeigen, Aufsichtsbeschwerden und öffentlichen Vorwürfen gegen die Gemeindeführung geprägt gewesen, resümiert er. Fink sieht darin eine politische Entwicklung, die weit über eine sachliche Kontrolle politischer Entscheidungen hinausgeht. Diese Anzeigen sind oft anonym und beziehen sich auf verschiedene Themen, einschließlich des Feuerwehrhallenprojekts und Vorwürfen gegenüber den Mitarbeitern. Der Bürgermeister betont, dass es wichtig sei, die Bevölkerung über diese Anzeigen und ihre Auswirkungen auf die Gemeindearbeit zu informieren. Er erwähnt auch, dass es nicht um sachliche Kritik ginge, sondern auch um persönliche Angriffe und Anzeigen, die seine Familie und nahestehende Personen beträfen. Besonders kritisch sieht der Bürgermeister die teilweise enorme Dimension einzelner Verfahren. Einzelne Anzeigen und Vorwürfe hätten Aktenumfänge von weit über 100 Seiten erreicht. „Ich wollte einmal der Bevölkerung mitteilen, dass die Zeit der Gemeindemitarbeiter, meine Zeit und auch Geld daran gebunden sind, die Anzeigen aufzuarbeiten. Dazu gehören auch Anzeigen, die schon in früheren Jahren eingebracht wurden, abgearbeitet und eingestellt wurden“, so Fink. „Kritik und Kontrolle sind wichtige Bestandteile einer funktionierenden Demokratie. Problematisch wird es jedoch dann, wenn politische Auseinandersetzungen dauerhaft von persönlichen Angriffen, Unterstellungen und Eskalation geprägt werden.“ Ferner betont der Bürgermeister: „Die Fakten sprechen eine klare Sprache. Alle Vorwürfe wurden von den zuständigen Stellen geprüft. Das Ergebnis war immer dasselbe: Die Vorwürfe hielten einer rechtlichen Überprüfung nicht stand. Da werden Punkte aufgegriffen wie zum Beispiel Haushaltsplanung und Voranschlag, obwohl die Anzeiger selbst bei der Sitzung teilgenommen haben und obwohl sie auch zugestimmt haben“, erklärt er.
FEUERWEHRHALLE, TRINKWASSERVERSORGUNG, WOHNBAU. Projekte hat die Gemeinde momentan genug. Ein wichtiges sei das Feuerwehrhallenprojekt, bei dem Fink optimistisch ist, dass es mit einem Generalunternehmer und einem Maximalpreis von 3,6 Millionen umgesetzt werden kann. „Da sind wir jetzt noch beim Finalisieren der Ausschreibungsunterlagen, aber die Vergabe wurde quasi bereits so im Gemeinderat beschlossen. Geplant ist der Baubeginn in diesem Jahr und die Fertigstellung dann im nächsten Jahr. Was der Gemeinde Wildermieming sehr hilft und auch vielen anderen Gemeinden, ist die Auflage des kommunalen Investitionsfonds vom Land Tirol. Damit können wir die Mehrkosten vom ursprünglichen Projekt abfedern, weil das Land da einen sehr günstigen Kredit zur Verfügung stellt.“ Er erwähnt auch andere Projekte, wie die Quellenzulaufsanierung der Jagerlequellen und den Verkauf von Brente III Siedlungsgrundstücken, sowie die Sanierung, den Umbau und Neubau der Mittelschule Mieming. Fink appelliert an die Bevölkerung, gemeinsam an der Weiterentwicklung der Gemeinde zu arbeiten und nicht ständig durch Anzeigen und Beschwerden behindert zu werden. Er betont die Wichtigkeit von Transparenz und Offenheit in der Gemeindearbeit und hofft auf eine positive Zukunftsperspektive für die Gemeinde. „Mein Dank gilt dem Land Tirol, den Gemeindebediensteten, den Vereinen, den Einsatzorganisationen sowie allen Bürgern, die sich tagtäglich konstruktiv für unsere Gemeinde einsetzen. Die positive Entwicklung Wildermiemings ist nur durch dieses gemeinsame Engagement möglich.“ In Bezug auf die Zukunftsperspektive äußert der Bürgermeister, dass er gerne weiter im Amt bleiben würde, aber dass die Entscheidung letztendlich von den Bürgern abhängt. Er ist dankbar für die Unterstützung, die er von der Bevölkerung erhalten hat, und hofft, dass diese Unterstützung auch in Zukunft anhält. „Entscheidend ist jedoch, dass wir unsere Energie in die Weiterentwicklung Wildermiemings investieren und gemeinsam an Lösungen für die Bevölkerung arbeiten. Meine Hand zur Zusammenarbeit ist ausgestreckt – zum Wohle unserer Gemeinde und aller Wildermieminger.“
FEUERWEHRHALLE, TRINKWASSERVERSORGUNG, WOHNBAU. Projekte hat die Gemeinde momentan genug. Ein wichtiges sei das Feuerwehrhallenprojekt, bei dem Fink optimistisch ist, dass es mit einem Generalunternehmer und einem Maximalpreis von 3,6 Millionen umgesetzt werden kann. „Da sind wir jetzt noch beim Finalisieren der Ausschreibungsunterlagen, aber die Vergabe wurde quasi bereits so im Gemeinderat beschlossen. Geplant ist der Baubeginn in diesem Jahr und die Fertigstellung dann im nächsten Jahr. Was der Gemeinde Wildermieming sehr hilft und auch vielen anderen Gemeinden, ist die Auflage des kommunalen Investitionsfonds vom Land Tirol. Damit können wir die Mehrkosten vom ursprünglichen Projekt abfedern, weil das Land da einen sehr günstigen Kredit zur Verfügung stellt.“ Er erwähnt auch andere Projekte, wie die Quellenzulaufsanierung der Jagerlequellen und den Verkauf von Brente III Siedlungsgrundstücken, sowie die Sanierung, den Umbau und Neubau der Mittelschule Mieming. Fink appelliert an die Bevölkerung, gemeinsam an der Weiterentwicklung der Gemeinde zu arbeiten und nicht ständig durch Anzeigen und Beschwerden behindert zu werden. Er betont die Wichtigkeit von Transparenz und Offenheit in der Gemeindearbeit und hofft auf eine positive Zukunftsperspektive für die Gemeinde. „Mein Dank gilt dem Land Tirol, den Gemeindebediensteten, den Vereinen, den Einsatzorganisationen sowie allen Bürgern, die sich tagtäglich konstruktiv für unsere Gemeinde einsetzen. Die positive Entwicklung Wildermiemings ist nur durch dieses gemeinsame Engagement möglich.“ In Bezug auf die Zukunftsperspektive äußert der Bürgermeister, dass er gerne weiter im Amt bleiben würde, aber dass die Entscheidung letztendlich von den Bürgern abhängt. Er ist dankbar für die Unterstützung, die er von der Bevölkerung erhalten hat, und hofft, dass diese Unterstützung auch in Zukunft anhält. „Entscheidend ist jedoch, dass wir unsere Energie in die Weiterentwicklung Wildermiemings investieren und gemeinsam an Lösungen für die Bevölkerung arbeiten. Meine Hand zur Zusammenarbeit ist ausgestreckt – zum Wohle unserer Gemeinde und aller Wildermieminger.“
Christina Hötzel 




