Auf Telfs wartet das Spiel des Jahres
„Säbelzahntiger“ wollen nach zweitem Sieg in Folge auch Leader Wacker Innsbruck das Fürchten lehren
Man kann es drehen und wenden wie man will: Der FC Wacker Innsbruck elektrisiert die Massen. Egal ob in der Bundesliga oder wie aktuell in der Regionalliga Tirol. Das wird auch am Sonntag der Fall sein, wenn die Grün/Schwarzen auf den selbsternannten „Telfer Hexenkessel“ kommen. Das Emat droht jedenfalls aus allen Nähten zu platzen.
25. März 2025
Zu seiner aktiven Zeit bei den Fans äußerst beliebt, zählt Marcel Schreter noch immer zu den Lieblingen der Tivoli Nord. Nur am Sonntag muss die Freundschaft für zwei Stunden ruhen. Foto: alex dosch
SV TELFS – FC WACKER INNSBRUCK, Sonntag, 30. März, 16.00. Dass die Emotionen dabei auch nicht zu kurz kommen, steht außer Frage. Dafür garantiert allein die Tatsache, dass Marcel Schreter auf seinen Ex-Club trifft. Als Aktiver erzielte der Telfs-Coach für die Innsbrucker 24 Tore in der Bundesliga und 27 in der zweiten Liga. Die Vorfreude ist jedenfalls riesengroß. „Das Emat ist meine Heimat, das Tivoli war jahrelang mein Wohnzimmer. Deshalb wird das für mich ein ganz besonderes Spiel. Ich hoffe, dass so viele Fans wie möglich, am besten die ganze Wacker-Familie, kommen.“ Und vielleicht gelingt mit Unterstützung der bekannt stimmgewaltigen Telfer Zuschauer ein ähnlicher Coup wie beim 0:0 im Hinspiel. „Wacker ist das Maß aller Dinge. Die spielen jeden Gegner an die Wand. Andererseits sind wir die einzige Mannschaft, die kein Tor gegen sie bekommen hat. Wir werden es ihnen jedenfalls nicht leicht machen.“
Hart erkämpft war das jüngste 1:0 in Volders. In einer vom starken Wind beeinträchtigten und entsprechend auf sehr überschaubarem Niveau stehenden Begegnung behielt Telfs dank enormer Effizienz die Oberhand. „Wir haben aus zweieinhalb Chancen ein Tor gemacht. Das ist schon auch ein Beweis für eine gewisse Klasse und die Weiterentwicklung der Mannschaft. Vor einem halben Jahr hätten wir so ein Spiel nicht gewonnen“, zeigte sich Schreter ganz als Sportsmann und betonte, „dass ein 0:0 wahrscheinlich gerechter gewesen wäre“. Für den entscheidenden Treffer sorgte der kurz zuvor eingewechselte Lukas Rohracher. Und das im Liegen. „Er wollte dieses Tor unbedingt. Auch das ist ein Zeichen des Teamgeists, der in dieser Truppe steckt.“
SK ST. JOHANN – SV BÄCKER RUETZ KEMATEN, Samstag, 29. März, 14.00. Mit St. Johann wartet eine knackige Aufgabe. Allerdings sind die Unterländer eine Art Lieblingsgegner. Von den letzten sieben Duellen verlor Kematen kein einziges. Im Herbst gelang ein 2:0. „St. Johann ist ebenso kampf- wie spielstark. Und dennoch sind sie uns immer ganz gut gelegen. Auch, weil die taktischen Maßnahmen gegen ihr 3-4-3 stets gut gegriffen haben. Aber es braucht schon einen ganz guten Tag, um dort zu bestehen“, weiß Trainer Sammy Glatz.
Die Defensive der „Blues“ scheint jedenfalls gerüstet. War es in Wattens lediglich ein Standard, der zum Gegentor führte, hielten Plunser & Co. gegen den IAC (0:0) die Null. Und war die Abwehrreihe einmal ausgespielt, gab’s immer noch einen Simon Berger. Der Keeper konnte sich vor allem in Halbzeit zwei einige Male auszeichnen.
Aus einer gefestigten Abwehr heraus agierend, versuchte es Kematen mit vielen langen Bällen. „Wir wollten gezielt unsere ‚Flitzer‘ wie einen Peternell oder einen Bucher in Szene setzen. Das ist uns phasenweise ganz gut gelungen. Aber leider nur bis zum Sechzehner“, monierte Glatz nicht zum ersten Mal die vorhandene Abschlussschwäche. „Ganz vorne fehlt uns einfach die nötige Durchschlagskraft und Effizienz. Aber daran arbeiten wir.“ Vielmehr freut es den „Blues“-Coach, „dass die jungen Spieler immer größere Schritte in ihrer Entwicklung machen und zusehends besser mit den Routiniers harmonieren“.
SV FÜGEN – VÖLSER SV, Sonntag, 30. März, 14.00. Im Herbst teilten beide Teams die Punkte. Der letzte Völser Sieg auf Zillertaler Boden, ein 2:1 am 26. Oktober 2013, liegt allerdings bereits über elf Jahre zurück. „Diese Bilanz ist mir neu. Dann werden wir alles in die Waagschale werfen, um diesmal die drei Punkte mitzunehmen“, hofft Gregor Engelbrecht auf ein Erfolgserlebnis beim Tabellensechsten.
Der Völser Interims-Coach erlebte beim 2:2 gegen Wörgl ein höchst turbulentes Trainerdebüt. „Es war ein Wechselbad der Gefühle.“ Erst brachte Andreas Probst die Grün/Weißen mit 1:0 in Front. Doch nur wenige Minuten später musste Torhüter Simon Trojer mit Rot vom Platz, nachdem er einen missglückten Rückpass außerhalb des Sechzehners aufnahm. „Ich muss gestehen, dass mir das neu war, dass ein derartiges Vergehen als Torraub geahndet wird. Aber solange bin ich ja noch nicht im Fußballgeschäft“, nahm Engelbrecht den Ausschluss, zumindest nach Spielschluss, mit Humor. Seine Mannschaft nahm dagegen das Herz in die Hand, warf alles in die Waagschale. Mit Erfolg! Kurz vor der Pause traf Winter-Neuzugang Lars Popp zur neuerlichen Führung. In Halbzeit zwei verstärkte Wörgl den Druck. „Ob der Unterzahl mussten wir etwas weiter hinten attackieren. Deshalb hatte Wörgl auch mehr Spielanteile. Aber richtig Gefährliches war nicht dabei. Umso mehr schmerzt es, dass der Ausgleich aus einem unnötigen Elfmeter entstand. Schade, denn dass war eine unglaubliche Willensleistung meiner Mannschaft.“
Hart erkämpft war das jüngste 1:0 in Volders. In einer vom starken Wind beeinträchtigten und entsprechend auf sehr überschaubarem Niveau stehenden Begegnung behielt Telfs dank enormer Effizienz die Oberhand. „Wir haben aus zweieinhalb Chancen ein Tor gemacht. Das ist schon auch ein Beweis für eine gewisse Klasse und die Weiterentwicklung der Mannschaft. Vor einem halben Jahr hätten wir so ein Spiel nicht gewonnen“, zeigte sich Schreter ganz als Sportsmann und betonte, „dass ein 0:0 wahrscheinlich gerechter gewesen wäre“. Für den entscheidenden Treffer sorgte der kurz zuvor eingewechselte Lukas Rohracher. Und das im Liegen. „Er wollte dieses Tor unbedingt. Auch das ist ein Zeichen des Teamgeists, der in dieser Truppe steckt.“
SK ST. JOHANN – SV BÄCKER RUETZ KEMATEN, Samstag, 29. März, 14.00. Mit St. Johann wartet eine knackige Aufgabe. Allerdings sind die Unterländer eine Art Lieblingsgegner. Von den letzten sieben Duellen verlor Kematen kein einziges. Im Herbst gelang ein 2:0. „St. Johann ist ebenso kampf- wie spielstark. Und dennoch sind sie uns immer ganz gut gelegen. Auch, weil die taktischen Maßnahmen gegen ihr 3-4-3 stets gut gegriffen haben. Aber es braucht schon einen ganz guten Tag, um dort zu bestehen“, weiß Trainer Sammy Glatz.
Die Defensive der „Blues“ scheint jedenfalls gerüstet. War es in Wattens lediglich ein Standard, der zum Gegentor führte, hielten Plunser & Co. gegen den IAC (0:0) die Null. Und war die Abwehrreihe einmal ausgespielt, gab’s immer noch einen Simon Berger. Der Keeper konnte sich vor allem in Halbzeit zwei einige Male auszeichnen.
Aus einer gefestigten Abwehr heraus agierend, versuchte es Kematen mit vielen langen Bällen. „Wir wollten gezielt unsere ‚Flitzer‘ wie einen Peternell oder einen Bucher in Szene setzen. Das ist uns phasenweise ganz gut gelungen. Aber leider nur bis zum Sechzehner“, monierte Glatz nicht zum ersten Mal die vorhandene Abschlussschwäche. „Ganz vorne fehlt uns einfach die nötige Durchschlagskraft und Effizienz. Aber daran arbeiten wir.“ Vielmehr freut es den „Blues“-Coach, „dass die jungen Spieler immer größere Schritte in ihrer Entwicklung machen und zusehends besser mit den Routiniers harmonieren“.
SV FÜGEN – VÖLSER SV, Sonntag, 30. März, 14.00. Im Herbst teilten beide Teams die Punkte. Der letzte Völser Sieg auf Zillertaler Boden, ein 2:1 am 26. Oktober 2013, liegt allerdings bereits über elf Jahre zurück. „Diese Bilanz ist mir neu. Dann werden wir alles in die Waagschale werfen, um diesmal die drei Punkte mitzunehmen“, hofft Gregor Engelbrecht auf ein Erfolgserlebnis beim Tabellensechsten.
Der Völser Interims-Coach erlebte beim 2:2 gegen Wörgl ein höchst turbulentes Trainerdebüt. „Es war ein Wechselbad der Gefühle.“ Erst brachte Andreas Probst die Grün/Weißen mit 1:0 in Front. Doch nur wenige Minuten später musste Torhüter Simon Trojer mit Rot vom Platz, nachdem er einen missglückten Rückpass außerhalb des Sechzehners aufnahm. „Ich muss gestehen, dass mir das neu war, dass ein derartiges Vergehen als Torraub geahndet wird. Aber solange bin ich ja noch nicht im Fußballgeschäft“, nahm Engelbrecht den Ausschluss, zumindest nach Spielschluss, mit Humor. Seine Mannschaft nahm dagegen das Herz in die Hand, warf alles in die Waagschale. Mit Erfolg! Kurz vor der Pause traf Winter-Neuzugang Lars Popp zur neuerlichen Führung. In Halbzeit zwei verstärkte Wörgl den Druck. „Ob der Unterzahl mussten wir etwas weiter hinten attackieren. Deshalb hatte Wörgl auch mehr Spielanteile. Aber richtig Gefährliches war nicht dabei. Umso mehr schmerzt es, dass der Ausgleich aus einem unnötigen Elfmeter entstand. Schade, denn dass war eine unglaubliche Willensleistung meiner Mannschaft.“






