Artikel teilen
Artikel teilen >

Der König ist tot, es lebe der König

Oberperfuss folgt Vorjahres-Winterkönig Wacker Innsbruck auf den Thron

Im Vorjahr kürte sich Wacker Innsbruck mit 34 Punkten und einem Torverhältnis von 38:6 zum Herbstmeister. Oberperfuss kann heuer mit ähnlichen Zahlen aufwarten. Die Mannschaft von Helmut Lorenz brachte es auf 33 Zähler und eine unglaubliche Tordifferenz von 54:17.

5. November 2024
Der König ist tot, es lebe der König
Überflieger! Maximilian Werth und seine Oberperfer beendeten die Hinrunde ohne Niederlage. Foto: sportszene.tirol
SV WEBER BETON OBERPERFUSS – SV UMHAUSEN 5:0 (2:0). Tore: Andrä (10.), Obkircher (16.), Werth (48., 79.), Heis (71. Elfmeter). Der einzige Unterschied zum Vorjahres-Herbstmeister: Im Gegensatz zu den Innsbruckern verloren Manuel Willam – ist mit 1.163 Einsatzminuten der Oberperfer Marathonmann – und Kollegen kein einziges Spiel der Hinrunde. Zehn Siegen stehen gerade mal drei Unentschieden gegenüber. Vor allem die Offensive war mit 54 erzielten Treffern der ganz große Trumpf. Im Schnitt konnte alle 21,6 Minuten über einen Torerfolg gejubelt werden.

Es verwundert daher auch wenig, dass das letzte Spiel des Jahres gegen Umhausen zu einer Art „Finale Furioso“ wurde. Kapitän Philipp Andrä sorgte nach zehn Minuten für das erste Ausrufezeichen, brauchte das Leder nach schöner Hereingabe nur noch über die Linie zu drücken. Von der frühen Führung beflügelt entwickelte sich ein Spiel wie auf einer schiefen Ebene. Oberperfuss gab ganz klar Takt und Tempo vor. Für die durchaus couragiert auftretenden Gäste aus dem Ötztal muss der teilweise bis zum Exzess praktizierte Ballbesitzfußball der Hausherren teilweise frustrierend gewirkt haben. Nicht ein einziger Ball wurde unkontrolliert nach vorne geschossen oder gar verschenkt. So gesehen waren weitere Treffer nur eine Frage der Zeit. Tobias Obkircher traf nach 16 Minuten per tückisch geschnippeltem Freistoß zum 2:0-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel machten Maximilian Werth per Doppelpack und Noah Heis per Elfmeter endgültig den Sack zu.

Von der 0:5-Pleite sichtlich mitgenommen, musste auch Umhausens Co-Trainer Mathias Gstrein die Oberperfer Stärke neidlos zur Kenntnis nehmen. „Kämpferisch können wir keinem unserer Spieler etwas vorwerfen. Oberperfuss war schlichtweg eine Klasse stärker. Da war für uns nichts zu holen.”
Überraschend wenig zu holen gab es für Kirchbichl, den einzig verbliebenen Konkurrenten im Kampf um die Winterkrone. Die ebenfalls noch ungeschlagenen Unterländer kamen bei Nachzügler Hall über eine torlose Nullnummer nicht hinaus.
Der König ist tot, es lebe der König
Kapitän Philipp Andrä traf beim abschließenden 5:0 über Umhausen zur Führung. Foto: sportszene.tirol
Der König ist tot, es lebe der König
Noah Heis (links) kurbelte im Mittelfeld und war vom Punkt aus erfolgreich. Foto: sportszene.tirol

Aktuelle Artikel

Kommentare

0 Posts
Wir verwenden Cookies, Tracking- und (Re-) Targeting-Technologien. Damit wollen wir unsere Webseite nutzerfreundlicher gestalten und fortlaufend verbessern. Wenn Sie unsere Webseite weiter nutzen, stimmen Sie dadurch der Verwendung von Cookies zu – ausgenommen sind Cookies für Google-Marketing-Produkte.
Einverstanden
Weiter ohne Google-Marketing-Produkte.
Weitere Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.