Die Knappen haben wieder angefangen zu schuften
Eindrucksvolle Eröffnung der Tarrenzer Knappenwelt
Nach mehrjähriger Einsamkeit tut sich im Bergwerksdorf am Fuße des Tschirgants wieder einiges. Erstmals über zwei Tage erstreckte sich die Eröffnung der „Knappenwelt Gurgltal“. Mit der neuen, seit dem letzten Jahr agierenden Geschäftsführung scheint wieder Leben in den Bergwerksbetrieb zu kommen. Aber nicht nur der Bergbau erfährt eine Wiederbelebung, auch das Mittelalter hat auf dem Gelände einen fixen Platz gefunden.
28. April 2026
Samstag, Punkt zwölf Uhr mittags: Mit den Worten „Es ergehe folgende Nachricht und Erlass unseres hochwohlgeborenen Ferdinand, von Gottes Gnaden, Erzherzog von Österreich, Statthalter Tirols, veranlasst in Namen unseres hochwohlgeborenen Kaisers Karl V., Graf zu Habsburg, Flandern und Tirol etc. (...) welchermaßen die Knappen von Schwaz, Kitzbühel, Rattenberg und Imst wider der Sterzinger Aufrührer (...)“ eröffnete Geschäftsführer Benjamin Tanzer majestätisch das heurige Museumsgeschehen – erstmals inszeniert mit einer schauspielerischen Darbietung einiger mittelalterlich gekleideter Protagonisten. Der Tradition entsprechend anschließend die Öffnung des „Rupert-Stollen“ mit Stollenpate Rupert Melmer.
VIELFÄLTIGES PROGRAMM. Über beide Tage hin erlebten die vielen Besucher ein mittelalterliches Schauspiel, mittelalterliche Musik und Speisen, historisches Handwerk, Führungen zum Bergbau und zur Heilerin vom Straderwald und die Kinder das beliebte Schminken und dazu Basteln mit Specksteinen. Also rundum ein amüsantes, abwechslungsreiches Programm. Das Repertoire bezüglich Mittelalter, das – wie schon erwähnt – in der Knappenwelt einen hohen Stellenwert einnehmen wird, ist bekanntlich unerschöpflich. Daher dürfte diesbezüglich noch einiges zu erwarten sein und damit dürfte die Zukunft des Freilichtmuseums gesichert sein. Vielleicht überwinden sich auch jene dazu, die Knappenwelt bei Strad einmal zu besuchen, die es bis dato nie getan haben.
VIELFÄLTIGES PROGRAMM. Über beide Tage hin erlebten die vielen Besucher ein mittelalterliches Schauspiel, mittelalterliche Musik und Speisen, historisches Handwerk, Führungen zum Bergbau und zur Heilerin vom Straderwald und die Kinder das beliebte Schminken und dazu Basteln mit Specksteinen. Also rundum ein amüsantes, abwechslungsreiches Programm. Das Repertoire bezüglich Mittelalter, das – wie schon erwähnt – in der Knappenwelt einen hohen Stellenwert einnehmen wird, ist bekanntlich unerschöpflich. Daher dürfte diesbezüglich noch einiges zu erwarten sein und damit dürfte die Zukunft des Freilichtmuseums gesichert sein. Vielleicht überwinden sich auch jene dazu, die Knappenwelt bei Strad einmal zu besuchen, die es bis dato nie getan haben.







