Die Wiederauferstehung
„D’Nåssreider auf der Suche nåch dar Fåsnåcht“
(Jo) Am „Fåsnåchtserchtig“ 2023 haben sie sie zu Grabe getragen. Aber keiner wusste mehr, wo. Daher mussten die Nassereither alles daran setzen, ihre Fasnacht wiederzufinden, wollen sie sie doch am 1. Februar nach drei Jahren wieder einem vieltausendfachen Publikum aus nah und fern präsentieren. Der Nassereither Fasnacht scheint es wie dem heiligen Lazarus zu ergehen, der von Jesus von den Toten auferweckt worden ist. In der Fernpassgemeinde geschieht dieses Wunder alle drei Jahre, und auferweckt wird sie von den Bürgern selbst.
13. Jänner 2026
Mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln waren sie am letzten Sonntagabend wieder losgezogen, um ihr „allerliebstes Kind“ zu suchen. In der Hoffnung, ihre Fasnacht wiederzufinden, latschten viele von der Fasnacht besessene Nassereither vom Fasnachtshaus bis zum Majenbrunnen, wo sie vom Glück beschieden nach intensiven Grabungen fündig geworden sind. Die Freude war riesengroß, als zwei „Fåsnåchtskumpl“ die Fasnacht in Person eines kleinen Ruaßlers aus dem Schneeloch hoben und dem zahlreich erschienenen Publikum präsentierten. Und da die Nassereither allesamt bekanntlich hervorragende Schauspieler sind, wiederholten sie dieses „Magnum spectaculum“ am Postplatz ein weiteres Mal.
DER URSCHREI. Gefühlte 1.000 Zuschauer dürften es wieder gewesen sein, die dem Schauspiel leidenschaftlich zuschauten und mit dem lautstarken Urschrei der Nassereither „Autupete he“ ihre Fasnacht auf das Herzlichste begrüßten und froh darüber waren, sie gefunden zu haben. Der Urschrei hat aber eine Fortsetzung und lautet im Gesamten: „Autupete he, Buttermilcher då hea, um an Kreizer Sågmeahl, um an Kreizer Stief’lwix, håt der Ruaßler går nix.“ Diesen Spruch kennt in Nassereith jeder begnadete Fasnachtler und er wird schon den Kleinen im Kindergarten beigebracht.
DAS SCHALLEPROBIERE. Die Fasnacht ist nun gefunden. Nun geht es daran, zu probieren, ob das mit dem „Schellen“ noch funktioniert. Die Gelegenheit, dies zu beobachten, gibt es am 25. Jänner, dem letzten Sonntag vor dem Schellerlaufen, beim „Schalleprobiere“ um 19 Uhr.
DER URSCHREI. Gefühlte 1.000 Zuschauer dürften es wieder gewesen sein, die dem Schauspiel leidenschaftlich zuschauten und mit dem lautstarken Urschrei der Nassereither „Autupete he“ ihre Fasnacht auf das Herzlichste begrüßten und froh darüber waren, sie gefunden zu haben. Der Urschrei hat aber eine Fortsetzung und lautet im Gesamten: „Autupete he, Buttermilcher då hea, um an Kreizer Sågmeahl, um an Kreizer Stief’lwix, håt der Ruaßler går nix.“ Diesen Spruch kennt in Nassereith jeder begnadete Fasnachtler und er wird schon den Kleinen im Kindergarten beigebracht.
DAS SCHALLEPROBIERE. Die Fasnacht ist nun gefunden. Nun geht es daran, zu probieren, ob das mit dem „Schellen“ noch funktioniert. Die Gelegenheit, dies zu beobachten, gibt es am 25. Jänner, dem letzten Sonntag vor dem Schellerlaufen, beim „Schalleprobiere“ um 19 Uhr.
Da sieht man welch fanatische Fåsnachtler die Nassereither sind: Auch dieses alte Ehepaar ließ es sich nicht nehmen, bei der Fåsnåchtssuche dabei zu sein. RS-Foto: Krismer







