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Ein Leben für die Seelsorge

Diakon Johannes Schwemberger tritt in den wohlverdienten Ruhestand

Kürzlich fand in Imsterberg die offizielle Verabschiedung von Diakon Johannes Schwemberger statt. Der beliebte Diakon des Seelsorgeraumes Imst-Imsterberg-Tarrenz hat nach einem leichten Schlaganfall den Bischof um die Entpflichtung von der Seelsorge gebeten und darf nun seit 1. Jänner seinen wohlverdienten Ruhestand genießen. Neben der hohen Geistlichkeit, Abordnungen der Gemeinden und der Vereine, der Musikkapelle und der Schützenkompanie waren auch zahlreiche Gläubige aus der Pfarre gekommen, um „ihren“ Johannes gebührend zu verabschieden.

7. Jänner 2025
Ein Leben für die Seelsorge<br />
Bei der Hl. Messe mit Dekan Franz Angermayer (M.). Foto: Engelbert Schnegg
Johannes Schwemberger hat die Pfarre Imsterberg im Herbst 2020 übernommen und war seit September 2024 Pfarrkurator von Imsterberg. Nach mehr als einem Jahrzehnt der Stagnation in der Pfarre, bedingt durch Messen im tridentinischen Ritus, die Entfernung des Volksaltars und die sehr konservative Haltung seines Vorgängers, hatte der eifrige Diakon die Pfarrgemeinde zu neuem Leben erweckt. Mit seiner offenen und herzlichen Art gelang es ihm schnell, die Kirche wieder zu füllen und viele neue ehrenamtliche Helfer für die Pfarrgemeinde und die Messfeiern zu gewinnen.
 
WERDEGANG. Der ehemalige Finanzbeamte absolvierte von 1985 bis 1988 den theologischen Fernkurs (Wiener Kurs) und gleichzeitig die praktische Ausbildung zum Diakonat. In dieser Zeit war er in der Pfarre Maria Himmelfahrt in Landeck tätig. Am 3.12.1988 wurde er von Bischof Reinhold Stecher in der Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt in Landeck zum Ständigen Diakon geweiht. Seit seiner Weihe war er nun bis Herbst 1993 als Diakon in der Stadtpfarrkirche Landeck tätig. Weitere Stationen waren Pfarrkurator in Hochgallmigg und pastoraler Mitarbeiter in Fließ (1993–2015), ab September 2005 zusätzlicher pastoraler Mitarbeiter im Seelsorgeraum Prutz-Kaunertal und Seelsorger im Altenheim S. Katharina in Ried i.O. Seit seiner Pensionierung 2016 ist er nun ehrenamtlicher Diakon in den Pfarren des Seelsorgeraumes Zams-Zammerberg-Schönwies und ab 11.9.2020 zusätzlich Diakon in Imsterberg. Mit der Errichtung des Seelsorgeraumes Imst-Imsterberg-Tarrenz im September 2024 wurde er unter der Leitung von Pfarrer Franz Angermayer als Pfarrkurator von Imsterberg beauftragt. Während der 36 Jahre als Diakon durfte Johannes Tausenden (etwa 3000) Kindern und manchmal auch Erwachsenen das Sakrament der Taufe spenden, hunderten von glücklichen Brautpaaren den Segen Gottes zusprechen und viele Begräbnisse leiten und den Trauernden Trost und Hoffnung spenden. Er organisierte und begleitete insgesamt über dreißig Pilgerfahrten ins heilige Land, Assisi und Rom.

NACHFOLGER. Neuer Pfarrkurator in Imsterberg ist ab sofort Diakon Thomas Witsch. Der 43-jährige Familienvater wurde im März 2016 im Dom zu St. Jakob zum Ständigen Diakon geweiht. Seit September 2022 ist er als Diakon und Pastoralassistent in der Stadtpfarre Imst tätig. Darüber hinaus ist er seit Jänner 2024 diözesaner Ausbildungsleiter der Ständigen Diakone und in dieser Funktion auch Mitarbeiter im Generalvikariat und Ansprechperson für alle Ständigen Diakone der Diözese.
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Diakon Johannes Schwemberger bei seiner Verabschiedung in der Pfarrkirche Imsterberg. Foto: Engelbert Schnegg
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Die hohe Geistlichkeit beim Ständchen der Musikkapelle: Pastor Richard Rotter, Dekan Franz Hinterholzer, Dekan Franz Angermayer, der neue Diakon Thomas Witsch und Johannes Schwemberger mit seiner Frau Gudrun (v.l.) Foto: Engelbert Schnegg

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