„Imschter Buabe laborieren am Fåsnåchtsfieaber“
Fasnachtsversammlung zur „Imschter Buabefåsnåcht 2026“ am Dreikönigstag
Der Mehrzwecksaal der Imster Mittelschule Unterstadt ist bei Gott nicht der kleinste, dennoch war er bis zum Rand mit fasnachtsbegeisterten Buben und deren Vätern und zum Teil auch deren Müttern gefüllt. Obwohl schon längst Vorbereitungen im Gange sind, war der offizielle Beginn der „Imschter Buabefåsnåcht 2026“ die Generalversammlung am „Kinigetåg“.
13. Jänner 2026
Der hohe Rat der Fasnacht: Bürgermeister Stefan Weirather, Obmann Manfred Waltner am Rednerpult, Obmann-Stellvertreter Peter Linser und Museumsleiter Dietmar Ewerz (v. l.) und dahinter die Stadtmusik unter der Leitung von Kapellmeister Josef Schiechtl.
RS-Foto: Krismer
RS-Foto: Krismer
Die Erkrankung der Buben am immer wieder ins Spiel gebrachten Fasnachtsvirus war deutlich zu spüren – nicht nur bei den Buben, auch die Väter und Mütter scheinen davon befallen zu sein. Ebenso daran erkrankt das Fasnachtskomitee, das auf der Bühne Platz genommen hat. Den ersten Auftritt hatte aber unter der Leitung von Josef Schiechtl die Stadtmusik mit dem Konzertwalzer „Fasnachtsgeister“, 1957 komponiert von Franz Treffner sen. Zur weiteren Einstimmung auf den Beginn der Fasnachtszeit präsentierte Labera-Säcklmoaschter Lukas Schwetz ein Gedicht zur „Buabefasnacht“ von Hermine Waltner – der Oma des obersten Imster Fasnachtlers.
BEGRÜSSUNG. Dem einstimmenden Beginn folgte die Begrüßung durch Obmann Manfred Waltner und das Totengedenken an die seit der letzten Fasnacht Verstorbenen: Luis Schlierenzauer, Luis Ambacher, Reini Schlatter, Berni Gstrein, Fini Schwemberger sowie Oskar u. Berni Pfeifer. In der Hoffnung, ein deutliches „Ja“ zu bekommen, richtete sich der Obmann in weiterer Folge an die Buben: „Gröidet ham miar schu viel, vorbereitet und organisiert ou, entschiede isch aber bis heint nou gar nix, die Entscheidung, ob öis Buabe wirklig in d’Fasnacht giah wellet’s, miaßet’s öis salber treffe’. Drum passet’s guat au und überlegt’s es enk guat, was et’s antwortet’s, wenn i enk die all’s entscheidende Frag’ stell’. Und i sag’s enk, i will a klare Antwort!“ Ein tosendes, nicht zu überhörendes „Jååå“ folgte der eigentlich unnötigen, aber der Tradition entsprechenden Frage: „Söll’ mer huire in d’Fasnacht giah?“ Diese „Jååå“ dürfte hinauf bis nach St. Anton und hinunter bis nach Kufstein zu vernehmen gewesen sein. Der lautstarken Zustimmung folgte der „Fåsnåchtsmarsch“ – ebenfalls komponiert von Franz Treffner sen. – und ein erster Auftritt von Roller- und Scheller-Paaren.
DIE PLAKATENTWÜRFE. Von der Nähe und von Kufstein bis St. Anton und noch darüber hinaus werden fasnachtsbesessene Besucher am 8. Februar nach Imst strömen, um den rund 400 Buben zwischen sechs und 15 Jahren bei ihrer imposanten, farbenprächtigen Buabefåsnåcht zuzusehen. Damit dieser Fasnachtsbrauch im ganzen Land auch bekannt wird, sorgt das von Isabella Sievers gestaltete offizielle Fasnachtsplakat, das einen Roller darstellt. Ein separates Plakat – mit dem Konterfei eines Altfrankspritzers – zur Ankündigung der Fasnachtsversammlung entwarf Carla Sandbichler. Beide Mädchen sind Schülerinnen des Imster Gymnasiums. Nach der Präsentation der zwei Kunstwerke spielte die Stadtmusik Franz Treffners „Kübelemajewalzer“.
BEGRÜSSUNG. Dem einstimmenden Beginn folgte die Begrüßung durch Obmann Manfred Waltner und das Totengedenken an die seit der letzten Fasnacht Verstorbenen: Luis Schlierenzauer, Luis Ambacher, Reini Schlatter, Berni Gstrein, Fini Schwemberger sowie Oskar u. Berni Pfeifer. In der Hoffnung, ein deutliches „Ja“ zu bekommen, richtete sich der Obmann in weiterer Folge an die Buben: „Gröidet ham miar schu viel, vorbereitet und organisiert ou, entschiede isch aber bis heint nou gar nix, die Entscheidung, ob öis Buabe wirklig in d’Fasnacht giah wellet’s, miaßet’s öis salber treffe’. Drum passet’s guat au und überlegt’s es enk guat, was et’s antwortet’s, wenn i enk die all’s entscheidende Frag’ stell’. Und i sag’s enk, i will a klare Antwort!“ Ein tosendes, nicht zu überhörendes „Jååå“ folgte der eigentlich unnötigen, aber der Tradition entsprechenden Frage: „Söll’ mer huire in d’Fasnacht giah?“ Diese „Jååå“ dürfte hinauf bis nach St. Anton und hinunter bis nach Kufstein zu vernehmen gewesen sein. Der lautstarken Zustimmung folgte der „Fåsnåchtsmarsch“ – ebenfalls komponiert von Franz Treffner sen. – und ein erster Auftritt von Roller- und Scheller-Paaren.
DIE PLAKATENTWÜRFE. Von der Nähe und von Kufstein bis St. Anton und noch darüber hinaus werden fasnachtsbesessene Besucher am 8. Februar nach Imst strömen, um den rund 400 Buben zwischen sechs und 15 Jahren bei ihrer imposanten, farbenprächtigen Buabefåsnåcht zuzusehen. Damit dieser Fasnachtsbrauch im ganzen Land auch bekannt wird, sorgt das von Isabella Sievers gestaltete offizielle Fasnachtsplakat, das einen Roller darstellt. Ein separates Plakat – mit dem Konterfei eines Altfrankspritzers – zur Ankündigung der Fasnachtsversammlung entwarf Carla Sandbichler. Beide Mädchen sind Schülerinnen des Imster Gymnasiums. Nach der Präsentation der zwei Kunstwerke spielte die Stadtmusik Franz Treffners „Kübelemajewalzer“.
Für die Gestaltung der beiden Fasnachtsplakate vor den Vorhang geholt: als Gratulant Schriftführer und Chronist Nikolaus Larcher mit den beiden Siegerinnen Carla Sandbichler (Versammlungsplakat) und Isabella Sievers (Umzugsplakat). Beiden gratuliert hat auch Museumsleiter Dietmar Ewerz (v. l.). RS-Foto: Krismer
Nach dem offiziellen Teil herrschte ein Riesenandrang bei den einzelnen Säcklmoaschtern, um eine Rolle bei der Buabefåsnåcht zu ergattern. Die meisten dürften aber schon vorher gewusst haben, welche Rolle sie einnehmen möchten – aber nicht jeder Wunsch dürfte in Erfüllung gegangen sein. RS-Foto: Krismer





