Starke Saison, klare Ziele und neue Strategien
Hochzeiger Bergbahnen wollen neue Strukturen schaffen
Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Hochzeiger Bergbahnen stand ganz im Zeichen einer erfolgreichen Wintersaison und ambitionierter Zukunftspläne. Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und steigender Betriebskosten konnte das Unternehmen ein starkes Betriebsergebnis verzeichnen.
15. Juli 2025
Bürgermeister Johannes Reinstadler (Jerzens), Bürgermeister Patrick Holzknecht (Wenns) sowie Vorstand Rainer Schultes, Geschäftsführer Thomas Fleischhacker und Bürgermeister Elmar Haid (St. Leonhard) stehen gemeinsam für neue Generationen ein (v. r.).
RS-Foto: Burger
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„Ein Blick zurück zeigt den Mut zu Investitionen in schwierigen Zeiten. Trotz Pandemie wurde der neue Sessellift zum Sechszeiger realisiert. Ein starkes Zeichen in einer Zeit, in der viele Projekte andernorts auf Eis gelegt wurden“, erklärte Thomas Fleischhacker am Beginn der Sitzung. Corona habe die Gesellschaft zwar gefordert, aber nicht ausgebremst, so der Tenor. Für die kommenden Jahre sehen sich die Hochzeiger Bergbahnen gut aufgestellt, dennoch gibt es Hausaufgaben. An der Mobilität im Tal müsse aktiv gearbeitet werden und die vorhandene Bettenkapazität reiche längst nicht mehr aus.
BETEILIGUNG ALLER EINWOHNER. Ein zentraler Baustein für die Zukunft: Schaffung von zusätzlichen Betten. Die Qualität auf den Pisten, wobei fast alle auf über 2.000 Höhenmetern liegen, bietet dem Hochzeiger hervorragende Bedingungen – was fehlt, sind Unterkünfte. Fleischhacker bringt es auf den Punkt: „Jedes zusätzliche Bett steigert unsere Einnahmen und verbessert den Cashflow.“ In Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung sollen in den nächsten Jahren schrittweise 300 bis 500 zusätzliche Betten entstehen. Junge Familien könnten Zimmer und Ferienwohnungen bauen und diese über die Bergbahnen vermieten. Damit werde nicht nur die Region gestärkt, sondern auch ein nachhaltiges Nächtigungskonzept aufgebaut.
ZUKUNFTSORIENTIERTE WEGE. Die bereits lang geplante Zubringerbahn kann aktuell nicht verwirklicht werden. Nicht alle betroffenen Grundeigentümer stimmen der bevorzugten Trassenführung zu. Fleischhacker möchte dieses Projekt nicht komplett vergessen, jedoch vorerst die Nächtigungsinfrastruktur verbessern und weitere wichtige Maßnahmen parallel umsetzen. Der bestehende Speicherteich soll vergrößert werden, um die Beschneiung wetterunabhängiger zu gestalten. Auch die Talstation der Hochzeigerbahn soll erweitert und auf den neuesten Standard gebracht werden. Die Verwaltung soll in ein eigenes Gebäude ausgelagert werden, Shops und Serviceeinrichtungen sollen ergänzt werden, um dem Gast ein Rundumpaket anbieten zu können.
WOHLFÜHLPAKET IN WENNS. Ein weiteres Plus soll der bereits anvisierte Umbau des PitzPark in Wenns werden. Neben einem geplanten 25-Meter-Becken, das durch eine PV-Anlage beheizt sein wird, sollen ein Rutschturm und eine Outdoorsauna das Freizeitangebot erweitern. Der Spielplatz, ein Naturbecken und die Gastronomie bleiben erhalten. Die Investitionssumme von rund 4,5 Millionen Euro wird von den Talgemeinden, dem Tourismusverband, dem Land Tirol sowie den betreibenden Hochzeiger Bergbahnen gemeinsam gestemmt. „Wir wissen, dass man mit einem Schwimmbad kein Geld verdient, aber man kann zur Lebensqualität einer Region beitragen“, betonten Thomas Fleischhacker und Patrick Holzknecht, Bürgermeister von Wenns, die auf eine Eröffnung 2026 hoffen.
KLARE AUSRICHTUNG. Die vergangene Saison 2024 hat mit einem Umsatz netto von 12 Millionen Euro gezeigt, dass das Potenzial groß ist. Der Vorstand möchte mit Augenmaß, aber mit Mut investieren und weiß, dass Qualität, Service und ganzjährige Angebote der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg sind. Wachstum mit Bedacht und mit einem Blick auf die Bedürfnisse von Gästen und Einheimischen gleichermaßen ist der Trend für die nächsten
Jahre.
BETEILIGUNG ALLER EINWOHNER. Ein zentraler Baustein für die Zukunft: Schaffung von zusätzlichen Betten. Die Qualität auf den Pisten, wobei fast alle auf über 2.000 Höhenmetern liegen, bietet dem Hochzeiger hervorragende Bedingungen – was fehlt, sind Unterkünfte. Fleischhacker bringt es auf den Punkt: „Jedes zusätzliche Bett steigert unsere Einnahmen und verbessert den Cashflow.“ In Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung sollen in den nächsten Jahren schrittweise 300 bis 500 zusätzliche Betten entstehen. Junge Familien könnten Zimmer und Ferienwohnungen bauen und diese über die Bergbahnen vermieten. Damit werde nicht nur die Region gestärkt, sondern auch ein nachhaltiges Nächtigungskonzept aufgebaut.
ZUKUNFTSORIENTIERTE WEGE. Die bereits lang geplante Zubringerbahn kann aktuell nicht verwirklicht werden. Nicht alle betroffenen Grundeigentümer stimmen der bevorzugten Trassenführung zu. Fleischhacker möchte dieses Projekt nicht komplett vergessen, jedoch vorerst die Nächtigungsinfrastruktur verbessern und weitere wichtige Maßnahmen parallel umsetzen. Der bestehende Speicherteich soll vergrößert werden, um die Beschneiung wetterunabhängiger zu gestalten. Auch die Talstation der Hochzeigerbahn soll erweitert und auf den neuesten Standard gebracht werden. Die Verwaltung soll in ein eigenes Gebäude ausgelagert werden, Shops und Serviceeinrichtungen sollen ergänzt werden, um dem Gast ein Rundumpaket anbieten zu können.
WOHLFÜHLPAKET IN WENNS. Ein weiteres Plus soll der bereits anvisierte Umbau des PitzPark in Wenns werden. Neben einem geplanten 25-Meter-Becken, das durch eine PV-Anlage beheizt sein wird, sollen ein Rutschturm und eine Outdoorsauna das Freizeitangebot erweitern. Der Spielplatz, ein Naturbecken und die Gastronomie bleiben erhalten. Die Investitionssumme von rund 4,5 Millionen Euro wird von den Talgemeinden, dem Tourismusverband, dem Land Tirol sowie den betreibenden Hochzeiger Bergbahnen gemeinsam gestemmt. „Wir wissen, dass man mit einem Schwimmbad kein Geld verdient, aber man kann zur Lebensqualität einer Region beitragen“, betonten Thomas Fleischhacker und Patrick Holzknecht, Bürgermeister von Wenns, die auf eine Eröffnung 2026 hoffen.
KLARE AUSRICHTUNG. Die vergangene Saison 2024 hat mit einem Umsatz netto von 12 Millionen Euro gezeigt, dass das Potenzial groß ist. Der Vorstand möchte mit Augenmaß, aber mit Mut investieren und weiß, dass Qualität, Service und ganzjährige Angebote der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg sind. Wachstum mit Bedacht und mit einem Blick auf die Bedürfnisse von Gästen und Einheimischen gleichermaßen ist der Trend für die nächsten
Jahre.





