Zwei Täler im Austausch
Traditionelles Bürgermeistertreffen führte Vertreter aus Ötztal und Passeiertal in Sölden zusammen
Über Landes- und Staatsgrenzen hinweg verbindet das Ötztal und das Passeiertal seit vielen Jahren ein regelmäßiger Austausch. Beim traditionellen Bürgermeistertreffen kamen nun Bürgermeisterinnen und Bürgermeister beider Täler in Sölden zusammen. Im Mittelpunkt standen persönliche Gespräche, kommunale Themen und die Pflege der grenzüberschreitenden Kontakte.
25. August 2026
Jakob Wolf, Ernst Schöpf, Südtirols LH-Stv. Rosmarie Pamer und der ehemalige Landesamtsdirektor Hermann Arnold (v. l.)Foto: Hablitzel
Mit dabei waren neben vielen Vertretern von Vereinen, Politik und Ämtern auch Bezirkshauptfrau Eva Loidhold, Südtirols Landeshauptmannstellvertreterin Rosmarie Pamer und Tirols Landtagspräsident Jakob Wolf, der zugleich Bürgermeister von Umhausen ist. Gemeinsam mit den Gemeindevertretern nutzte man das Treffen, um Erfahrungen auszutauschen und bestehende Verbindungen zwischen den beiden Tälern weiter zu pflegen. Denn viele kommunale Herausforderungen ähneln sich auf beiden Seiten der Grenze. Umso wichtiger sei es, miteinander im Gespräch zu bleiben, Erfahrungen zu teilen und neue Ideen mitzunehmen. „Wenn Bürgermeister und Bürgermeisterinnen zusammenkommen, gibt es immer genug zu reden. Gut, wenn dabei nicht nur Probleme, sondern auch Ideen über die Grenze wandern“, so der Tenor der Teilnehmer.
Begegnung im Sozialzentrum. Eine Station des Treffens war das Café Pusteblume im Sozialzentrum Sölden. Dort bot sich den Teilnehmern Gelegenheit für Gespräche in ungezwungener Atmosphäre. Das Café ist als Begegnungsort in das Sozialzentrum eingebunden und steht Bewohnern ebenso wie Gästen offen. Anschließend führte – nach der Besichtigung der neuen Turnhalle der Volks- und Mittelschule Sölden – das Programm hinauf auf das Giggijoch. Im „Restaurant Wirtshaus“ fand das diesjährige Bürgermeistertreffen seinen Abschluss. Auch dort stand das persönliche Gespräch im Vordergrund. Gerade dieser direkte Austausch prägt die seit Jahren gepflegten Kontakte zwischen den Gemeinden im Ötztal und im
Passeiertal.
Besonderer Tag für Ernst Schöpf. Für Söldens Bürgermeister Ernst Schöpf hatte das Treffen eine besondere Bedeutung. Nach 40 Jahren an der Spitze der Gemeinde steht für ihn der Abschied aus dem Bürgermeisteramt bevor. Mit 1. September übergibt er das Amt an seinen bisherigen Stellvertreter Maximilian Riml. „Ich mache als Bürgermeister bald meine letzten Huster. Am 31. August um 23.59 Uhr endet meine Amtszeit. Ab da bin ich auch gemäß Verordnung auch nicht mehr zeichnungsberechtigt“, so der langjährige Dorfchef in seiner in gewohnter Eloquenz gehaltenen Begrüßungsrede auf der Terrasse vom Cafe Pusteblume. „Nur weil ich das Bürgermeisteramt abgebe, heißt das aber nicht, dass ich aus Sölden verschwinde. Man wird mich auch künftig im Dorf antreffen“, so Schöpf schmunzelnd weiters. Damit geht in Sölden eine außergewöhnlich lange und erfolgreiche Bürgermeisterära zu Ende. Gleichzeitig bedeutet der Wechsel den Beginn eines neuen Abschnitts für die flächenmäßig größte Gemeinde Österreichs.
Begegnung im Sozialzentrum. Eine Station des Treffens war das Café Pusteblume im Sozialzentrum Sölden. Dort bot sich den Teilnehmern Gelegenheit für Gespräche in ungezwungener Atmosphäre. Das Café ist als Begegnungsort in das Sozialzentrum eingebunden und steht Bewohnern ebenso wie Gästen offen. Anschließend führte – nach der Besichtigung der neuen Turnhalle der Volks- und Mittelschule Sölden – das Programm hinauf auf das Giggijoch. Im „Restaurant Wirtshaus“ fand das diesjährige Bürgermeistertreffen seinen Abschluss. Auch dort stand das persönliche Gespräch im Vordergrund. Gerade dieser direkte Austausch prägt die seit Jahren gepflegten Kontakte zwischen den Gemeinden im Ötztal und im
Passeiertal.
Besonderer Tag für Ernst Schöpf. Für Söldens Bürgermeister Ernst Schöpf hatte das Treffen eine besondere Bedeutung. Nach 40 Jahren an der Spitze der Gemeinde steht für ihn der Abschied aus dem Bürgermeisteramt bevor. Mit 1. September übergibt er das Amt an seinen bisherigen Stellvertreter Maximilian Riml. „Ich mache als Bürgermeister bald meine letzten Huster. Am 31. August um 23.59 Uhr endet meine Amtszeit. Ab da bin ich auch gemäß Verordnung auch nicht mehr zeichnungsberechtigt“, so der langjährige Dorfchef in seiner in gewohnter Eloquenz gehaltenen Begrüßungsrede auf der Terrasse vom Cafe Pusteblume. „Nur weil ich das Bürgermeisteramt abgebe, heißt das aber nicht, dass ich aus Sölden verschwinde. Man wird mich auch künftig im Dorf antreffen“, so Schöpf schmunzelnd weiters. Damit geht in Sölden eine außergewöhnlich lange und erfolgreiche Bürgermeisterära zu Ende. Gleichzeitig bedeutet der Wechsel den Beginn eines neuen Abschnitts für die flächenmäßig größte Gemeinde Österreichs.
Christoph Hablitzel 




