Quellstube Karrösten
Ausstellung von Annemarie Pechtl unter dem Titel „Imschta sein“
25. Feber 2025
Gemeindechronik, Foto: Günter Flür
Im Februar 1969 wurden mit den Erschließungsarbeiten der Frauenbrunnenquelle zur Sicherung der Trinkwasserversorgung von Karrösten begonnen. Zu diesem Zwecke musste die Ruine der ehemaligen Bergwerksaufbereitungsanlage niedergerissen werden. Ergebnis: 17 Sekundenliter Wasser. Die Quelle wurde nach Vollendung der gesamten Anlage in die bereits erstellte Quellstube eingeleitet. Laut Planung führt die Leitung von der Quellstube ca. 400 m in südwestlicher Richtung zum Pumphaus und von dort in einer Länge von 1.160 m zum Hochbehälter im Altwigg (Höhenunterschied 320 m).
Nach Vollendung der Quellstube wurde mit dem Hochbehälter (200.000 Liter Fassungsraum) begonnen. Nach Fertigstellung desselben wurde von der Firma Winkler der Leitungsgraben vom Hochbehälter zum Pumphaus ausgehoben. Durch die guten Bodenverhältnisse und die lange Schönwetterperiode von August bis Anfang Dezember begüns-tigt, schritt die Arbeit rasch voran.
Bei der Grabung der Zuleitung zum Pumphaus gab es Schwierigkeiten, hervorgerufen durch Wassereinbruch in der Nähe der Quellstube und durch die Tiefe des Grabens bis zu fünf Meter. Auch die Zuleitung zum Pumphaus und die Abzugsleitungen wurden verlegt. Der Kostenaufwand der geleisteten Arbeit einschließlich der Wasserstuben betrug 1.050.000 Schilling.
Für jeden Wasseranschluss wurde von den Gemeindebürgern ein Betrag von je 1000 Schilling oder 67,5 Arbeitsstunden geleistet.
Nach Vollendung der Quellstube wurde mit dem Hochbehälter (200.000 Liter Fassungsraum) begonnen. Nach Fertigstellung desselben wurde von der Firma Winkler der Leitungsgraben vom Hochbehälter zum Pumphaus ausgehoben. Durch die guten Bodenverhältnisse und die lange Schönwetterperiode von August bis Anfang Dezember begüns-tigt, schritt die Arbeit rasch voran.
Bei der Grabung der Zuleitung zum Pumphaus gab es Schwierigkeiten, hervorgerufen durch Wassereinbruch in der Nähe der Quellstube und durch die Tiefe des Grabens bis zu fünf Meter. Auch die Zuleitung zum Pumphaus und die Abzugsleitungen wurden verlegt. Der Kostenaufwand der geleisteten Arbeit einschließlich der Wasserstuben betrug 1.050.000 Schilling.
Für jeden Wasseranschluss wurde von den Gemeindebürgern ein Betrag von je 1000 Schilling oder 67,5 Arbeitsstunden geleistet.
Harald Gstrein





