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Karrösten im Jahre 1964

11. Feber 2025
Karrösten im Jahre 1964
Text und Foto: Gemeindechronik Karrösten
Bereits im Jahre 1930 existierte ein Plan, für Karrösten und Karres gemeinsam eine Schule zu errichten. Die Umsetzung wurde in beiden Gemeinden aber nie ernstlich erwogen. Im Jahre 1947 lag ein Projekt von Architekt Volgger aus Oetz vor. Als Bauplatz wäre der Kirchacker vorgesehen gewesen. Auch damals schlief diese Angelegenheit bald wieder ein. Besonders dringend wurde das Problem, als 1955/1956 die Volksschule Karrösten zweiklassig wurde (Wechselunterricht bis Februar 1964 in der alten Schule), so wurde das Bauvorhaben 1960 wieder aufgegriffen.

Schließlich wurden die „Kabesgärten“ erworben (255 m²). Den Bau brachte aber erst 1962 der neugewählte Bürgermeister Gebhard Oppl in Schwung. Bereits drei Wochen nach seiner Wahl fand die Kommissionierung des Neubaus statt. Im Juni desselben Jahres wurde der Grund ausgehoben, im September war Baubeginn. Die Grundsteinlegung fand am 20. Oktober 1962 statt. Am 16. Februar 1964 fand die feierliche Einweihung des neuen Hauses statt. Die Gesamtkosten der neuen Schule beliefen sich auf rund 2.300.000 Schilling. Harald Schwarz und Monika Raffl sagten – als Ausdruck der Freude aller Schüler über dieses Ereignis – Gedichte auf. Allgemein wurden die Räume und Klassenzimmer schön und zweckentsprechend befunden.
 

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