Foto: www.chronik-obsteig.at
Weitaus im ganzen Land bekannt, von urwüchsiger Gestalt und wenn er von seinen Erlebnissen berichtete und was er so alles erlebte, kamen die Zuhörer nicht aus dem Staunen heraus. Er war ein gern gesehener Gast in jeder Wirtsstube oder bei zufälligen Begegnungen. Aufgrund seines imposanten Erscheinungsbildes mit dem langen, weißen Bart diente er vielen Gästen als beliebtes Fotomotiv. Die Rede ist von Wildmeister Georg Wilhelm, einem Tiroler Original, der immer gut aufgelegt mit seinen erquickend frischen Sprüchen allerorts für beste Stimmung sorgte.
Georg wurde am 22.07.1887 in Stams geboren, seine Eltern, Johann Anton Wilhelm und Maria Anna geborene Vögele, wohnten in Haslach. Er erlernte das Waidhandwerk und war lange Zeit Berufsjäger bei Dr. Ludwig Ganghofer, der im Gaistal die Jagd gepachtet hatte. Wie es sich zur damaligen Zeit gehörte, heiratete er am 11.1.1915 in der Wallfahrtskirche zu Absam seine am 19.8.1884 geborene Maria Aloisia, geb. Perktold aus Biberwier. Danach erledigte er die Reviergeschäfte in den Imster Jagden des Telfer Loden- und Schafwollwarenfabrikanten Rudolf Pischl und seinen Söhnen. 1950 wurde er als erster Waidmann mit der Bezeichnung Wildmeister geehrt. 1955 ging er in Pension und lebte mit seiner Frau Maria bis 1968 in Obsteig im „Häusle“. Die letzten Lebensjahre, 1970 verstarb seine Frau und am 9. März 1980 Georg, verbrachten die beiden bei Sohn Hans in Imst. (Die Sterbebilder der beiden fehlen noch in der Sammlung der Chronik Obsteig). Im Bild Wildmeister Georg Wilhelm mit einem durch Steinschlag verletzten Gams anno 1960.
Georg wurde am 22.07.1887 in Stams geboren, seine Eltern, Johann Anton Wilhelm und Maria Anna geborene Vögele, wohnten in Haslach. Er erlernte das Waidhandwerk und war lange Zeit Berufsjäger bei Dr. Ludwig Ganghofer, der im Gaistal die Jagd gepachtet hatte. Wie es sich zur damaligen Zeit gehörte, heiratete er am 11.1.1915 in der Wallfahrtskirche zu Absam seine am 19.8.1884 geborene Maria Aloisia, geb. Perktold aus Biberwier. Danach erledigte er die Reviergeschäfte in den Imster Jagden des Telfer Loden- und Schafwollwarenfabrikanten Rudolf Pischl und seinen Söhnen. 1950 wurde er als erster Waidmann mit der Bezeichnung Wildmeister geehrt. 1955 ging er in Pension und lebte mit seiner Frau Maria bis 1968 in Obsteig im „Häusle“. Die letzten Lebensjahre, 1970 verstarb seine Frau und am 9. März 1980 Georg, verbrachten die beiden bei Sohn Hans in Imst. (Die Sterbebilder der beiden fehlen noch in der Sammlung der Chronik Obsteig). Im Bild Wildmeister Georg Wilhelm mit einem durch Steinschlag verletzten Gams anno 1960.
Harald Gstrein





