Auf der Zielgeraden
Modernisierung des Eislauf- und Stockplatzes in Imst
Die Modernisierung des Eislauf- und Stockplatzes im Sportzentrum Imst schreitet voran. Durch eine neue Kältetechnik und einen sanierten Asphaltbelag werden die Voraussetzungen für einen langfristigen Betrieb der Anlage geschaffen.
13. August 2026
Lokalaugenschein am neu asphaltierten Stockplatz: Vizebürgermeister Marco Seelos (r.) mit Sandro Klingenschmid, Leiter des Sportzentrums Imst. Foto: Stadtgemeinde Imst/Othmar Kolp
Die Arbeiten zur Erneuerung des Eislauf- und Stockplatzes im Sportzentrum laufen derzeit auf Hochtouren. Die nach 28 Jahren Betriebszeit in die Jahre gekommene und mittlerweile defekte Kältetechnik wird vollständig erneuert. Auch wurde im Zuge der Modernisierung der bisherige Bodenbelag ausgetauscht. Bereits im Frühjahr erfolgte durch den städtischen Bauhof der Abbau der alten Anlage samt Banden und Kabinen. Die Neuasphaltierung wurde inzwischen fertiggestellt. Der Platz bietet nun zehn Bahnen für den Stocksport sowie sechs zusätzliche Bahnen für das Zielschießen. Gemeinsam mit dem Leiter der Sportstätten, Sandro Klingenschmid, überzeugte sich Sportreferent und 2. Vizebürgermeister Marco Seelos jüngst bei einem Lokalaugenschein mit einer Runde Stockschießen von der Qualität des neuen Belags.
Notwendige Investitionen. Ein technischer Defekt der Eismaschine führte im Dezember 2025 zu Einschränkungen im Betrieb. Dank des großen Einsatzes aller Beteiligten konnte die Anlage jedoch nochmals instandgesetzt und der Eislaufbetrieb während der Wintersaison 2025/26 sichergestellt werden. Da die Reparatur der altersschwachen Eismaschine keine nachhaltige Lösung darstellte, wurden bereits im Herbst 2025 weitere Investitionsmöglichkeiten geprüft. Im Budget 2026 wurden schließlich 200.000 Euro für die Erneuerung des Bodens am Eislaufplatz vorgesehen. Im Zuge der weiteren Planungen ergab sich über Kontakte eine interessante Möglichkeit in Bruck an der Mur. Die bestehende Eisanlage musste dort aus Kostengründen stillgelegt werden. „Der Stadtrat fasste daraufhin kurzfristig den Beschluss, die gebrauchte, aber kostengünstige Eiskältemaschine samt Mattensystem anzukaufen. Der Abbau der Anlage in der Steiermark erfolgte im April, anschließend werden die Komponenten in Imst wieder aufgebaut“, informiert Sportreferent Seelos. Mit dem Ankauf der Anlage wird auch das Kühlsystem modernisiert. Künftig wird die Eisfläche nicht mehr nur über die Kältemaschine, sondern auch über Kühlmatten gekühlt. Dadurch kann die Leistungsfähigkeit der Anlage gesteigert und ein energieeffizienter sowie ressourcenschonender Betrieb sichergestellt werden. Als nächster Bauabschnitt steht die Errichtung der notwendigen Fundamente für die Eiskältemaschine an. Die Inbetriebnahme der neuen Kältetechnik ist für Mitte September beziehungsweise Anfang Oktober vorgesehen. „Durch die Lösung mit der gebrauchten Technik aus Bruck an der Mur können die Kosten um rund 300.000 Euro gesenkt werden. Zudem wurde und wird vieles in Eigenleistung durch den städtischen Bauhof erledigt. Die Gesamtkosten für die Modernisierung der Anlage können so voraussichtlich auf 250.000 bis 300.000 Euro reduziert werden. In den aktuell herausfordernden Zeiten ist dies keine Selbstverständlichkeit und wir sind froh über die getroffenen Einsparungsmöglichkeiten“, betont Seelos. Auch mit dem Land Tirol fanden bereits erste Gespräche statt. Ein entsprechender Förderantrag wurde eingereicht.
Sanierung Kunstrasenplatz. Trotz der aktuell notwendigen Sparmaßnahmen soll auch in den kommenden Jahren in die laufende Instandhaltung und Modernisierung des Sportzentrums investiert werden. Die entsprechenden Planungen laufen bereits. Derzeit werden Maßnahmen zur Sanierung des Kunstrasenplatzes vorbereitet, deren Umsetzung für das Jahr 2027 vorgesehen ist.
Notwendige Investitionen. Ein technischer Defekt der Eismaschine führte im Dezember 2025 zu Einschränkungen im Betrieb. Dank des großen Einsatzes aller Beteiligten konnte die Anlage jedoch nochmals instandgesetzt und der Eislaufbetrieb während der Wintersaison 2025/26 sichergestellt werden. Da die Reparatur der altersschwachen Eismaschine keine nachhaltige Lösung darstellte, wurden bereits im Herbst 2025 weitere Investitionsmöglichkeiten geprüft. Im Budget 2026 wurden schließlich 200.000 Euro für die Erneuerung des Bodens am Eislaufplatz vorgesehen. Im Zuge der weiteren Planungen ergab sich über Kontakte eine interessante Möglichkeit in Bruck an der Mur. Die bestehende Eisanlage musste dort aus Kostengründen stillgelegt werden. „Der Stadtrat fasste daraufhin kurzfristig den Beschluss, die gebrauchte, aber kostengünstige Eiskältemaschine samt Mattensystem anzukaufen. Der Abbau der Anlage in der Steiermark erfolgte im April, anschließend werden die Komponenten in Imst wieder aufgebaut“, informiert Sportreferent Seelos. Mit dem Ankauf der Anlage wird auch das Kühlsystem modernisiert. Künftig wird die Eisfläche nicht mehr nur über die Kältemaschine, sondern auch über Kühlmatten gekühlt. Dadurch kann die Leistungsfähigkeit der Anlage gesteigert und ein energieeffizienter sowie ressourcenschonender Betrieb sichergestellt werden. Als nächster Bauabschnitt steht die Errichtung der notwendigen Fundamente für die Eiskältemaschine an. Die Inbetriebnahme der neuen Kältetechnik ist für Mitte September beziehungsweise Anfang Oktober vorgesehen. „Durch die Lösung mit der gebrauchten Technik aus Bruck an der Mur können die Kosten um rund 300.000 Euro gesenkt werden. Zudem wurde und wird vieles in Eigenleistung durch den städtischen Bauhof erledigt. Die Gesamtkosten für die Modernisierung der Anlage können so voraussichtlich auf 250.000 bis 300.000 Euro reduziert werden. In den aktuell herausfordernden Zeiten ist dies keine Selbstverständlichkeit und wir sind froh über die getroffenen Einsparungsmöglichkeiten“, betont Seelos. Auch mit dem Land Tirol fanden bereits erste Gespräche statt. Ein entsprechender Förderantrag wurde eingereicht.
Sanierung Kunstrasenplatz. Trotz der aktuell notwendigen Sparmaßnahmen soll auch in den kommenden Jahren in die laufende Instandhaltung und Modernisierung des Sportzentrums investiert werden. Die entsprechenden Planungen laufen bereits. Derzeit werden Maßnahmen zur Sanierung des Kunstrasenplatzes vorbereitet, deren Umsetzung für das Jahr 2027 vorgesehen ist.
Martin Grüneis 




