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Dachabdecker aus dem fernen Osten

Niki Meze
1. August 2023
Dachabdecker aus dem fernen Osten
Dass regelmäßig Marktbereinigungen stattfinden, wie wir es im Tiroler Oberland an den Beispielen Forstinger, Garry Weber, Kika oder Tally Weijl wahrnehmen, ist grundsätzlich nicht gänzlich ungewöhnlich. Gleichzeitig erleben wir im selben Atemzug einen ein wenig beängstigenden Höhenflug der Wirtschaftsmacht China, Online-Unternehmen wie Temu oder die Alibaba-Tochter AliExpress sind in Europa stetig im Vormarsch und erfreuen sich auch im Oberland wachsender Beliebtheit. Und die Unwettergefahr steigt bei uns. Fast unaufhörlich. Wo hier der Zusammenhang besteht? Mit rd. 33% des weltweiten CO2-Ausstoßes ist China mit Abstand der größte Schadstoffemittent - eine nicht ganz unbekannte doch zumeist verdrängte Tatsache.

Es scheint jedoch, dass es für jedermann – und nicht nur für die Salzburger Kultfigur – schwer fällt, eine direkte Verbindung zwischen dem Wischvorgang am Smartphone und dem Sirenengeräusch der lokalen Feuerwehr bei Unwettern herzustellen. Eine Antwort auf diese Problemstellung kann dieser Kommentar nicht geben, vielleicht animiert sie aber dennoch den einen oder anderen zum um-die-Ecke-Denken, dass dieser Konnex die nächste Generation trifft. Abseits von Klimaklebern, deren Grundgedanke zwar äußerst wertvoll ist, deren Aktionen aber – so selbstkritisch muss man mittlerweile sein – das Ziel der „Aufrüttelung“ der Gesellschaft, tendenziell verfehlt hat. 

Niki Meze
Stv. Geschäftsführer RUNDSCHAU

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