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Als die Altpapiersammlung begann

3. März 2026 | von Daniel Haueis
Als die Altpapiersammlung begann
Foto aus dem Archiv Michael Kain, Fotograf unbekannt
Altpapiersammlungen. Bevor das Wort Wertstoff- oder Recyclinghof erfunden war, begannen die Mitglieder der „action 365“ schon im Jahre 1967, also vor annähernd 60 Jahren, Altpapier zu sammeln. Mit dem Erlös wurde der jährlich angebotene Krankentagsausflug für die ältere und kranke Bevölkerung Land­ecks finanziert. Das Altpapier wurde mit Pritschenwagen oder Schleppern, von Firmen oder Bauern geliehen, mit freiwilligen Fah­rern und Aufladern in ganz Landeck vor jeder Haustüre eingesammelt und nach Hall zur Weiterverarbeitung weitergeleitet. Die ersten Fuhren wurden vom Frächter Patsch in der Fischerstraße durchgeführt. Zuerst wurde nur der Motorwagen voll, dann auch ein Hänger, bald schon stellte das Unternehmen einen Eisenbahnwaggon zum Bahnhof. Dort wurde das Papier über die Dachöffnung in den Waggon eingeworfen. Zuerst war ein Waggon bereitgestellt, später zwei und drei. Das Aufkommen an Altpapier stieg stetig an, irgendwann war die Menge im Rahmen solcher Aktionen nicht mehr durchführbar, dann kamen die ersten Container an die Straßen. Dieses Bild zeigt eine dieser Waggonbeladungen vermutlich gegen Ende der 1970er-Jahre. In der Bildmitte mit Arbeitsmantel mein Vater Gus­tav, rechts der junge Mann mit Bart mein Bruder Dietmar.

Foto aus dem Archiv Michael Kain, Fotograf unbekannt; Text: Michael Kain

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