Bühne frei für „Szenenwechsel“
Der neue Kulturverein besticht mit eigenen Musicals & Live-Musik
Die Reuttener Kulturszene wird um eine unglaublich spannende Facette reicher! Der neu gegründete Kulturverein „Szenenwechsel – Musiktheater Außerfern“ feierte vergangenen Freitagabend mit dem Stück „Zur Roten Mühle“ Premiere in der Kellerei. Ziel des Vereins ist es, das Musiktheater in unserem Bezirk salonfähig zu machen.
21. September 2026
Insgesamt führt das Ensemble von „Szenenwechsel“ das Stück neunmal auf. Foto: Schmidt
Stellen Sie sich vor, Sie betreten einen Raum, in dem für einen Moment die Zeit stillsteht, und plötzlich verschmelzen Musik, Gesang, Schauspiel und beeindruckende Bühnenbilder zu einem einzigen, magischen Gesamtkunstwerk. Dieses nimmt Sie mit auf eine emotionale Reise, lässt Sie lachen, weinen oder staunen und berührt Sie auf eine Weise, die Worte allein niemals könnten. Das Besondere daran ist die Verbindung einer packenden Handlung mit Live-Musik, die ein unvergessliches Erlebnis bietet, das noch lange nachhallt.
Der neue Kulturverein „Szenenwechsel“. Die Idee für den „Szenenwechsel“ schwebte einer kleinen Künstlergruppe schon einige Zeit vor, was letztendlich im Jahr 2026 zur Gründung dieses neuen Kulturvereins führte. Der Vorstand besteht aus: Johannes Leismüller (Obmann), Iris Schmid-Holaschke (stellvertretende Obfrau), Alexander Wagner (Kassier), Corina Wagner (stellvertretende Kassiererin), Diana Dobler (Schriftführerin) sowie Agnes Ihrenberger (stellvertretende Schriftführerin). Ziel des neu gegründeten Vereins ist es vorwiegend, die heimische Kulturlandschaft zu bereichern und das Publikum mit viel Leidenschaft, frischen Ideen und hochwertigen regionalen Musiktheaterprojekten zu begeistern. „Szenenwechsel“ bietet unvergessliche Abende, kreative Inszenierungen und das direkt vor der Haustür. Die Darstellerinnen und Darsteller sind in erster Linie Künstlerinnen und Künstler aus dem Bezirk bzw. haben starken Außerfernbezug. Sie werden das Publikum in der Kellerei als Veranstaltungsort begeistern. Was beeindruckt die Besucherinnen und Besucher an einem Musiktheater? Es ist die besondere Symbiose von Schauspiel und passender Musik, bei der die Erzählung hervorragend zur Geltung kommt und die Handlung wie von selbst getragen wird.
Mitreißende Premiere. Vergangenen Freitagabend war es schließlich soweit. Über 150 Besucherinnen und Besucher aus Nah und Fern (Einlass erst ab 18 Jahren) fanden den Weg in die Kellerei. Sie waren vom lustigen, regional aktuellen Musiktheaterstück „Zur Roten Mühle“ vollends begeistert. Alle genossen das einzigartige Stück, das von Peter Wallgram und Johannes Leismüller geschrieben wurde, der auch die Regie führte. Für die Musik waren Sebastian Schweiger, Andi Steiner, Johannes Leismüller und Iris Schmid-Holaschke verantwortlich.
Große Aktualität. Hoch über der Kleinstadt am idyllischen Pritschlersee liegt das schillernde Etablissement „Zur Roten Mühle“. Das etwas verruchte Varieté ist ein Zufluchtsort für Paradiesvögel und Tagträumerinnen, in dem sie alle sein dürfen, wie sie sind. Doch die „Rote Mühle“ steckt in der Krise: Dem legendären Besitzer Walter Steiner-Knittel, „Eierwally“ genannt, bleiben die Besucher aus. Seine Schulden wachsen schnell und sein Lebenstraum droht zu platzen. Der Investor André Nes-Quik plant einen gigantischen Erlebnisort, durch den sowohl das Etablissement als auch das Natur- und Kulturerbe gefährdet wären. Gemeinsam mit den anderen Ensemblemitgliedern versucht die frisch zugezogene Chrissi, die „Rote Mühle“ mit einem schier unmöglichen Plan zu retten. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann können Sie sich auf einen Abend voller Humor, regionaler Anspielungen, überraschender Wendungen sowie eigens dafür komponierter Musik im Stil großer Schlager der 60er- und 70er-Jahre freuen. Es erwartet Sie eine Achterbahnfahrt voller nostalgischer Gefühle, handgemachter Gassenhauer und jeder Menge Herzblut.
Bereicherung für den Bezirk. „Szenenwechsel“ wird künftig einzigartige Kulturerlebnisse aus dem Außerfern für das Außerfern garantieren. Große Kulturprojekte entstehen nicht von allein, sondern durch Menschen, die daran glauben, dass Kunst, Musik und gemeinsame Erlebnisse unsere Region bereichern und ihre Einwohner miteinander verbinden.





