„Von Wegen, die in neue Welten führen“
70 Musikantinnen und Musikanten der Plansee Werksmusik brillierten
2. Dezember 2025 | von
Bruno Dengg
Die Plansee Werksmusik bescherte den Anwesenden in schönem Ambiente einen unvergesslichen Konzertabend. Foto: Plansee/Rolf Marke
Der Klangkörper Plansee Werksmusik hat sich unter der Leitung von Tobias Lämmle, Direktor der Landesmusikschule Reutte-Außerfern (LMS), seit geraumer Zeit zu einem sinfonischen Blasorchester neu formiert und ist inzwischen ein Bezirksauswahlorches-ter unter der Schirmherrschaft von Plansee. Erklärtes Ziel ist, das hohe Niveau zu halten und weiterhin eine erfolgreiche Entwicklung zu nehmen. Inzwischen besteht das Orchester aus internen und externen Musikerinnen und Musikern mit hohem Können und Lehrerinnen und Lehrern der LMS. Sie alle haben sich unter der Leitung von Tobias Lämmle klanglich gefunden, teilen große Freude und Spaß am Musizieren u. a. auch deshalb, da ihnen Obmann Karlheinz Scheiber durch sein unermüdliches Engagement und hervorragende Organisation ein Umfeld bietet, das nicht überall selbstverständlich ist.
ERÖFFNUNG DES KONZERTS DURCH OBMANN KARLHEINZ SCHEIBER. „Lassen Sie uns nun gemeinsam über Wege klanggewaltig in neue Welten aufbrechen.“ Sein Vergleich über das Römische Reich und dessen Straßennetz als organisatorische und technische Meisterleistung hätte zum dargebotenen musikalischen Programm nicht passender sein können. Er konnte an diesem Abend viele Gäste und Ehrengäste begrüßen u. a. Dekan Franz Neuner, den Vorstand und Präsident der Plansee Werksmusik, Karlheinz Wex mit Gattin sowie Vorstand Ulrich Lausecker mit Gattin. Ein weiterer Willkommensgruß galt den Bürgermeistern der umliegenden Gemeinden sowie den Musikkameradinnen und -kameraden. Ein großes Dankeschön richtete Scheiber an die Familie Schwarzkopf und die Geschäftsleitung der Plansee Group, die den Klangkörper großzügigst finanziell unterstützen. Seinen Dank sprach er auch dem Kapellmeister, den Musikerinnen und Musikern, dem Betriebsrat sowie allen Helferinnen und Helfern hinter den Kulissen aus. Ein herzlicher Willkommensgruß galt Florian Schieferer, der den Abend hervorragend moderierte.
ALLE WEGE FÜHREN NACH ROM. Mit dem berühmten Stück „Einzug der Gäste auf der Wartburg“ aus der Oper Tannhäuser von Richard Wagner nahm die Plansee Werksmusik als Auftakt die Besucherinnen und Besucher in Empfang. Gemäß dem Motto des ersten Teils „Alle Wege führen nach Rom“ nahm das Orchester die Anwesenden mit dem Stück „Via Claudia“ auf eine imaginäre Reise über die Alpen mit. Diese führte entlang der historischen Via Claudia Augusta. Die musikalische Reisedokumentation vom Feinsten, bei der Landschaften, Dörfer und Begegnungen in Klangbilder mittels Kuhglocken, Alphorntönen und Vogelgezwitscher verwandelt wurden, begeisterte. Vielleicht fand sich der eine oder die andere kurzfristig in der Stadtgemeinde Reutte wieder, die 2025 zur „Hauptstadt“ dieser legendären Route wurde. Mit dem bekannten und wunderschönen Adagio aus „Spartacus und Phrygia“ lud der Klangkörper zum Verweilen im antiken Rom ein. Katharina Sprenger begeisterte in diesem Stück mit ihrem Oboensolo, das Emotionalität und Leidenschaft vermittelte. Das letzte Stück vor der Pause, der 4. Satz aus dem Klangepos „Pini di Roma“ verlangte dem Klangkörper alles ab und entführte die Anwesenden auf die Via Appia in Rom.
WEGE IN DIE WEITE WELT. Mit dem anspruchsvollen Stück „Traveler“ erzählte das Orchester die Reise des Menschen, vom Älterwerden und dem letzten Abschnitt. In einem Vierzeiler zum Werk heißt es: „In unseren Herzen, unseren Gedanken, unseren Seelen, reisen wir von Leben zu Leben, zu leben in Zeit und Ewigkeit.“ Schon gleich danach ging die Fahrt mit dem legendären „Orient Express“ weiter, der die Anwesenden auf ein musikalisches Abenteuer mitnahm. Ein Abenteuer auch für das Orchester, denn dieses Stück verlangte besonders präzises Zusammenspiel und Timing. Die vorletzte Komposition „Caravan“ von Duke Ellington gehört zu den Klassikern für Blasorchester. Zu schnell, viel zu schnell war die Zeit vergangen und schon stand der „Colonial Song“ von Percy Aldridge Grainger, ein sehr emotionales Stück auf dem Programm. Florian Schieferer, der als Moderator inhaltlich interessant, souverän und brillant durch den Abend führte, wünschte dem Publikum eine besinnliche Adventszeit und verabschiedete sich mit einem berührenden Text zur Weihnachtszeit.
FINALE. Kapellmeister und Dirigent Tobias Lämmle brachte abschließend seiner Freude Ausdruck über die hervorragende Performance der Plansee Werksmusik und dankte den Musikerinnen und Musikern für die unermüdliche Probenarbeit und das hervorragende Zusammenspiel im musikalischen und zwischenmenschlichen Bereich. Dankesworte richtete er sowohl an die Eigentümerfamilie Schwarzkopf als auch an den Präsidenten der Werksmusik, Herrn Wex. „Plansee ist ein großer Unterstützer der Kultur und wir sind ein kleines Ergebnis davon.“ Mit diesen Worten und zwei beeindruckenden Zugaben, dem Marsch Europa Unita, der bei keinem Auftritt der Werksmusik fehlen darf und von Planseemitarbeiter Günter Koch komponiert wurde sowie dem schwungvollen Persischen Marsch von Johann Strauss Sohn, dessen 200. Geburtstag sich heuer jährte, verabschiedete sich der Klangkörper von seinem Konzertpublikum.
ERÖFFNUNG DES KONZERTS DURCH OBMANN KARLHEINZ SCHEIBER. „Lassen Sie uns nun gemeinsam über Wege klanggewaltig in neue Welten aufbrechen.“ Sein Vergleich über das Römische Reich und dessen Straßennetz als organisatorische und technische Meisterleistung hätte zum dargebotenen musikalischen Programm nicht passender sein können. Er konnte an diesem Abend viele Gäste und Ehrengäste begrüßen u. a. Dekan Franz Neuner, den Vorstand und Präsident der Plansee Werksmusik, Karlheinz Wex mit Gattin sowie Vorstand Ulrich Lausecker mit Gattin. Ein weiterer Willkommensgruß galt den Bürgermeistern der umliegenden Gemeinden sowie den Musikkameradinnen und -kameraden. Ein großes Dankeschön richtete Scheiber an die Familie Schwarzkopf und die Geschäftsleitung der Plansee Group, die den Klangkörper großzügigst finanziell unterstützen. Seinen Dank sprach er auch dem Kapellmeister, den Musikerinnen und Musikern, dem Betriebsrat sowie allen Helferinnen und Helfern hinter den Kulissen aus. Ein herzlicher Willkommensgruß galt Florian Schieferer, der den Abend hervorragend moderierte.
ALLE WEGE FÜHREN NACH ROM. Mit dem berühmten Stück „Einzug der Gäste auf der Wartburg“ aus der Oper Tannhäuser von Richard Wagner nahm die Plansee Werksmusik als Auftakt die Besucherinnen und Besucher in Empfang. Gemäß dem Motto des ersten Teils „Alle Wege führen nach Rom“ nahm das Orchester die Anwesenden mit dem Stück „Via Claudia“ auf eine imaginäre Reise über die Alpen mit. Diese führte entlang der historischen Via Claudia Augusta. Die musikalische Reisedokumentation vom Feinsten, bei der Landschaften, Dörfer und Begegnungen in Klangbilder mittels Kuhglocken, Alphorntönen und Vogelgezwitscher verwandelt wurden, begeisterte. Vielleicht fand sich der eine oder die andere kurzfristig in der Stadtgemeinde Reutte wieder, die 2025 zur „Hauptstadt“ dieser legendären Route wurde. Mit dem bekannten und wunderschönen Adagio aus „Spartacus und Phrygia“ lud der Klangkörper zum Verweilen im antiken Rom ein. Katharina Sprenger begeisterte in diesem Stück mit ihrem Oboensolo, das Emotionalität und Leidenschaft vermittelte. Das letzte Stück vor der Pause, der 4. Satz aus dem Klangepos „Pini di Roma“ verlangte dem Klangkörper alles ab und entführte die Anwesenden auf die Via Appia in Rom.
WEGE IN DIE WEITE WELT. Mit dem anspruchsvollen Stück „Traveler“ erzählte das Orchester die Reise des Menschen, vom Älterwerden und dem letzten Abschnitt. In einem Vierzeiler zum Werk heißt es: „In unseren Herzen, unseren Gedanken, unseren Seelen, reisen wir von Leben zu Leben, zu leben in Zeit und Ewigkeit.“ Schon gleich danach ging die Fahrt mit dem legendären „Orient Express“ weiter, der die Anwesenden auf ein musikalisches Abenteuer mitnahm. Ein Abenteuer auch für das Orchester, denn dieses Stück verlangte besonders präzises Zusammenspiel und Timing. Die vorletzte Komposition „Caravan“ von Duke Ellington gehört zu den Klassikern für Blasorchester. Zu schnell, viel zu schnell war die Zeit vergangen und schon stand der „Colonial Song“ von Percy Aldridge Grainger, ein sehr emotionales Stück auf dem Programm. Florian Schieferer, der als Moderator inhaltlich interessant, souverän und brillant durch den Abend führte, wünschte dem Publikum eine besinnliche Adventszeit und verabschiedete sich mit einem berührenden Text zur Weihnachtszeit.
FINALE. Kapellmeister und Dirigent Tobias Lämmle brachte abschließend seiner Freude Ausdruck über die hervorragende Performance der Plansee Werksmusik und dankte den Musikerinnen und Musikern für die unermüdliche Probenarbeit und das hervorragende Zusammenspiel im musikalischen und zwischenmenschlichen Bereich. Dankesworte richtete er sowohl an die Eigentümerfamilie Schwarzkopf als auch an den Präsidenten der Werksmusik, Herrn Wex. „Plansee ist ein großer Unterstützer der Kultur und wir sind ein kleines Ergebnis davon.“ Mit diesen Worten und zwei beeindruckenden Zugaben, dem Marsch Europa Unita, der bei keinem Auftritt der Werksmusik fehlen darf und von Planseemitarbeiter Günter Koch komponiert wurde sowie dem schwungvollen Persischen Marsch von Johann Strauss Sohn, dessen 200. Geburtstag sich heuer jährte, verabschiedete sich der Klangkörper von seinem Konzertpublikum.