Plansee Group: W2 – Wolfram mal Weitblick
Mit klarer Strategie, nachhaltigem Wachsen und hoher Verantwortung in die Zukunft
Ein ständiges Auf und Ab prägt derzeit die Rohstoffmärkte. Auch Wolfram als knapper Rohstoff ist davon nicht ausgenommen. Durch Beteiligungen und Übernahmen hat sich das Unternehmen von dieser Abhängigkeit gelöst und wird zunehmend zum eigenen Rohstofflieferanten.
28. Juli 2026
Wolframpulver ist der Ausgangsstoff für viele Hightech-Produkte. Foto: Plansee Group
PLANSEE & WOLFRAM. Refraktärmetalle wie Molybdän und Wolfram sind hochschmelzende Werkstoffe, die sich nur schwer bearbeiten lassen. Das erste in großen Mengen benötigte Refraktärmetallprodukt war gewendelter Wolframdraht für Glühlampen, mit dem Plansee groß geworden ist. Nach wie vor – und das seit mehr als 100 Jahren – gelten bei Plansee die beeindruckenden Worte des Firmengründers Dr. Paul Schwarzkopf: „Unsere Metalle treiben Maschinen an, bringen Licht in unsere Häuser, übertragen Wort und Bild über große Entfernungen und leisten Tausend andere nützliche und wichtige Dienste.“ Die Plansee Group verarbeitet und vertreibt Wolfram in Form von Vor-, Zwischen- und Endprodukten. Der Unternehmensbereich Ceratizit fertigt aus Wolframkarbid (Hartmetall) verschleißfeste Werkzeuge für das Handwerk, die Zerspanung und industrielle Anwendungen. Plansee HLW verarbeitet Wolfram und Schwermetalle zu Produkten und Komponenten für die Hightech-Industrie – oft an der Grenze des technisch-physikalisch Machbaren. Wolfram zählt zu den kritischen Rohstoffen für zahlreiche industrielle Anwendungen, insbesondere in der Werkzeugindustrie sowie in den Bereichen Hochtechnologie, Energie, Mobilität und Verteidigung. Angesichts geopolitischer Unsicherheiten und eines zunehmend angespannten globalen Rohstoffmarktes gewinnt der Aufbau verlässlicher, konfliktfreier Lieferketten außerhalb Chinas weiter an Bedeutung.
VERSORGUNGSSICHERHEIT. Die Plansee Group hat die langfristige Abnahmevereinbarung mit Almonty Industries für Wolframkonzentrat aus der Sangdong-Mine in Südkorea vorzeitig um sechs Jahre auf insgesamt 21 Jahre verlängert. „Die Verlängerung unserer Abnahmevereinbarung mit Almonty ist ein wichtiges Signal für die langfristige Sicherung der Wolframversorgung in Europa und den USA“, sagt Karlheinz Wex, Vorstandsvorsitzender der Plansee Group. „Mit Sangdong steht künftig eine weitere Quelle für Wolframkonzentrate außerhalb Chinas zur Verfügung. Die Vereinbarung stärkt die Resilienz unserer Lieferketten über viele Jahre hinweg und erhöht das vereinbarte Liefervolumen. Letztlich sichern wir so die Versorgung unserer Kunden mit Wolframprodukten auf allen Wertschöpfungsstufen.“ Am chilenischen Molybdänverarbeiter Molymet ist die Plansee Group mit 31 Prozent beteiligt, am Wolframminenbetreiber Almonty mit zehn Prozent.
PREISREGELUNG ERMÖGLICHT WIRTSCHAFTLICHKEIT. Im Rahmen der Vertragsverlängerung wurden zusätzliche Preisregelungen vereinbart. Diese ergänzen den bestehenden Mindestpreis, der auch bei zukünftigen Schwankungen des Wolframpreises einen wirtschaftlich nachhaltigen Betrieb der Sangdong-Mine unterstützt. Damit schaffen beide Partner die Grundlage für langfristige Investitions- und Versorgungssicherheit. „Eine stabile, unabhängige und nachhaltige Rohstoffversorgung erfordert langfristige Partnerschaften, die auch in volatilen Marktphasen Bestand haben“, erläutert Karlheinz Wex. „Der vereinbarte Preismechanismus unterstützt die langfristige Betriebsfähigkeit der Mine und trägt dazu bei, die Versorgung mit Wolfram bis weit in die 2040er-Jahre abzusichern.“ In der vergangenen Zeit ist der Wolframpreis aufgrund der chinesischen Exportrestriktionen stark gestiegen und hatte sich im Februar 2025 zeitweise auf mehr als das Siebenfache erhöht.
NICHT ZU VERGESSEN: RECYCLING. Dieses wird bei der Plansee Group großgeschrieben und basiert auf dem systematischen Sammeln und Sortieren von Wolframschrott (Firma Stadler) sowie der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Recyclingtechnologien. Als größter Wolframversorger außerhalb Chinas deckt das Unternehmen 92 Prozent seines Wolframbedarfs durch Recycling ab, während weltweit 70 Prozent des eingesetzten Wolframs noch nicht recycelt werden. Durch Strategien, geschicktes Agieren und nachhaltiges Wirtschaften gewährleistet die Plansee Group weiterhin eine erfolgreiche Zukunft.
VERSORGUNGSSICHERHEIT. Die Plansee Group hat die langfristige Abnahmevereinbarung mit Almonty Industries für Wolframkonzentrat aus der Sangdong-Mine in Südkorea vorzeitig um sechs Jahre auf insgesamt 21 Jahre verlängert. „Die Verlängerung unserer Abnahmevereinbarung mit Almonty ist ein wichtiges Signal für die langfristige Sicherung der Wolframversorgung in Europa und den USA“, sagt Karlheinz Wex, Vorstandsvorsitzender der Plansee Group. „Mit Sangdong steht künftig eine weitere Quelle für Wolframkonzentrate außerhalb Chinas zur Verfügung. Die Vereinbarung stärkt die Resilienz unserer Lieferketten über viele Jahre hinweg und erhöht das vereinbarte Liefervolumen. Letztlich sichern wir so die Versorgung unserer Kunden mit Wolframprodukten auf allen Wertschöpfungsstufen.“ Am chilenischen Molybdänverarbeiter Molymet ist die Plansee Group mit 31 Prozent beteiligt, am Wolframminenbetreiber Almonty mit zehn Prozent.
PREISREGELUNG ERMÖGLICHT WIRTSCHAFTLICHKEIT. Im Rahmen der Vertragsverlängerung wurden zusätzliche Preisregelungen vereinbart. Diese ergänzen den bestehenden Mindestpreis, der auch bei zukünftigen Schwankungen des Wolframpreises einen wirtschaftlich nachhaltigen Betrieb der Sangdong-Mine unterstützt. Damit schaffen beide Partner die Grundlage für langfristige Investitions- und Versorgungssicherheit. „Eine stabile, unabhängige und nachhaltige Rohstoffversorgung erfordert langfristige Partnerschaften, die auch in volatilen Marktphasen Bestand haben“, erläutert Karlheinz Wex. „Der vereinbarte Preismechanismus unterstützt die langfristige Betriebsfähigkeit der Mine und trägt dazu bei, die Versorgung mit Wolfram bis weit in die 2040er-Jahre abzusichern.“ In der vergangenen Zeit ist der Wolframpreis aufgrund der chinesischen Exportrestriktionen stark gestiegen und hatte sich im Februar 2025 zeitweise auf mehr als das Siebenfache erhöht.
NICHT ZU VERGESSEN: RECYCLING. Dieses wird bei der Plansee Group großgeschrieben und basiert auf dem systematischen Sammeln und Sortieren von Wolframschrott (Firma Stadler) sowie der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Recyclingtechnologien. Als größter Wolframversorger außerhalb Chinas deckt das Unternehmen 92 Prozent seines Wolframbedarfs durch Recycling ab, während weltweit 70 Prozent des eingesetzten Wolframs noch nicht recycelt werden. Durch Strategien, geschicktes Agieren und nachhaltiges Wirtschaften gewährleistet die Plansee Group weiterhin eine erfolgreiche Zukunft.





