Primiz vor 120 Jahren
24. Juli 2026
Foto: Archiv R. Schrettl
Der am 1. Oktober 1882 in Füssen geborene Arduin Kleinhans – seine Eltern stammten aus Pinswang – war Franziskaner im Kloster Reutte. Er feierte „in der Oktav des St. Anna-Festes“ am 29. Juli 1906 das Primizfest in der Heimat. Vor dem reich geschmückten Heimathaus haben sich die festlich gekleideten Angehörigen um den Primizianten gruppiert. P. Arduin trat am 25. August 1899 in den Franziskanerorden ein und wurde am 15. Juli 1906 zum Priester geweiht. In Rom studierte er Bibelwissenschaften und war anschließend im Salzburger Kloster Lektor für Altes Testament, Hebräisch und Klerikermagister.
Von 1920 bis 1958 lehrte er an der Ordenshochschule in Rom als Professor das Alte Testament. Dort war er auch Konsultor der Päpstlichen Bibelkommission und deren Subsekretär. In die Heimat zurückgekehrt, lehrte P. Arduin von 1958 bis 1968 in Schwaz wieder Altes Testament und Hebräisch, bis ihm seine nachlassende Sehkraft diese Arbeit unmöglich machte. P. Arduin war ein Mann großer Gelehrsamkeit, ein Mann des Gebetes und ein lieber, bescheidener Mitbruder. Am 21. April 1976 entschlief er sanft im Herrn. R. I. P. (Quelle: Franziskanerchronik Reutte, 4. Bd., S. 503)
Peter Linser
Von 1920 bis 1958 lehrte er an der Ordenshochschule in Rom als Professor das Alte Testament. Dort war er auch Konsultor der Päpstlichen Bibelkommission und deren Subsekretär. In die Heimat zurückgekehrt, lehrte P. Arduin von 1958 bis 1968 in Schwaz wieder Altes Testament und Hebräisch, bis ihm seine nachlassende Sehkraft diese Arbeit unmöglich machte. P. Arduin war ein Mann großer Gelehrsamkeit, ein Mann des Gebetes und ein lieber, bescheidener Mitbruder. Am 21. April 1976 entschlief er sanft im Herrn. R. I. P. (Quelle: Franziskanerchronik Reutte, 4. Bd., S. 503)
Peter Linser
Johannes Pirchner 




