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„Zwischen Natur und Technik“ im Noaflhaus

Kunst-Connection von Künstlern des Psychosozialen Pflegedienstes Tirol und Roland Maurmair

Karin Schmitzberger, Kunsttherapeutin des Psychosozialen Pflegedienstes, holte sich für das diesjährige Ausstellungsprojekt mit 22 Künstlern und einem KünstlerInnenkollektiv den Künstler Roland Maurmair mit ins Boot. Andreas Rittinger umrahmte die Vernissage stimmungsvoll mit seiner Gitarre.

15. Oktober 2024
„Zwischen Natur und Technik“ im Noaflhaus
Insgesamt 22 Künstler und ein Künstlerkollektiv sind bei der Ausstellung „Zwischen Natur und Technik“ im Telfer Noaflhaus vertreten. Foto: Bundschuh
„Es freut mich sehr, dass ich Sie so zahlreich heute hier begrüßen darf“, eröffnete Kulturreferentin GR Theresa Schromm den Abend im Museum im Noaflhaus. „Kunst ist so Vieles für uns alle, vor allem ist sie verbindend. Kunst bringt uns zusammen, bringt und zum Reden, bringt uns zum Sehen und vielleicht auch zum Gesehen werden. Ich freue mich sehr, dass dieses Projekt zustande gekommen ist und wünsche uns allen einen schönen Abend der Begegnung“, so Schromm und übergab das Wort an Karin Schmitzberger, der Projektleiterin des Abends. „Ich organisiere jährlich dieses Ausstellungsprojekt des PSP Tirol. Heuer wollte ich einen Künstler finden, der uns inspiriert zu einem Ausstellungstitel und der idealerweise gemeinsam mit uns ausstellen möchte. Mit Roland Maurmair wurde ich fündig, denn er wurde mir mit den Worten ‚Der hot an guatn Humor, des kannt passn‘ empfohlen. Und ja, des passte wirklich. Roland kam dann im Jänner nach Hall zu uns zum PSP und hat auf sehr mitreißende Weise uns seine Kunst nähergebracht und gezeigt, wie er spielerisch und doch ernsthaft mit Kunst umgeht. Das hat uns inspiriert, das kann man heute auch in der bunten Mischung der Werke sehen. Er ist mit viel Ernst und Humor dabei, das Thema ,Zwischen Natur und Technik‘ hat sich während der Arbeit herauskristallisiert, basierend auf seinen zwei hier gezeigten Werken aus dem Zyklus ,Waldarbeiten‘, von denen wir bei unserer künstlerischen Arbeit ausgegangen sind.“

ROLAND MAURMAIR UND CHRISTIN GIACOMUZZI IM ORIGINALTON. „Ich sehe den künstlerischen Prozess als sozialen Auftrag, und dahingehend war es für mich sofort klar, dass ich bei diesem Projekt dabei bin. Es werden so gute Ideen in den hier ausgestellten Werken gezeigt, Humor ist ein großes Thema und auch die Natur. Kunst ist Medizin für die Seele und Natur ist eine heilsame Sache.“ Und Christin Giacomuzzi, Klientin bei der Beschäftigungsinitiative in Hall und eine von den heute ausstellenden Künstlerinnen und Künstlern, ergänzt: „Für mich ist Malen eine Art Meditation. Während ich mich auf das Bild konzentriere, ziehen die Gedanken vorbei. So komme ich in einen sehr wohltuenden entspannten Zustand. Ein Teil von mir hält sich gern an Vorlagen, der andere Teil ist kreativ. Beim Malen kann ich beide Seiten gut zum Ausdruck bringen. In der Beschäftigungsinitiative habe, ich die tolle Möglichkeit zu malen, das hat bewirkt, dass ich mir auch zuhause die Erlaubnis gegeben habe kreativ zu sein und dadurch mehr zu sein als nur zu funktionieren. Dafür bin ich sehr dankbar!“

SPANNUNGSFELD ZWISCHEN NATUR UND TECHNIK. Die bis 30.November im Noaflhaus ausgestellten Werke zeigen die teils sehr persönliche Beziehung zwischen Natur und Technik auf humorvolle experimentelle Weise. Jeder der 23 Künstler bringt mit einem Augenzwinkern oder dem nötigen Ernst seine persönliche Beziehung zum Thema zum Ausdruck. Gearbeitet wurde in unterschiedlichen Techniken, von Mischtechnik über Collagen ist alles dabei. Eine Ausstellung, die den zahlreichen Besuchern im ersten Moment ein Schmunzeln auf die Lippen zauberte, beim zweiten Blick jedoch zum Nachdenken anregt. Wer Interesse hat, ein Werk zu erwerben, meldet sich bei Karin Schmitzberger unter der E-Mail-Adresse Karin.Schmitzberger@psptirol.org oder telefonisch unter 0676 835536702.

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