Leutascher Friedensskulptur enthüllt
Fest zu 80 Jahren Frieden in Österreich an der Leutascher Ache
Mit einer Feier und Enthüllung der von Zeit und Fließwasser gestalteten hölzernen Friedensskulptur begingen Franz Schweigl und die Friedensfestgemeinde samt den Bürgermeistern der Umlandgemeinden eine fröhliche, aber auch zum Nachdenken anregende Feier samt Charity-Versteigerung an der Leutascher Ache rund um das Gasthaus zur Brücke.
30. September 2025
„80 Jahre Frieden“ – ein Grund, zu feiern, aber auch nachzudenken. v. l.: Michaela Treutinger, Franz Schweigl und Andrea Neuner. Foto: Bundschuh
„80 Jahre Frieden“, so der Titel der Naturskulptur. Es sind Reste einer urzeitlichen Fichte, von Franz Schweigl aus einer tiefen Lehmschicht geborgen, und dazu kommen am Stamm befestigte Herzen aus Aluminiumblech, zu denen Franz erklärt: „Beinahe genau 80 Jahre ist es nun her, dass ein US-Bomber namens ,Liberator‘ im Zuge von Befreiungskämpfen am Gipfel der Hohen Munde zerschellte. Im Fluss der Zeit formte die Leutascher Ache aus schwerem Kampfgerät leichtflügelige Aluminiumherzen. Und aus Krieg wurde Frieden. Treibgut auf dem Weg in das Schwarze Meer. Gefischt an der Stelle neben einer uralten Fichte aus einer tiefen Lehmschicht des Talbodens.“
EINFACH ZUM NACHDENKEN. Die leicht zu entdeckende Skulptur nahe des Gasthofs Brücke soll sensibilisieren und zu bedenken geben, dass wir hier ein Menschenalter Frieden erleben durften. Es gehe, wie Schweigl betont, darum, Unzufriedenheit hintanzuhalten und nicht zu vergessen, wie es anders werden könnte. Der, wie er meint, über 1.000 Jahre alte markante Fichtenstamm war ein Zufallsfund und bewegte den kreativen Küchenchef von Anfang an dazu, etwas daraus zu machen. Die von Wasser, Steinen und Sand in etwa herzförmig geschmirgelten Bleche fand der „Brückenwirt“ hingegen während eines Spazierganges mit seinem Hund.
DER FRIEDENSBEWEGTE INITIATOR STELLT SICH VOR. Franz im Originalton: „I bin Koch aus Leidenschaft und war a viel in der Topgastronomie unterwegs… – mei Hobby zum Glück. Gastwirt bin i nur gworden, weil i sehr freiheitsliebend bin und in der Zwischensaison, wenns langweilig wird, hau i ab in die Welt oder i bastel fast immer an so Sachen wie halt iatz an dera Skulptur umma. De isch aba schu einmalig.“ Franz Schweigl schließt: „Möge unser Friede so lange halten, wie das Holz alt ist. Lasst ihn uns pflegen und schätzen, glücklich sein und bedenken, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist auf dieser Welt.“
EINFACH ZUM NACHDENKEN. Die leicht zu entdeckende Skulptur nahe des Gasthofs Brücke soll sensibilisieren und zu bedenken geben, dass wir hier ein Menschenalter Frieden erleben durften. Es gehe, wie Schweigl betont, darum, Unzufriedenheit hintanzuhalten und nicht zu vergessen, wie es anders werden könnte. Der, wie er meint, über 1.000 Jahre alte markante Fichtenstamm war ein Zufallsfund und bewegte den kreativen Küchenchef von Anfang an dazu, etwas daraus zu machen. Die von Wasser, Steinen und Sand in etwa herzförmig geschmirgelten Bleche fand der „Brückenwirt“ hingegen während eines Spazierganges mit seinem Hund.
DER FRIEDENSBEWEGTE INITIATOR STELLT SICH VOR. Franz im Originalton: „I bin Koch aus Leidenschaft und war a viel in der Topgastronomie unterwegs… – mei Hobby zum Glück. Gastwirt bin i nur gworden, weil i sehr freiheitsliebend bin und in der Zwischensaison, wenns langweilig wird, hau i ab in die Welt oder i bastel fast immer an so Sachen wie halt iatz an dera Skulptur umma. De isch aba schu einmalig.“ Franz Schweigl schließt: „Möge unser Friede so lange halten, wie das Holz alt ist. Lasst ihn uns pflegen und schätzen, glücklich sein und bedenken, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist auf dieser Welt.“







