Der Stein der Erleichterung war riesengroß
Zirl holt den notwendigen Punkt und bucht dank eines 2:2 in Stams das Last-Minute-Ticket für die 2. Landesliga
Selten wurden Zirls Kicker in den letzten Jahren von einer derart großen Fangemeinde zu einem Auswärtsspiel begleitet wie beim abschließenden Match im Stamser Eichenwald. Knapp 500 Zuschauer wollten bei der „Sein-oder-Nichtsein“-Partie mit dabei sein. Selbst der langjährige Obmann und jetzige Präsident, Martin Plattner, beendete seine zweijährige Fußball-Abstinenz um dem für die sportliche Zukunft so wichtigen Match beizuwohnen.
16. Juni 2026
Kilian Gütl (rechts neben Manuel Dablander) und seine Zirler sicherten sich dank eines 2:2 in Stams das Ticket für die 2. Landesliga. Foto: sportszene.tirol
SPG RIETZ/STAMS – FC ZIRL 2:2 (2:2). Tore: Höllrigl (3. Elfmeter), Falkner (38.); Rainer (15.), Weiser (21.). Und das Match begann für Zirl bei hochsommerlichen Temperaturen mit einer kalten Dusche. Es waren gerade mal etwas mehr als 60 Sekunden gespielt, als SPG-Stürmer Lukas Höllrigl nach einer ungestümen Attacke zu Boden ging. Schiedsrichter Kohler zögerte keine Sekunde, zeigte sofort auf den Punkt. Und der Gefoulte selbst verwertete trocken – Goalie David Stöckl war ohne Chance.
Nur wenig später schienen alle Landesliga-Träume endgültig zu platzen. Patrick Falkner traf zum vermeintlichen 2:0 für die Hausherren. Der Treffer zählte wegen einer Abseitsstellung allerdings nicht. Und praktisch im Gegenzug gelang Zirl der so wichtige Ausgleichstreffer. Alexander Rainer köpfte nach einem Eckball unbedrängt ein. In Folge war wieder Rietz/Stams am Drücker, fand Chance um Chance vor. In dieser Phase konnte sich Torhüter Stöckl nicht nur einmal auszeichnen. Und getreu dem Motto „Wer die Tore nicht schießt...“ jubelte plötzlich Zirl. Lorenz Weiser versenkte das Spielgerät aus rund 25 Metern Entfernung sehenswert im Kasten. SPG-Goalie Schaber sah dabei allerdings nicht sonderlich gut aus.
Ab diesem Zeitpunkt plätscherte das Spiel etwas dahin. Zirl – Nico Strobl reklamierte vergebens Handelfmeter - schaltete in den Verwaltungsmodus, den Gastgebern fehlten im Offensive-Spiel die zündenden Ideen. Bis zu 38. Minute, eher Patrick Falkner nach einem Stanglpass zur Stelle war. Mit einem leistungsgerechten 2:2-Remis ging es schließlich in die Kabinen.
In Durchgang zwei änderte sich wenig am Spielgeschehen. Das Team von Admir Kovacevic verzeichnete weiter mehr Ballbesitz – die Entlastungsangriffe von Altenweisl & Co. wurden immer seltener. Und plötzlich machte die Kunde der Spielstände auf den anderen Plätzen die Runde. Die SPG Pitztal führte in Tarrenz mit 2:0 und bei Lechtal gegen Mieming stand es 1:1. Damit war klar: ein weiterer Gegentreffer und Zirl spielt kommende Saison in der zweitniedrigsten Leistungsstufe. Entsprechend lauter wurden die Anweisungen aus der Coaching-Zone. „Hinter den Ball, hinter den Ball“.
Und beinahe wäre Fußball Zirl endgültig erlöst worden. Eine Viertelstunde vor dem Ende taucht Nico Strobl aus abseitsverdächtiger Position vor dem Gehäuse auf, verzieht aber. Und nur wenig später kratzt Rietz/Stams-Schlussmann Schaber einen Kopfball von Leon Aydinli von der Linie. Die Spannung war in dieser Phase des Spiels förmlich spürbar. Auch weil die SPG weiter mit Hochdruck am Siegtreffer arbeitete, im Abschluss aber zu umständlich agierte. Und auch die „Schiri, Zeit“-Rufe wurden zusehends lauter. Nach drei Minuten Nachspielzeit hatte der Unparteiische schließlich Erbarmen, setzte den Schlusspfiff unter die Saison 2025/26. Damit war klar: Zirl und Mieming haben es geschafft – Pitztal bleibt trotz des abschließenden Dreiers in Tarrenz unterm Strich. Der Stein der Erleichterung hatte nicht nur bei Spielern und Anhängern in etwa die Größe des Zirler Bergs, sondern auch bei Trainer Faik Kurt. „Keine Frage: Die Erleichterung ist riesengroß. Für den Verein ist die 2. Landesliga ein großer Schritt“, sprach Zirls Coach schon von einem gewissen Druck, dem seine junge Truppe standhalten musste. „Im Wissen, nicht verlieren zu dürfen, war klarerweise eine angespannte Stimmung zu spüren. Aber die Jungs haben nie den Glauben verloren. Auch nicht nach dem schnellen 0:1. Sie haben sich diesen notwendigen Punkt hart erkämpft. Und das aus meiner Sicht hochverdient.“
FC PATSCHERKOFEL – SU INZING 4:2 (1:2). Tore: Höpperger (42.), Simonek (60.), Yigitbasi (86.), Pisek (93.); Augustin (16., 34.). Ausgerechnet in der letzten Runde endete die stolze Inzinger Serie von 21 ungeschlagenen Spielen in Folge. Dabei begann das Match vielversprechend. Trainer Michael Augustin schnürte bei seinem Kurz-Comeback einen Doppelpack. Mit zwei Toren in der Schlussphase drehte Patscherkofel aber noch die Partie.
FC SEEFELDER PLATEAU – SPG RINN/TULFES 2:0 (0:0). Tore: Pandurevic (60.), Panhofer (83.). Zwei Punkte hinter Patscherkofel beendet Seefeld die Saison auf Rang vier. Gegen Nachzügler Rinn/Tulfes ließ das Team von Patrick Klotz wenig anbrennen. Allerdings dauerte es bis zur 60. Minute, ehe Dominik Pandurevic den Abwehrriegel der Gäste knackte. Alexander Panhofer legte kurz nach seiner Einwechslung noch einen nach.
FC FRITZ OBERHOFEN/PFAFFENHOFEN – FC WIPPTAL 2:2 (0:1). Tore: Jordan (59.), Pauli (84.); Eller (10.), Riedl (90.). Ugur Akmese hat wohl weiter die Haare schön. Das abschließende 2:2 reichte jedenfalls nicht, um den für eine Rasur notwendigen dritten Platz zu ergattern.
Nur wenig später schienen alle Landesliga-Träume endgültig zu platzen. Patrick Falkner traf zum vermeintlichen 2:0 für die Hausherren. Der Treffer zählte wegen einer Abseitsstellung allerdings nicht. Und praktisch im Gegenzug gelang Zirl der so wichtige Ausgleichstreffer. Alexander Rainer köpfte nach einem Eckball unbedrängt ein. In Folge war wieder Rietz/Stams am Drücker, fand Chance um Chance vor. In dieser Phase konnte sich Torhüter Stöckl nicht nur einmal auszeichnen. Und getreu dem Motto „Wer die Tore nicht schießt...“ jubelte plötzlich Zirl. Lorenz Weiser versenkte das Spielgerät aus rund 25 Metern Entfernung sehenswert im Kasten. SPG-Goalie Schaber sah dabei allerdings nicht sonderlich gut aus.
Ab diesem Zeitpunkt plätscherte das Spiel etwas dahin. Zirl – Nico Strobl reklamierte vergebens Handelfmeter - schaltete in den Verwaltungsmodus, den Gastgebern fehlten im Offensive-Spiel die zündenden Ideen. Bis zu 38. Minute, eher Patrick Falkner nach einem Stanglpass zur Stelle war. Mit einem leistungsgerechten 2:2-Remis ging es schließlich in die Kabinen.
In Durchgang zwei änderte sich wenig am Spielgeschehen. Das Team von Admir Kovacevic verzeichnete weiter mehr Ballbesitz – die Entlastungsangriffe von Altenweisl & Co. wurden immer seltener. Und plötzlich machte die Kunde der Spielstände auf den anderen Plätzen die Runde. Die SPG Pitztal führte in Tarrenz mit 2:0 und bei Lechtal gegen Mieming stand es 1:1. Damit war klar: ein weiterer Gegentreffer und Zirl spielt kommende Saison in der zweitniedrigsten Leistungsstufe. Entsprechend lauter wurden die Anweisungen aus der Coaching-Zone. „Hinter den Ball, hinter den Ball“.
Und beinahe wäre Fußball Zirl endgültig erlöst worden. Eine Viertelstunde vor dem Ende taucht Nico Strobl aus abseitsverdächtiger Position vor dem Gehäuse auf, verzieht aber. Und nur wenig später kratzt Rietz/Stams-Schlussmann Schaber einen Kopfball von Leon Aydinli von der Linie. Die Spannung war in dieser Phase des Spiels förmlich spürbar. Auch weil die SPG weiter mit Hochdruck am Siegtreffer arbeitete, im Abschluss aber zu umständlich agierte. Und auch die „Schiri, Zeit“-Rufe wurden zusehends lauter. Nach drei Minuten Nachspielzeit hatte der Unparteiische schließlich Erbarmen, setzte den Schlusspfiff unter die Saison 2025/26. Damit war klar: Zirl und Mieming haben es geschafft – Pitztal bleibt trotz des abschließenden Dreiers in Tarrenz unterm Strich. Der Stein der Erleichterung hatte nicht nur bei Spielern und Anhängern in etwa die Größe des Zirler Bergs, sondern auch bei Trainer Faik Kurt. „Keine Frage: Die Erleichterung ist riesengroß. Für den Verein ist die 2. Landesliga ein großer Schritt“, sprach Zirls Coach schon von einem gewissen Druck, dem seine junge Truppe standhalten musste. „Im Wissen, nicht verlieren zu dürfen, war klarerweise eine angespannte Stimmung zu spüren. Aber die Jungs haben nie den Glauben verloren. Auch nicht nach dem schnellen 0:1. Sie haben sich diesen notwendigen Punkt hart erkämpft. Und das aus meiner Sicht hochverdient.“
FC PATSCHERKOFEL – SU INZING 4:2 (1:2). Tore: Höpperger (42.), Simonek (60.), Yigitbasi (86.), Pisek (93.); Augustin (16., 34.). Ausgerechnet in der letzten Runde endete die stolze Inzinger Serie von 21 ungeschlagenen Spielen in Folge. Dabei begann das Match vielversprechend. Trainer Michael Augustin schnürte bei seinem Kurz-Comeback einen Doppelpack. Mit zwei Toren in der Schlussphase drehte Patscherkofel aber noch die Partie.
FC SEEFELDER PLATEAU – SPG RINN/TULFES 2:0 (0:0). Tore: Pandurevic (60.), Panhofer (83.). Zwei Punkte hinter Patscherkofel beendet Seefeld die Saison auf Rang vier. Gegen Nachzügler Rinn/Tulfes ließ das Team von Patrick Klotz wenig anbrennen. Allerdings dauerte es bis zur 60. Minute, ehe Dominik Pandurevic den Abwehrriegel der Gäste knackte. Alexander Panhofer legte kurz nach seiner Einwechslung noch einen nach.
FC FRITZ OBERHOFEN/PFAFFENHOFEN – FC WIPPTAL 2:2 (0:1). Tore: Jordan (59.), Pauli (84.); Eller (10.), Riedl (90.). Ugur Akmese hat wohl weiter die Haare schön. Das abschließende 2:2 reichte jedenfalls nicht, um den für eine Rasur notwendigen dritten Platz zu ergattern.






