Gestern Kollegen – heute Gegner
Beim Derby zwischen Telfs und Haiming treffen zahlreiche Spieler auf ihren Ex-Club
Was für ein Auftakt! Die Tiroler-Liga-Saison 2026/27 beginnt mit einem richtigen Knaller. Denn das Spiel zwischen Telfs und Haiming ist nicht nur ein prestigeträchtiges Derby, sondern birgt durch die Tatsache, dass manch Kicker bereits das Trikot des Gegners trug, zusätzliche Brisanz.
28. Juli 2026
Mike Peier (links) trifft mit Telfs auf seinen Ex-Club Haiming. Foto: Maria Rangger
SV TELFS – SV HAIMING, Sonntag, 2. August, 17.00. So könnte Haiming-Coach Manuel Rott, der die meiste Zeit seiner aktiven Karriere am Emat verbrachte, fast eine komplette Elf aus ehemalige Telfs-Spielern zusammenstellen. Nicht weniger als zehn Akteure des aktuellen Kaders schnürten ihre Schuhe bereits für die „Säbelzahntiger“.
Aber auch in die andere Richtung gibt es Verbindungen. So hat Trainer Marcel Schreter ebenso eine Haiming-Vergangenheit wie die Spieler Mike Peier und Marco Rangger. „Das wird ein lässiges Spiel mit vielen Besuchern. Allerdings hätte der Start für uns nicht viel schwerer sein können“, schiebt Schreter dem Aufsteiger die Favoritenrolle zu. „Haiming hat in der Sommerpause einige Granaten dazubekommen. Wir haben dagegen acht Spieler abgegeben. Deshalb sind sie der klare Favorit. Dass wir Haiming aber schlagen können, haben wir im Vorjahr bewiesen“, verweist der Telfs-Coach auf den letztjährigen Cup-Hit. In der 2. Runde siegte Telfs auswärts mit 3:1.
Was das Saisonziel angeht, stapelt Schreter tief. „Eigentlich wollten wir im vorderen Drittel mitspielen. Aber durch die vielen Abgänge müssen wir unser Ziel revidieren. Ein Platz im Mittelfeld sollte dennoch drinnen sein.“
VÖLSER SV – SV KOLSASS/WEER, Freitag, 31. Juli, 18.30. Man muss schon lange zurückblicken, um auf ein Duell zwischen den beiden Teams zu treffen. In der Tiroler-Liga-Saison 2012/13 unterlag Völs auswärts mit 2:4, siegte zu Hause mit 2:1. Als Fünfter qualifizierte sich Kolsass/Weer problemlos für die Tiroler Liga. Die Konzentration beim neuen Völs-Trainer Lion Wetzel gilt aber weniger dem Auftaktgegner, als vielmehr der eigenen Mannschaft. „Wir haben einen Riesenumbruch hinter uns. Deshalb tun wir gut daran, vorerst nur auf uns zu schauen und auf niemanden anderen.“ Entsprechend niedrig ist beim Vorjahres-Siebten auch die Erwartungshaltung. „Wir wollen die Liga halten, weil wir uns da sehr wohlfühlen. Aber in erster Linie geht es darum, die jungen Spieler an die Kampfmannschaft heranzuführen.“
Was den Titelfavoriten angeht, fällt die Wahl wenig überraschend auf den IAC. „Ansonsten dürfte es sehr spannend werden, weil viele Teams auf Augenhöhe sind. Auch auf die Aufsteiger Absam, Haiming und Stubai darf man nicht vergessen“, so Wetzel.
FC VOLDERS – SV WEBER BETON OBERPERFUSS, Freitag, 31. Juli, 18.30. In der Vorsaison – Volders landete auf Platz 13, Oberperfuss auf zehn – kreuzten beide Teams dreimal die Klingen. Die Streiter-Elf behielt sowohl im Cup-Achtelfinale (2:0 auswärts) als auch im Meisterschafts-Heimspiel (1:0) die Oberhand. Das letzte Aufeinandertreffen im Juni entschied jedoch das Team von Helmut Lorenz mit 4:0 für sich. „Damals ist alles für uns gelaufen. Allerdings hat sich Volders im Sommer gut verstärkt. Zudem haben wir in Volders selten gut ausgesehen. Das wird ein ganz schweres Spiel. Dennoch spielen wir auf Sieg“, weiß der noch immer rekonvaleszente Torhüter Sandro Abfalterer. „Realistisch gesehen ist es eher unwahrscheinlich, dass es sich im Herbst noch mit einem Match ausgeht.“
Was das Saisonziel angeht, gibt es eine Kampfansage an die kauffreudige Konkurrenz. „Wir als ‚Gratis-Mannschaft‘ wollen den ‚Geld-Proleten‘ so oft es geht die Stirn bieten und am Ende im gesicherten Mittelfeld landen“. Ganz vorne sieht Abfalterer Teams wie „Ebbs, IAC aber auch Stubai.“
SC MÜNSTER – SV BÄCKER RUETZ KEMATEN, Samstag, 1. August, 18.00. Aus den letzten vier Duellen mit Münster gelangen zehn Punkte. In der Tiroler-Liga-Spielzeit 2022/23 holten die „Blues“ auswärts ein 3:3, siegten zu Hause mit 2:0. Punkte sollen es auch diesmal werden. „Das erste Spiel ist immer schwer. Vor allem gegen einen Aufsteiger. Andererseits wissen wir wie wichtig ein guter Start ist. Deshalb werden wir alles daran setzen, etwas zu holen“, weiß Trainer Elvir Karahasanovic. Auch das Saisonziel ist klar definiert. „Wir wollen uns nach oben orientieren und auf jeden Fall besser abschneiden als im Vorjahr. Was angesichts des zwölften Platzes nicht allzu schwer ist. Ich hoffe jedenfalls, dass wir unsere Lehren aus der Vorsaison gezogen haben. Dann sollte das obere Drittel schon drinnen sein. Die ersten Runden werden zeigen, wohin die Reise geht.“
Ganz nach oben dürfte es laut dem „Blues“-Coach für den IAC gehen. „Sie sind der absolute Topfavorit. Aber auch die Aufsteiger Absam und Stubai sind nicht zu unterschätzen.“
Aber auch in die andere Richtung gibt es Verbindungen. So hat Trainer Marcel Schreter ebenso eine Haiming-Vergangenheit wie die Spieler Mike Peier und Marco Rangger. „Das wird ein lässiges Spiel mit vielen Besuchern. Allerdings hätte der Start für uns nicht viel schwerer sein können“, schiebt Schreter dem Aufsteiger die Favoritenrolle zu. „Haiming hat in der Sommerpause einige Granaten dazubekommen. Wir haben dagegen acht Spieler abgegeben. Deshalb sind sie der klare Favorit. Dass wir Haiming aber schlagen können, haben wir im Vorjahr bewiesen“, verweist der Telfs-Coach auf den letztjährigen Cup-Hit. In der 2. Runde siegte Telfs auswärts mit 3:1.
Was das Saisonziel angeht, stapelt Schreter tief. „Eigentlich wollten wir im vorderen Drittel mitspielen. Aber durch die vielen Abgänge müssen wir unser Ziel revidieren. Ein Platz im Mittelfeld sollte dennoch drinnen sein.“
VÖLSER SV – SV KOLSASS/WEER, Freitag, 31. Juli, 18.30. Man muss schon lange zurückblicken, um auf ein Duell zwischen den beiden Teams zu treffen. In der Tiroler-Liga-Saison 2012/13 unterlag Völs auswärts mit 2:4, siegte zu Hause mit 2:1. Als Fünfter qualifizierte sich Kolsass/Weer problemlos für die Tiroler Liga. Die Konzentration beim neuen Völs-Trainer Lion Wetzel gilt aber weniger dem Auftaktgegner, als vielmehr der eigenen Mannschaft. „Wir haben einen Riesenumbruch hinter uns. Deshalb tun wir gut daran, vorerst nur auf uns zu schauen und auf niemanden anderen.“ Entsprechend niedrig ist beim Vorjahres-Siebten auch die Erwartungshaltung. „Wir wollen die Liga halten, weil wir uns da sehr wohlfühlen. Aber in erster Linie geht es darum, die jungen Spieler an die Kampfmannschaft heranzuführen.“
Was den Titelfavoriten angeht, fällt die Wahl wenig überraschend auf den IAC. „Ansonsten dürfte es sehr spannend werden, weil viele Teams auf Augenhöhe sind. Auch auf die Aufsteiger Absam, Haiming und Stubai darf man nicht vergessen“, so Wetzel.
FC VOLDERS – SV WEBER BETON OBERPERFUSS, Freitag, 31. Juli, 18.30. In der Vorsaison – Volders landete auf Platz 13, Oberperfuss auf zehn – kreuzten beide Teams dreimal die Klingen. Die Streiter-Elf behielt sowohl im Cup-Achtelfinale (2:0 auswärts) als auch im Meisterschafts-Heimspiel (1:0) die Oberhand. Das letzte Aufeinandertreffen im Juni entschied jedoch das Team von Helmut Lorenz mit 4:0 für sich. „Damals ist alles für uns gelaufen. Allerdings hat sich Volders im Sommer gut verstärkt. Zudem haben wir in Volders selten gut ausgesehen. Das wird ein ganz schweres Spiel. Dennoch spielen wir auf Sieg“, weiß der noch immer rekonvaleszente Torhüter Sandro Abfalterer. „Realistisch gesehen ist es eher unwahrscheinlich, dass es sich im Herbst noch mit einem Match ausgeht.“
Was das Saisonziel angeht, gibt es eine Kampfansage an die kauffreudige Konkurrenz. „Wir als ‚Gratis-Mannschaft‘ wollen den ‚Geld-Proleten‘ so oft es geht die Stirn bieten und am Ende im gesicherten Mittelfeld landen“. Ganz vorne sieht Abfalterer Teams wie „Ebbs, IAC aber auch Stubai.“
SC MÜNSTER – SV BÄCKER RUETZ KEMATEN, Samstag, 1. August, 18.00. Aus den letzten vier Duellen mit Münster gelangen zehn Punkte. In der Tiroler-Liga-Spielzeit 2022/23 holten die „Blues“ auswärts ein 3:3, siegten zu Hause mit 2:0. Punkte sollen es auch diesmal werden. „Das erste Spiel ist immer schwer. Vor allem gegen einen Aufsteiger. Andererseits wissen wir wie wichtig ein guter Start ist. Deshalb werden wir alles daran setzen, etwas zu holen“, weiß Trainer Elvir Karahasanovic. Auch das Saisonziel ist klar definiert. „Wir wollen uns nach oben orientieren und auf jeden Fall besser abschneiden als im Vorjahr. Was angesichts des zwölften Platzes nicht allzu schwer ist. Ich hoffe jedenfalls, dass wir unsere Lehren aus der Vorsaison gezogen haben. Dann sollte das obere Drittel schon drinnen sein. Die ersten Runden werden zeigen, wohin die Reise geht.“
Ganz nach oben dürfte es laut dem „Blues“-Coach für den IAC gehen. „Sie sind der absolute Topfavorit. Aber auch die Aufsteiger Absam und Stubai sind nicht zu unterschätzen.“





