Erzherzog Johann Fahne aus 1851
Festliche Schützenfahnen–Weihe in Längenfeld
Die restaurierte Erzherzog-Johann-Fahne der Schützenkompanie Längenfeld wurde im Rahmen einer festlichen Feldmesse nach ihrer Erneuerung von Pfarrer Grzegorz Nowicki geweiht. Rund um diese Feier hielten die Längenfelder ein dreitägiges Schützenfest mit Programmpunkten von Blasmusikkonzerten bis Partystimmung ab.
18. August 2026
Bereits am Freitag- und Samstagabend ging es im Festzelt schon hoch her, ehe am Sonntag die Heilige Messe mit Fahnenweihe abgehalten wurde, wobei Gabi Mrak als Fahnenpatin fungierte. Bürgermeister Richard Grüner und Vizebürgermeister Lukas Holzknecht empfingen als „Hausherren“ die Ehrengäste Nationalratsabgeordnete Margreth Falkner und Schützen-Bezirkskommandant Major Norbert Rudigier.
Breit aufgestellte Festgemeinde. Die Fahnenweihe wurde zum Anlass für überregionale und bestens ausgerichtete Festtage genommen. Musikkapelle Längenfeld, Ehrenkompanie St. Martin, Schützenkompanie Schenna, Schützenkompanie Laas, Fahnenabordnung Zaunhof, Oberländer Landsturm, Schützenkompanie Mötz, Fahnenabordnung Imst, Kaiserschützen Imst und Schützenverein Schwanberg/Sulmtal wurden von den Längenfelder Schützen aufs herzlichste willkommen geheißen. Die Schützenkompanie Längenfeld unter Hauptmann Marcel Reich und Obmann Leutnant Renaldo Raffl bedankt sich beim gesamten Ausschuss der Kompanie, allen Schützen und Marketenderinnen, Jungschützen und Jungmarketenderinnen für die großartige Zusammenarbeit während der drei Festtage. „Danke auch den vielen Familienmitgliedern und Freunden der Schützen für ihre tatkräftige Unterstützung und Mithilfe. Besonderer Dank gilt aber unserem Pfarrer und Schützenkurat Grzegorz Nowicki für die feierliche Gestaltung der Messe und der Fahnenweihe.“ Hauptmann Marcel Reich weiter: „Auch unseren zahlreichen Sponsoren ein großes Vergelts Gott. Es ist in der heutigen Zeit nicht mehr einfach für einen kleinen Verein ein so großes Zeltfest zu veranstalten und es funktioniert nur mit großem Zusammenhalt, Ausdauer und Liebe zur Tradition.“
Die Schützenfahne von Längenfeld. Dass die Längenfelder Schützen nicht nur traditionsbewusst sind, sondern auch über geschichtliches Wissen verfügen, zeigt Obmann Renaldo Raffl in seinen Ausführungen gegenüber der RUNDSCHAU: „Im Mai 1851 gab Erzherzog Johann anlässlich seines Erwerbs von Schloss Schenna ein großes Freischießen am Meraner Schießstand. Das Fest mit über 1.500 Schützen dauerte bis zum ersten Juni an. Der in Meran lebende Weber Josef Fiegl erzielte damals die schönste Fahne aus schwarz–gelber Seide als den ersten Preis, die in der Folge die Schützenfahne von Längenfeld werden sollte. Der Schütze verstarb wenige Tage nach dem Freischießen und die Fahne sollte von seinen Nachfahren versteigert werden, dem kam aber Alois Holzknecht, der Oberschützenmeister aus Längenfeld zuvor. Er erwarb die Fahne um 300 Gulden und schenkte sie dem k.u.k. Schießstand in Längenfeld. Die Fahne kam über das Timmelsjoch im Oktober 1851 in Längenfeld an und ein großes Fest wurde aus diesem Anlass gegeben.“ Schützenleutnant Raffl fährt fort: „Da seine kaiserliche Hoheit Erzherzog Johann damals in Tirol und auch im Ötztal sehr beliebt und hoch angesehen war, war es nicht nur der materielle Wert der Fahne, sondern auch der Schriftzug des Erzherzogs am Fahnenrand und die Herkunft der Fahne, die den ideellen Wert sehr hoch stellten. Seit dem Jahr 1851 ist diese Fahne nun die Schützenfahne von Längenfeld, die nunmehr aufwendig restauriert wurde.“
Breit aufgestellte Festgemeinde. Die Fahnenweihe wurde zum Anlass für überregionale und bestens ausgerichtete Festtage genommen. Musikkapelle Längenfeld, Ehrenkompanie St. Martin, Schützenkompanie Schenna, Schützenkompanie Laas, Fahnenabordnung Zaunhof, Oberländer Landsturm, Schützenkompanie Mötz, Fahnenabordnung Imst, Kaiserschützen Imst und Schützenverein Schwanberg/Sulmtal wurden von den Längenfelder Schützen aufs herzlichste willkommen geheißen. Die Schützenkompanie Längenfeld unter Hauptmann Marcel Reich und Obmann Leutnant Renaldo Raffl bedankt sich beim gesamten Ausschuss der Kompanie, allen Schützen und Marketenderinnen, Jungschützen und Jungmarketenderinnen für die großartige Zusammenarbeit während der drei Festtage. „Danke auch den vielen Familienmitgliedern und Freunden der Schützen für ihre tatkräftige Unterstützung und Mithilfe. Besonderer Dank gilt aber unserem Pfarrer und Schützenkurat Grzegorz Nowicki für die feierliche Gestaltung der Messe und der Fahnenweihe.“ Hauptmann Marcel Reich weiter: „Auch unseren zahlreichen Sponsoren ein großes Vergelts Gott. Es ist in der heutigen Zeit nicht mehr einfach für einen kleinen Verein ein so großes Zeltfest zu veranstalten und es funktioniert nur mit großem Zusammenhalt, Ausdauer und Liebe zur Tradition.“
Die Schützenfahne von Längenfeld. Dass die Längenfelder Schützen nicht nur traditionsbewusst sind, sondern auch über geschichtliches Wissen verfügen, zeigt Obmann Renaldo Raffl in seinen Ausführungen gegenüber der RUNDSCHAU: „Im Mai 1851 gab Erzherzog Johann anlässlich seines Erwerbs von Schloss Schenna ein großes Freischießen am Meraner Schießstand. Das Fest mit über 1.500 Schützen dauerte bis zum ersten Juni an. Der in Meran lebende Weber Josef Fiegl erzielte damals die schönste Fahne aus schwarz–gelber Seide als den ersten Preis, die in der Folge die Schützenfahne von Längenfeld werden sollte. Der Schütze verstarb wenige Tage nach dem Freischießen und die Fahne sollte von seinen Nachfahren versteigert werden, dem kam aber Alois Holzknecht, der Oberschützenmeister aus Längenfeld zuvor. Er erwarb die Fahne um 300 Gulden und schenkte sie dem k.u.k. Schießstand in Längenfeld. Die Fahne kam über das Timmelsjoch im Oktober 1851 in Längenfeld an und ein großes Fest wurde aus diesem Anlass gegeben.“ Schützenleutnant Raffl fährt fort: „Da seine kaiserliche Hoheit Erzherzog Johann damals in Tirol und auch im Ötztal sehr beliebt und hoch angesehen war, war es nicht nur der materielle Wert der Fahne, sondern auch der Schriftzug des Erzherzogs am Fahnenrand und die Herkunft der Fahne, die den ideellen Wert sehr hoch stellten. Seit dem Jahr 1851 ist diese Fahne nun die Schützenfahne von Längenfeld, die nunmehr aufwendig restauriert wurde.“






