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Weichen für Zubringer gestellt

Grundsatzbeschluss der Gemeinde Jerzens soll Bewegung in das Projekt am Hochzeiger bringen

Neben den üblichen Beschlüssen zu Budget und Jahresabrechnung fand man vergangene Woche auch wichtige neue Beschlüsse für die langersehnte Zubringerbahn zum Hochzeiger auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung. Nebst einem Grundsatzbeschluss wurden auch Grundstückstätigkeiten für das Projekt beschlossen.

11. Feber 2025
Weichen für Zubringer gestellt
Erneute einstimmige Beschlussfassung zur neuen Zubringerbahn des Hochzeigers. RS-Foto: Burger
Seit fast fünfzehn Jahren versuchen die Hochzeiger Bergbahnen und die Gemeinde Jerzens, eine neue Möglichkeit zu finden, um auf den Hochzeiger zu kommen. Das familienfreundliche Skigebiet am Hochzeiger kann bisher nur über die Landesstraße von Imst aus mit Abzweigung durch die Gemeinde Jerzens erreicht werden. Die Gemeindestraße ist in sehr schlechtem Zustand. Aufgrund der schlechten finanziellen Lage der Gemeinde Jerzens konnte man bisher immer nur Teilstücke der Straße sanieren oder ausbessern. So versucht man seit Jahren, eine Lösung zu finden. Zu Beginn dachte man an eine Zubringerbahn vom Imster Gewerbegebiet aus sowie infolge auch an die Möglichkeit, von Arzl aus eine Bahn zum Hochzeiger zu bauen. In den letzten Jahren wurde über eine Bahn mit einer Trasse in Jerzens Niederhof nachgedacht. Neben einer Verringerung des Verkehrsaufkommens durch die Gemeinde hätte dieser Zubringer auch einen nachhaltigen und umweltschutztechnischen Gedanken.

ENTSCHIEDEN. Bei der Gemeinderatssitzung vergangene Woche waren neben mehreren Einwohnern auch Altbürgermeister Karl Raich und als Vertreter der Bergbahnen Geschäftsführer Thomas Fleischhacker vor Ort. Unter Punkt zwei wurde einem Grundsatzbeschluss für eine Zubringerbahn zum Hochzeiger einstimmig zugestimmt. Durch viele Sitzungen und Gespräche im Vorfeld war die Abstimmung nur noch eine Formalität. Danach wurde über ein Grundstück diskutiert, das für dieses Projekt bereits zwei Gemeindeperioden davor angekauft worden war und nun bei der Umsetzung des Projektes an die Bergbahnen bis spätestens 2026 verkauft werden soll.

AUSSICHTEN. Nach Beschlüssen zum Gemeindebudget, dem Haushaltsvoranschlag und der Jahresrechnung war allen bewusst, dass die finanzielle Lage der Gemeinde noch immer sehr schlecht ist. Der aktuelle Verschuldungsgrad konnte an diesem Abend noch nicht bekannt- gegeben werden. Bürgermeister Johannes Reinstadler musste ebenfalls bekannt geben, dass das Land von dem Wunsch nach einem neuen Feuerwehr-Einsatzhaus mit Beteiligung der Bergwacht nicht angetan ist. Die Kosten könnten von der Gemeinde hinsichtlich der finanziellen Lage nicht gestemmt werden. Mit dem Wunsch nach einer Gemeindeversammlung zu den Themen Hochzeigerzubringer, Feuerwehr-Bergrettungs-Zentrale sowie digitalisiertem Ortsplan Mitte April schloss Rein-
stadler die Sitzung.

 

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