Großeinsatz bei Waldbrand in Wildermieming
Insgesamt 450 Einsatzkräfte und Löschhelikopter bekämpften vier Tage lang Feuer in schwierigem Gelände
Ziemlich gefordert waren während der vergangenen Woche die Einsatzkräfte von mehreren Blaulichtorganisationen und auch die Besatzungen von Löschhubschraubern bei einem Waldbrand oberhalb von Wildermieming. Das Feuer ist am Dienstag kurz nach Mittag im Bereich „Grießlehne“ ausgebrochen. Brandursache dürfte ein Blitzschlag während eines schweren Gewitters gewesen sein. Erst am Freitag konnte von der Einsatzleitung endgültig das „Brand aus“ gegeben werden.
21. Juli 2026
Man sieht dem Quartett die Strapazen der vergangenen Tage an: Im Bild von links die Feuerwehrleute Roland Mohrherr, Lukas Stecher, Rainer Jäger und Bürgermeister Matthias Fink. Foto: FF Wildermieming
Als am Dienstag in einem Waldstück im Gebiet der „Grießlehne“ nach einem schweren Gewitter die ersten Rauchwolken aufstiegen, ahnte noch niemand, wie einsatzintensiv und aufwendig die Löscharbeiten werden sollten. Doch schon bald war dem Wildermieminger Bürgermeister Matthias Fink und dem Kommando der örtlichen Feuerwehr bewusst, dass es in dem schwierigen Gelände ein Löscheinsatz wird, der nicht innerhalb von wenigen Minuten erledigt sein wird. Deshalb wurden auch die Berufsfeuerwehr Innsbruck und die Freiwilligen Feuerwehren aus Silz, Hatting, Telfs, Zirl, Inzing und Flaurling sowie die Bergrettung Mieming und die Polizei Telfs alarmiert. Aufgrund der schwierigen Erreichbarkeit wurden vorerst ein Hubschrauber der Polizei Tirol und ein Hubschrauber der Polizei Vorarlberg angefordert. Wenig später trafen auch noch drei Transporthubschrauber des Österreichischen Heeres – eine „Agusta Bell 212“, ein „AW169 Lion“ sowie ein „S70 Black Hawk“ – in Wildermieming zum Assistenzeinsatz ein. Zum Einsatz kamen auch Drohnen der Berufsfeuerwehr, mit denen das Gebiet immer wieder nach Glutnestern abgesucht wurde.
Dankeschön. Von Dienstag bis Freitag dauerte der Löscheinsatz, immer wieder mussten gefährliche Glutnester bekämpft werden. Rund 450 Kräfte waren während der vier Tage im Einsatz. Einsatzleiter Bgm. Matthias Fink bedankt sich bei allen am Löscheinsatz beteiligten Organisationen und bei der Bevölkerung für das Verständnis.
Dankeschön. Von Dienstag bis Freitag dauerte der Löscheinsatz, immer wieder mussten gefährliche Glutnester bekämpft werden. Rund 450 Kräfte waren während der vier Tage im Einsatz. Einsatzleiter Bgm. Matthias Fink bedankt sich bei allen am Löscheinsatz beteiligten Organisationen und bei der Bevölkerung für das Verständnis.
Gebi G. Schnöll 







