Volksschüler waren der Natur auf der Spur
Vergangene Woche durften Schüler der August Thielmann-Volksschule Pflanzen, Kräuter und Tiere erforschen
Sich spielerisch und forschend der Flora und Fauna widmen, das wurde Telfer Volksschulkindern kürzlich möglich gemacht: Im Rahmen eines Naturprojekts durften die Kinder der 2B- und 2D-Klasse der August Thielmann-Volksschule vergangene Woche drei Tage lang im prächtigen Garten der Naturpädagogin Gabriele Neurauter Neo-Naturwissenschaftler sein. Und die Entdeckungsreise in der Natur hat sich für alle mehr als gelohnt: Es wurden Haselnüsse und heruntergefallene Äpfel gesammelt, Eidechsen beobachtet, Eichhörnchen gespielt und Kräutertee über einem Lagerfeuer gekocht.
15. Oktober 2024
Abenteuer pur: Im Garten der Telfer Naturpädagogin und Kräuterexpertin Gabriele Neurauter durften die Volksschüler im Zuge eines Schulprojekts über einem Lagerfeuer Kräutertee kochen. Foto: Christina Wirtenberger
Sich der Natur hingeben, sie erleben und ohne Zeitdruck in die großartige Welt der Pflanzen, Blumen und Tiere eintauchen, das durften vergangene Woche Schüler der August Thielmann-Volksschule. An insgesamt drei Vormittagen trafen sich einmal die Volksschüler der 2B-Klasse und ein anderes Mal die Kinder der 2D-Klasse gemeinsam mit den Lehrkräften im Garten der Telfer Natur- und Umweltpädagogin Gabriele Neurauter. Und Neurauter und ihr Garten hatten für die neugierigen Kinder so einiges zu bieten.
EINMAL EICHHÖRNCHEN, MAUS UND FLEDERMAUS SEIN. So schlüpften die Neo-Naturwissenschaftler beispielsweise in die Rolle von Eichhörnchen und stellten schon bald fest, wie fleißig und klug diese Nagetiere beim Vergraben der Nüsse sind, da sie sich die Stellen mit den vergrabenen Schätzen auch merken müssen, und dass sie dabei auch Pech haben können, wenn ein anderes Tier ihren Vorrat an Haselnüssen, Walnüssen und Co vor ihnen entdeckt hat. Aus den Kindern wurden an diesen drei Vormittagen Mäuse, die gemeinsam Vorräte in ihren Bau tragen mussten. Zum Schluss versetzten sich die Volksschüler noch in die Lage von Fledermäusen. Fledermäuse können fast nichts sehen, dafür aber besonders gut hören. Wie sehr man sich auf seinen Hörsinn verlassen kann, testeten die Kinder mit verbundenen Augen, während andere Kinder mit Piepsgeräuschen ihnen den Weg wiesen. Und die kleinen Forscher stellten fest: Es ist gar nicht so einfach, sich nur auf seine Ohren zu verlassen.
WIE PFLANZEN WACHSEN. Was die Natur an Wundern zu bieten hat, durften die Kinder einmal mehr am eigenen Leib erfahren. So bewegten sie sich etwa wie Samen in der Luft. Schnell verstanden die Schüler dadurch etwa, was eine Pflanze zum Wachsen braucht und auf wie viele verschiedene Arten sich die Samen verteilen, sodass wieder neue Pflanzen wachsen und gedeihen. Das reichhaltige Gemüse- und Kräuterbeet von Neurauter diente den kleinen Entdeckern dazu, einen Rettich auszugraben, was gar nicht so einfach war. Und zum Entdecken und Forschen gehört schließlich auch das Verkosten: Trotz Schärfe wurde dieser von allen Kinder gegessen.
VON KRÄUTERSALZ ÜBER BROTAUFSTRICH UND KRÄUTERTEE. Am dritten und letzten Tag wurde es nochmals richtig spannend für alle Projektteilnehmer. Nach dem Spiel „verwurzeltes Gemüse“ – was viele wahrscheinlich unter dem Namen „Versteinerte Hexe“ kennen – ging es für die Volksschüler auf Kräutersuche. Mit den gesammelten Kräutern wurden dann regionale Spezialitäten für die gemeinsame Jause gezaubert: Eine Gruppe brachte gemeinsam mit der Naturpädagogin ein Lagerfeuer zum Lodern, um darüber in einer großen Schüssel frischen Kräutertee zu kochen, während die zweite Gruppe Kräuter für ein leckeres Kräutersalz in einem Mörser zerkleinerte und die letzte Gruppe einen Brotaufstrich mit Kräutern und Radieschen zubereitete. Um das Lagerfeuer versammelt, wurden die aus den Kräutern gezauberten Köstlichkeiten schließlich verspeist. Da die Projekttage für beide Klassen rund um die Erntedankzeit stattfand, durften die Kinder am Ende des letzten Projekttages noch sagen, wofür sie dankbar sind.
WENN KINDER KEINEN ZEITDRUCK SPÜREN. Doch nicht nur das von Neurauter wohl durchdachte Programm überzeugte, die Kinder nutzten auch außerhalb des Programms die Natur, die sich vor ihren Augen offenbarte. Ganz ohne Zeitdruck gingen sie etwa in den Pausen selbst auf Entdeckungstour: Sie sammelten Haselnüsse und heruntergefallene Äpfel, beobachteten eine Eidechse, die sich auf ihrem ausgewählten Platz an der Hausmauer sonnte oder schnupperten an Pflanzen und Kräutern. Die Zeit verging wie im Flug, und die Kinder konnten beim Zurückgehen in die Schule nicht wirklich begreifen, dass der Vormittag schon vorbei war. So waren diese drei Tage für alle Kinder sowie die Lehr- und Begleitpersonen spannend und bereichernd. Und nach dem Ende des Projekts waren sich alle einig, dass sie im Garten von Gabriele Neurauter noch lange nicht alles entdeckt haben. Alle hoffen darauf, dass beide Klassen im nächsten Schuljahr noch einmal kommen dürfen. Das Projekt war ein voller Erfolg und ein unvergessliches Volksschulerlebnis für alle Kinder!
EINMAL EICHHÖRNCHEN, MAUS UND FLEDERMAUS SEIN. So schlüpften die Neo-Naturwissenschaftler beispielsweise in die Rolle von Eichhörnchen und stellten schon bald fest, wie fleißig und klug diese Nagetiere beim Vergraben der Nüsse sind, da sie sich die Stellen mit den vergrabenen Schätzen auch merken müssen, und dass sie dabei auch Pech haben können, wenn ein anderes Tier ihren Vorrat an Haselnüssen, Walnüssen und Co vor ihnen entdeckt hat. Aus den Kindern wurden an diesen drei Vormittagen Mäuse, die gemeinsam Vorräte in ihren Bau tragen mussten. Zum Schluss versetzten sich die Volksschüler noch in die Lage von Fledermäusen. Fledermäuse können fast nichts sehen, dafür aber besonders gut hören. Wie sehr man sich auf seinen Hörsinn verlassen kann, testeten die Kinder mit verbundenen Augen, während andere Kinder mit Piepsgeräuschen ihnen den Weg wiesen. Und die kleinen Forscher stellten fest: Es ist gar nicht so einfach, sich nur auf seine Ohren zu verlassen.
WIE PFLANZEN WACHSEN. Was die Natur an Wundern zu bieten hat, durften die Kinder einmal mehr am eigenen Leib erfahren. So bewegten sie sich etwa wie Samen in der Luft. Schnell verstanden die Schüler dadurch etwa, was eine Pflanze zum Wachsen braucht und auf wie viele verschiedene Arten sich die Samen verteilen, sodass wieder neue Pflanzen wachsen und gedeihen. Das reichhaltige Gemüse- und Kräuterbeet von Neurauter diente den kleinen Entdeckern dazu, einen Rettich auszugraben, was gar nicht so einfach war. Und zum Entdecken und Forschen gehört schließlich auch das Verkosten: Trotz Schärfe wurde dieser von allen Kinder gegessen.
VON KRÄUTERSALZ ÜBER BROTAUFSTRICH UND KRÄUTERTEE. Am dritten und letzten Tag wurde es nochmals richtig spannend für alle Projektteilnehmer. Nach dem Spiel „verwurzeltes Gemüse“ – was viele wahrscheinlich unter dem Namen „Versteinerte Hexe“ kennen – ging es für die Volksschüler auf Kräutersuche. Mit den gesammelten Kräutern wurden dann regionale Spezialitäten für die gemeinsame Jause gezaubert: Eine Gruppe brachte gemeinsam mit der Naturpädagogin ein Lagerfeuer zum Lodern, um darüber in einer großen Schüssel frischen Kräutertee zu kochen, während die zweite Gruppe Kräuter für ein leckeres Kräutersalz in einem Mörser zerkleinerte und die letzte Gruppe einen Brotaufstrich mit Kräutern und Radieschen zubereitete. Um das Lagerfeuer versammelt, wurden die aus den Kräutern gezauberten Köstlichkeiten schließlich verspeist. Da die Projekttage für beide Klassen rund um die Erntedankzeit stattfand, durften die Kinder am Ende des letzten Projekttages noch sagen, wofür sie dankbar sind.
WENN KINDER KEINEN ZEITDRUCK SPÜREN. Doch nicht nur das von Neurauter wohl durchdachte Programm überzeugte, die Kinder nutzten auch außerhalb des Programms die Natur, die sich vor ihren Augen offenbarte. Ganz ohne Zeitdruck gingen sie etwa in den Pausen selbst auf Entdeckungstour: Sie sammelten Haselnüsse und heruntergefallene Äpfel, beobachteten eine Eidechse, die sich auf ihrem ausgewählten Platz an der Hausmauer sonnte oder schnupperten an Pflanzen und Kräutern. Die Zeit verging wie im Flug, und die Kinder konnten beim Zurückgehen in die Schule nicht wirklich begreifen, dass der Vormittag schon vorbei war. So waren diese drei Tage für alle Kinder sowie die Lehr- und Begleitpersonen spannend und bereichernd. Und nach dem Ende des Projekts waren sich alle einig, dass sie im Garten von Gabriele Neurauter noch lange nicht alles entdeckt haben. Alle hoffen darauf, dass beide Klassen im nächsten Schuljahr noch einmal kommen dürfen. Das Projekt war ein voller Erfolg und ein unvergessliches Volksschulerlebnis für alle Kinder!





