Die kulturelle Vielfalt Nassereiths

Lauschten gespannt der Eröffnungsrede: Gemeinderat und Kulturausschuss-Mitglied Stefan Schönherr, Margarete Schramböck, Bundesministerin a. D. für Wirtschaft und Digitalisierung, Bürgermeister Herbert Kröll und Pfarrer Josef Ahorn (v.l.) RS-Foto: Krismer

Zweite Auflage „Nassereith hat Kultur“ mit viel Enthusiasmus

Bereits zum zweiten Mal organisierte der Kulturausschuss der Gemeinde Nassereith die Veranstaltung „Nassereith hat Kultur“. Samstag und Sonntag präsentierte sich die Fernpassgemeinde wahrlich als kultureller Mittelpunkt des Oberlandes. Ein überaus interessantes und abwechslungsreiches Programm wurde dafür auf die Beine gestellt.

Von Ewald Krismer

Nach dem ersten Mal im Jahr 2017 und der heurigen Durchführung soll dieses von allen geschätzte Fest künftig alle zwei Jahre stattfinden. Abermals darin bestärkt, diese Kulturtage weiterzuführen, wurden die Veranstalter durch die immens große Beteiligung der Bevölkerung am letzten Wochenende. Überall, wo es etwas zu bestaunen gab, bildeten sich Menschentrauben.

Hoher Besuch

Start war 14.30 Uhr mit der Eröffnung im Schulpark. Kulturausschuss-Obmann Christoph Schultes konnte bei seiner Eröffnungsrede neben Pfarrer Josef Ahorn und Bürgermeister Herbert Kröll auch Margarete Schramböck, Bundesministerin a. D. für Wirtschaft und Digitalisierung, begrüßen, die unter anderem den Ehrenschutz übernommen hatte. Bürgermeister Kröll verwies in seiner Rede mit der Fåsnåcht, dem Bezirksmusikfest und den Aufführungen der Franz-Kranewitter-Bühne und anderen kleineren Veranstaltungen auf jene kulturellen Höhepunkte, die in diesem Jahr das Dorfleben prägten und zeigte sich stolz darüber, einer solch kulturell engagierten Gemeinde vorstehen zu dürfen. Auch Margarete Schramböck war sichtlich angetan von dem, was sie über das kulturelle Nassereith zu sehen und zu hören bekam.

Alles andere als fad

Danach folgte das von den vielen Kindern sehnlich erwartete Ballonsteigenlassen. Weitere Programmpunkte am Samstag waren: Objektgestaltung „Blühende Straße“, Lesungen in der alten Stube in „Sterzingers Posthotel“, Ziehharmonika-Spielen der Jungschützen, ein Klavierkonzert im Schulpark und im „Posthotel“ sowie im ehemaligen „Gasthof Sonne“, im „Pfuserhaus“ eine Ausstellung von sehenswerten Bildern und anderen Kunstwerken und der Herbstmarkt mit einigen Ständen. Das Programm am Sonntag bestand aus dem Festgottesdienst, dem Frühschoppen und weiterem Bewundern der Kunstwerke – auch der Herbstmarkt war wieder geöffnet.

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