Festliche Fahrzeugweihe der Feuerwehr Nesselwängle

Kdt. Michael Klotz und Pfarrer Boguslaw Duda (v.l.) bei der Einweihung des neuen Lastenfahrzeugs. RS-Fotos: Zeller

Modernes Allrad-Lastenfahrzeug als wertvolle Bereicherung

In Nesselwängle gab es am vergangenen Samstag mehrere Anlässe zum Feiern: Neben dem Österreichischen Nationalfeiertag fanden mit befreundeten Feuerwehren und Vereinen die Weihe des neuesten Einsatzwagens sowie die Ehrung langjähriger Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Nesselwängle statt. 

Von Jenni Zeller

Gerade im Feuerwehr- und Rettungswesen ist gute Ausstattung lebenswichtig. Als das alte Mannschaftstransportfahrzeug technische Defekte aufwies, war es dementsprechend der Wunsch der FF Nesselwängle, einen auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Ersatz anzuschaffen. Das neue Lastenfahrzeug mit Allradantrieb (LAST-A) der Firma Rosenbauer verfügt über eine Hebebühne zur leichteren Wagenbeladung und einen Flaschentransporter mit Verschlusssystem, der Wechsel und Transport der Atemschutzflaschen erleichtert. Hinten können austauschbare Wagen – zwei Flaschentransporter, ein Ölwagen und ein Hochwasserwagen mit Tauchpumpe – und andere Materialien verladen werden. Vorne finden sechs Feuerwehrmitglieder Platz.
Der Einsatzwagen hat sich bereits mehrfach bewährt; etwa im schneereichen Januar, als Nesselwängle kurzzeitig von der Außenwelt abgeschnitten war und mit dem LAST-A die Lebensmittelversorgung garantiert werden konnte. Jetzt ist die FF Nesselwängle mit drei Allrad-Einsatzfahrzeugen bes-tens ausgestattet: ein Tanklöschfahrzeug (TLF-A) mit 1500 Litern Fassungsvermögen, ein Kleinlöschfahrzeug (KLF-A) und nun das neue Lastenfahrzeug (LAST-A).

EHRENAMT IST HERZENSSACHE.
Die Hebebühne ermöglicht ein einfacheres Beladen des LAST-A, während die verschiedenen Wagen mit Ausrüstung je nach Bedarf verladen werden können.

Freiwilliges Engagement zum Wohle anderer macht einerseits das Herz einer Gemeinschaft aus, andererseits ist es für die Tätigen selbst eine Herzensangelegenheit. Nesselwängles Bgm. Klaus Hornstein und BH-Stv. Konrad Geisler waren sich darin einig, dass das Ehrenamt nicht nur äußerst unterstützens- sondern auch bewundernswert ist. Denn wie Pfarrer Boguslaw Duda bei der Fahrzeugweihe anmerkte, kann Feuer zwar Licht und Wärme spenden, jedoch auch zur Gefahr werden.
So wurde die Fahrzeugweihe zum Anlass genommen, acht langjährige Mitglieder der FF Nesselwängle für ihre jahrzehntelangen Dienste im Feuerwehr- und Rettungswesen zu ehren.
Besonders hervorzuheben sind dabei 50 Jahre Dienst von Otto Mair und die beeindruckenden 60 Dienstjahre von Walter Rief und Hartwig Singer. Mit dem Herz am rechten Fleck und dem neuen Einsatzwagen in der Garage bleibt daher nur noch, Kdt. Michael Klotz zu zitieren: „Gut heil, Kameraden!“

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