Rundschau - Oberländer Wochenzeitung
Imst | Chronik | 14. Juni 2022 | Ewald Krismer

Schützenfest am „Burschl“

Ehrenbezeugung hoher Schützenoffiziere: Major Enzo Cestari, Landeskommandant von Welschtirol, Major Christoph Pinzger, Regiments- und Viertelkommandant Oberland, Major Norbert Rudigier, Bezirkskommandant Imst und Kommandant der Roppener Schützen, Karl Schöpf, Ehrenmajor des Bataillons Petersberg und Altkommandant der Roppener Schützen, sowie Major Ralf Zoller vom Bataillon Starkenberg (v. r.) RS-Foto: Krismer
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Roppen feierte Bataillonsfest der Petersberger Schützen

Petrus muss auch einmal ein Tiroler Schütze gewesen sein, sonst hätte er nicht auf das Petersberger Bataillonsfest hin nach einer Regenperiode schönstes Wetter werden lassen. Dazu noch die prächtige Kulisse „am Burschl“ und das von den Roppener Schützen ausgerichtete Fest erhielt so einen angemessen würdigen Rahmen. Über zwei Tage gestalteten sich die Feierlichkeiten des nach der Burg St. Petersberg bei Silz benannten Schützenbataillons, das die Kompanien Haiming, Haimingerberg, Mötz, Rietz, Roppen, Silz und Stams umfasst.
Von Ewald Krismer

Die älteste vorhandene Aufzeichnung der Schützenkompanie Roppen ist ein Protokollbuch von 1847. Außerdem existiert der Nachweis, dass über 120 Roppener Schützen 1809 zu insgesamt 186 Gefechten in den Freiheitskampf gezogen sind. 1934 wurde Otto Habsburg – der letzte Thronfolger der Österreich-Ungarischen Monarchie – zum Ehrenhauptmann ernannt. Gegenwärtiger Kommandant ist Major Norbert Rudigier, der gleichzeitig auch Imster Bezirkskommandant ist. Sein Vorgänger als Roppener Kompaniekommandant war Major Karl Schöpf. Schöpf war zudem 15 Jahre Kommandant des Bataillon Petersberg, bis er 2019 in dieser Funktion von Major Michael Randolf von der Kompanie Mötz abgelöst wurde und daraufhin in Würdigung seiner Verdienste den Titel Ehrenmajor erhielt. Petersberg ist eines der ältesten Landgerichte Tirols, das heute als Bezirksgericht Silz bekannt ist.

60 JAHRE BURSCHLKAPELLE. Das Fest startete am Samstagabend mit der Zusammenkunft der Schützen beim Roppener Dorfbrunnen. Nach der Meldung an den Höchstanwesenden Regiments- und Viertelkommandant Christoph Pinzger und dem Frontabschreiten der Ehrenkompanie aus Tarrenz folgte – im wahrsten Sinne des Wortes – der Hatscher hinauf auf den „Burschl“, dem markanten Hügel bei Roppen mit der „Bruder-Klaus-Kapelle“ obendrauf. Neben der Kranzniederlegung mit Roppens Pfarrer Johannes Laichner wurde dort oben auch 60 Jahre „Burschlkapelle“ gefeiert. Bürgermeister Ingo Mayr, der auch den Ehrenschutz innehatte, sprach über die Geschichte des 1962 dem „Heiligen Niklaus von Flüe“ geweihte Gotteshaus.

BATAILLONSFEST MITSAMT FAHNENWEIHE. Am Sonntag war der Treffpunkt gleich von Beginn an am „Burschl“ bei besagter Kapelle. Die Ehrenkompanie war diesmal die Schützenkompanie Telfs und der höchste anwesende Schützenoffizier abermals Regiments- und Viertelkommandant Christoph Pinzger. Nach der Meldung an diesen folgte die Feldmesse wiederum mit Pfarrer Johannes Laichner mit anschließender Segnung der neuen Roppener Kompaniefahne. Einige Ansprachen und Ehrungen folgten. Den musikalischen Part bestritt an beiden Tagen die Musikkapelle Roppen. An beiden Tagen endeten die Festakte mit dem Marsch samt Defilierung zum Festgelände.
Schützenfest am „Burschl“
Weihe der neuen Fahne der Schützenkompanie Roppen durch Pfarrer Johannes Laichner mit Fahnenpatin Gerda Lehner. RS-Foto: Krismer
Schützenfest am „Burschl“
Die Ehrenkompanie aus Telfs beim Marsch in Reih und Glied und mäßigen Schrittes hinauf auf den „Burschl“ – angeführt von Hauptmann Pius Trostberger RS-Foto: Krismer
Schützenfest am „Burschl“
Die 1962 am „Burschl“ entstandene Kapelle ist dem Schweizer Heiligen „Niklaus von Flüe“ geweiht. Er lebte von 1417 bis 1487 im Kanton Obwalden. RS-Foto: Krismer
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