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Imst | Chronik | 17. Jänner 2023 | Markus Wechner

Verdacht auf KO-Tropfen nicht bestätigt

Verdacht auf KO-Tropfen nicht bestätigt<br />
Die anfängliche Vermutung, dass es sich beim Vorfall im Zuge einer Veranstaltung in St. Leonhard um KO-Tropfen gehandelt haben könnte, wurde durch die gerichtsmedizinische Untersuchung nicht bestätigt.
Symbolbild: Adobe Stock/s-motive
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Imst  Markus Wechner
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KO-Tropfen Verdacht nicht bestätigt St. Leonhard im Pitztal Party
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Vor Weihnachten wurden bei einer Veranstaltung in St. Leonhard mehrere Frauen ohnmächtig

Noch vor Weihnachten, genauer gesagt am 17. Dezember, fand in einem Veranstaltungssaal in St. Leonhard im Pitztal eine öffentliche Party statt. Im Laufe des Abend verloren mehrere Besucherinnen ihr Bewusstsein und mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden – die RUNDSCHAU berichtete. Nun wurden gerichtsmedizinische Ergebnisse veröffentlicht. Diese widerlegen jedoch den anfänglichen Verdacht, dass dieser Vorfall auf KO-Tropfen zurückzuführen sei.
Von Markus Wechner

In einer Presseaussendung der Polizei heißt es, dass bei der gerichtsmedizinischen Untersuchung der fünf ambulant im Krankenhaus behandelten Opfer Harn- sowie Blutproben genommen wurden und in diesen „weder GHB (Gammahydroxybuttersäure – umgangssprachlich auch als „Liquid Ecstasy“ bekannt) noch sonstige Drogen bzw. toxische Substanzen nachgewiesen“ werden konnten. Chefinspektor Stefan Eder von der Polizei Pressestelle erklärte auf Nachfrage, dass die Polizei hierbei aber nicht mutmaßen wolle, ob eventuell verabreichte KO-Tropfen zu dem Zeitpunkt nicht mehr nachweisbar gewesen wären oder ob der Vorfall schlichtweg auf eine andere Vorgehensweise schließen lassen würde. „Das geht in den medizinischen Bereich und wäre nicht seriös“, so Eder. Eder wies jedoch darauf hin, dass in Kürze ein Abschlussbericht über den als Beschuldigten Geführten an die Staatsanwaltschaft übergeben werde. Diese habe dann über die weiteren Schritte zu entscheiden. Weitere Opfer hätten sich entgegen diversen Medienberichten jedoch nicht mehr gemeldet. Für den Beschuldigten, einen Mitarbeiter bei der besagten Veranstaltung, gilt die Unschuldsvermutung.
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