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Imst | Galerie | 3. Mai 2022 | Manuel Matt

Kein Schatten, nur Licht

Laura Wagner (l.) und Alex Scheiber (r.) vervielfachten singend die „iMstrumental“-Strahlkraft der Stadtmusik. Zwischen ihnen: Peter Köfler, ein echter Rockstar am (Solo-)Saxophon RS-Foto: Matt
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Voller Saal, viel Applaus: Das „iMstrumental“ 2022

Zu Beginn die so feierliche „Symphonic Fanfare“, dann die Erinnerungen an die finstere Zeit der Hexenverfolgung in Form des eindrücklichen „The Witch and the Saint“: Die Stadtmusik Imst versteht das Spiel mit Gegensätzen, das Aufbäumen der Spannung – und ihr Handwerk sowieso. Das „iMstrumental“-Spektakel am letzten Samstag stellte das erneut unter Beweis.
Von Manuel Matt

So folgt nach dem imposanten Aufbrechen der Hexenhammer-Wolkendecke sogleich mit Auszügen aus dem ersten „Herr der Ringe“-Teil ein Streifzug durch eines der schönsten Werke der jüngeren Filmgeschichte, das in einer internen Umfrage zum Top-Favoriten avancierte. Zwischen den Stücken gibt’s immer wieder Wissenswertes, charmant kredenzt von Musikantinnen und Musikanten selbst, ehe „Semper Fidelis“ als majestätische Eigenkomposition des jungen Imster Kapellmeisters Josef Schiechtl das vom Start weg hingerissene Publikum in eine kurze Pause schickt.

DISCO, DISCO. Zurück in den rappelvollen Saal des Schulzentrums Unterstadt führt „A Klezmer Karnival“, sogar hin zu den Wurzeln jüdischer Volksmusiktradition. Zwar respektvoll, aber doch am Althergebrachten rütteln dann auch wieder die folgenden Stücke, begleitet von Gesang. Nicht etwa, weil’s die Stadtmusik brauchen würde. Vielmehr ist’s Luxus, der allseits bereichert – und ein weiteres Mal stellen Laura Wagner und Alex Scheiber nichts einfach so in den Schatten, sondern fangen das Rampenlicht ein, lassen es tausendfach zurückstrahlen auf die Musikantinnen und Musikanten. Nicht unähnlich einer Discokugel, die ganz gut gepasst hätte zu „Techno Party“ als vom Kapellmeister selbst hergestellten Zusammenführung elektronischer Tanzmusik und mechanisch-organischen Bläserklängen. Da ist’s nur menschlich, etwas aus dem Häuschen zu sein, zu zittern vor lauter Aufregung: So wie das lyrische Ich in „I’m So Excited“ von den Pointer Sisters, recht fantastisch – und natürlich mit durchwegs sattelfester Stimme – intoniert von Laura Wagner, der zuletzt mit „Bad Girls/Hot Stuff“ von Donna Summer noch das letzte reguläre Stück gebührt. Zuvor war nicht etwa Michael Bublé, sondern einzig und allein Alex Scheiber das einst von Nina Simone bekannt gemachte „Feeling Good“ auf den Leib geschneidert, der mit seiner Version des Cocker-Klassikers „Unchain My Heart“ als Zugabe wohl auch dem Charly Baumgartner eine Freude gemacht hätte: Gemeinsam mit Laura Wagner wie auch Valentina Eberlein als große Chor-Stimmen – und der geballten Imster Stadtmusik im Rücken, die das Publikum ganz zum Schluss noch mit einem Marsch ehrten. „Wie sich’s halt g’hört“, wird zuvor noch ein gut gelaunter Kapellmeister schmunzelnd anmerken. Weil sich Tradition und Innovation ja nicht beißen müssen. 
Kein Schatten, nur Licht
Fleiß macht sich bezahlt, wenn das Talent passt: Ohnehin schon auf ziemlich hohen Niveau, schaffen’s die Mitglieder der Stadtmusik es noch immer, von Konzert zu Konzert besser und besser zu werden. RS-Foto: Matt
Kein Schatten, nur Licht
Spürbar von seiner Stadtmusik geschätzt: Kapellmeister Josef Schiechtl RS-Foto: Matt
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